Großfrüchtige Kornelkirsche 'Wydubietskij' Cornus mas ´Wydubietskij´

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Die Großfrüchtige Kornelkirsche 'Wydubietskij' trägt früh und zuverlässig. Diese hoch geschätzte Sorte ist wegen ihrer hohen Fruchtqualität und ihrer zuverlässigen Fruchtbarkeit beliebt. Der mittelstark wachsende Baum oder Strauch erreicht eine Höhe von 3 bis 4 Metern und bildet eine breit ovale Krone, die eine bequeme Ernte ermöglicht. Zeitig im Frühjahr erscheinen goldgelbe Blüten, in der zweiten Augusthälfte folgen große, birnenförmige Steinfrüchte mit glänzend roter Schale. Das saftige, süßsäuerliche Fruchtfleisch eignet sich ideal zum Frischverzehr und zur Verarbeitung. Für hohe Erträge empfiehlt sich die Pflanzung einer Befruchtersorte.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großfrüchtige Kornelkirsche 'Wydubietskij' - eine hoch geschätzte, früh tragende Kornelkirschen-Sorte, die wegen ihrer hohen Fruchtqualität und ihrer zuverlässigen Fruchtbarkeit unter mitteleuropäischen Bedingungen beliebt ist. Sie wächst als mittelstark wachsender Baum oder Strauch und erreicht ausgewachsen eine Höhe von 3 bis 4 Metern. Die Krone ist in der Jugend etwas lockerer, verdichtet sich mit der Zeit zu einer regelmäßigen, breit ovalen Form und ist dadurch für die Ernte gut zugänglich. Die Blätter sind eiförmig bis elliptisch, frischgrün und zeigen die typische, ausgeprägte Blattaderung. Im Herbst färben sie sich in attraktiven Gelb- und Orangetönen, was den Zierwert der Pflanze in der späten Jahreszeit erhöht. Die Blüte erfolgt sehr zeitig im Frühjahr mit kleinen, goldgelben Blüten, die eine wichtige Nahrungsquelle für früh fliegende Bestäuber darstellen. Die Früchte reifen sehr früh, meist in der zweiten Augusthälfte. Sie sind groß, birnen- bis flaschenförmig und haben eine tiefrote, glänzende Schale. Das Fruchtfleisch ist sehr saftig, süßsäuerlich und geschmacklich ausgewogen und damit für den Frischverzehr wie für die vielseitige Verarbeitung in der Küche bestens geeignet. Diese Kornelkirsche ist teilweise selbstfruchtbar, für hohe und regelmäßige Erträge empfiehlt es sich jedoch, eine andere Kornelkirschen-Sorte als Befruchter in der Nähe zu pflanzen.

Anbau: Die Kornelkirsche zählt nach ihren Ansprüchen zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen bis schwach alkalischen Böden in sonnigen, offenen Lagen sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Auch trockenere Bedingungen werden vertragen, da sie tief wurzelt und sich selbst bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Nur während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Sie ist im Holz wie in der Blüte vollständig frosthart. Ein erfolgreicher Anbau ist bis in Höhenlagen von 600 m möglich. Kühle Lagen, besonders solche mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Schatten und Halbschatten werden ebenfalls nicht vertragen. Vor allem nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung als Strauch werden 3–5 Hauptäste belassen und um etwa ein Drittel bis die Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Anbaujahren wiederholt. Bei der Pflanzung eines veredelten Bäumchens lässt sich die Krone mit oder ohne Mitteltrieb (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst erziehen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie von Natur aus in ausreichender Menge bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauchs oder der Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei akuten Darmproblemen (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) ebenso wie bei chronischen. Die Heilwirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Genutzt werden können in dieser Hinsicht alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber verwendet. Die Früchte lassen sich bei Darmerkrankungen einsetzen. Heilmittel aus Blättern, Blüten und Früchten können bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenerkrankungen angewendet werden. Frischer, eingedickter Fruchtsaft wird bei der Behandlung von Diabetes genutzt. In der traditionellen Medizin dient der eingedickte Saft auch zur Behandlung von Hauterkrankungen. Das Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl eignen sich zur Behandlung und Regeneration geschädigter Hautgewebe. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch interessant ist die Verwendung in gemischtem Kompott mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wildgerichten. Die Früchte werden auch durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird zudem Grillfleisch bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereiten. Ebenso wird aus den Früchten ein aromatischer Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein beziehungsweise Brand verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Verbindungen enthalten die Früchte reichlich Säuren und Pektin, die ihre Gelierfähigkeit bestimmen. So wird die Kornelkirsche folgerichtig seit Jahrhunderten für Marmeladen, Gelee und Kompott verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist meist eine ausreichende Zuckerzugabe erforderlich.

Autor: Kamila | Revision: 16. 7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
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Verpackung: wurzelnackte Pflanze oder Bäumchen
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 25/FP/0104 D: PL

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