Großfrüchtige Kornelkirsche 'Shumen' - Container Cornus mas 'Shumen'

Artikelnummer: 137675
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Große rote Früchte von etwa 8–10 g mit saftigem, aromatischem Fruchtfleisch. Die Sorte wächst aufrecht und bildet einen dichteren Strauch bis kleineren Baum mit gleichmäßiger Krone. Ende des Winters bis in den März hinein erscheinen zahlreiche gelbe Blüten, die Bienen frühe Nahrung bieten. Die länglichen Kornelkirschen reifen von Ende August bis in die erste Septemberhälfte und besitzen in voller Reife einen angenehm süßsäuerlichen Geschmack. Sie eignen sich für den Frischverzehr ebenso wie für Konfitüren, Sirupe, Kompotte, Säfte oder andere hausgemachte Obsterzeugnisse. Im Garten verbindet die Großfrüchtige Kornelkirsche 'Shumen' Nutzen mit früher Frühjahrsblüte.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großfrüchtige Kornelkirsche 'Shumen' - stammt aus Bulgarien und geht auf die dort heimische großfrüchtige Sorte 'Schumenski prodalgowat' zurück, die 1983 registriert wurde. Sie wächst als aufrechter, dichterer Strauch bis kleinerer Baum und erreicht ausgewachsen gewöhnlich etwa 3–5 m Höhe und 3–4 m Breite. Noch vor dem Laubaustrieb, in der Regel von Februar bis März, überziehen sich die Zweige mit zahlreichen kleinen gelben Blüten in Dolden. Sie zählen zu den frühen Pollen- und Nektarquellen für Bienen. Die Früchte sind groß, länglich, wiegen meist etwa 8–10 g und färben sich in voller Reife satt- bis dunkelrot. Das Fruchtfleisch ist fleischig, saftig, aromatisch und angenehm süßsäuerlich. Die Kornelkirschen reifen von Ende August bis in die erste Septemberhälfte und entwickeln ihren besten Geschmack nach vollständiger Ausreife und Erweichung. Sie eignen sich für den Frischverzehr ebenso wie für Konfitüren, Gelees, Kompotte, Sirupe, Säfte oder zum Trocknen. Im Garten findet die Sorte Verwendung als Obstsolitär, als Bestandteil eines Naschgartens, einer frei wachsenden Hecke oder einer naturnahen Pflanzung. Die Sorte ist teilweise selbstfruchtbar. Für einen regelmäßigeren Fruchtansatz empfiehlt sich eine weitere Kornelkirschensorte mit gleicher Blütezeit als Befruchter, beispielsweise 'Devín', 'Titus' oder 'Jolico'.

Anbau: Aufgrund ihrer Ansprüche zählt die Kornelkirsche zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen bis schwach alkalischen Böden in sonnigen, offenen Lagen sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Auch trockenere Bedingungen werden vertragen, da sie tief wurzelt und sich selbst bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen ausreichend mit Wasser versorgen kann. Lediglich während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, ist ein höherer Wasserbedarf gegeben. Sie ist in Holz und Blüte vollständig frosthart. Ein erfolgreicher Anbau ist bis in Höhenlagen von 600 m möglich. Kühle Lagen, insbesondere solche mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Auch Beschattung und Halbschatten werden nicht vertragen. Vor allem nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung eines Strauchs werden 3–5 Hauptäste belassen und um etwa ein Drittel bis die Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Standjahren wiederholt. Bei der Pflanzung eines veredelten Stämmchens lässt sich eine Krone mit Mitteltrieb oder ohne (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst erziehen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie von Natur aus reichlich bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten von Strauch oder Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) wie auch chronischen Darmproblemen. Die Heilwirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Nutzbar sind in dieser Hinsicht alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber verwendet. Die Früchte lassen sich bei Darmerkrankungen einsetzen. Heilmittel aus Blättern, Blüten und Früchten können bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenerkrankungen angewendet werden. Frischer, eingedickter Fruchtsaft wird bei der Behandlung von Diabetes genutzt. In der traditionellen Medizin dient der eingedickte Saft auch zur Behandlung von Hauterkrankungen. Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl eignen sich zur Behandlung und Regeneration geschädigten Hautgewebes. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch reizvoll ist die Verwendung in gemischtem Kompott mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wildgerichten. Die Früchte lassen sich zudem durch Trocknen oder Einfrieren haltbar machen. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird auch Grillfleisch bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereiten. Ebenso wird aus den Früchten ein wohlschmeckender, vitaminreicher Sirup hergestellt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein oder Destillat verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Verbindungen enthalten die Früchte reichlich Säuren und Pektin, die das Gelieren begünstigen. Folgerichtig wird die Kornelkirsche schon seit Jahrhunderten für Marmeladen, Gelees und Kompotte verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist meist eine ausreichende Zuckerzugabe erforderlich.

Autor: Kristýna | Revision: 11.08. 2026
 

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
EAN: 2284900517204
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Blütezeit: Marsch, Februar
Fruchtfarbe: Rot
Ernte-/Reifedatum: August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0116 D: PL

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