Hainbuche 'Fastigiata' Carpinus betulus 'Fastigiata'
Artikelnummer: 115822Produktdetailbeschreibung
Hainbuche 'Fastigiata' - Laubbaum aus Mittel- und Westeuropa. Die Sorte 'Fastigiata' gehört zu den verbreitetsten Gartenauslesen und wird auch unter dem Namen 'Pyramidalis' geführt. Sie entstand durch Auslese von Exemplaren mit natürlich säulenförmigem Wuchs und wird heute häufig in Parks und Privatgärten kultiviert. Ausgewachsen erreicht sie meist 8–12 m Höhe, bei freiem Wuchs im Alter auch mehr als 12 m, die Krone wird je nach Standort und Schnitt etwa 3–5 m breit. In der Jugend ist die Krone schmal pyramidal und streng säulenförmig, mit zunehmendem Alter verbreitert sie sich zu einer breit eiförmigen bis tropfenförmigen Gestalt, bleibt jedoch kompakt und geschlossen. Der Stamm ist gerade, die Borke grau und verhältnismäßig glatt. Die Äste wachsen überwiegend aufrecht, die dichte Verzweigung bildet eine volle Laubmasse. Die Blätter sind eiförmig bis breit elliptisch, 5–10 cm lang und doppelt gesägt, oberseits mittel- bis dunkelgrün und leicht glänzend, unterseits heller. Im Herbst färben sie sich gelb bis gelbbraun, ein Teil des trockenen Laubs bleibt oft bis zum Austrieb im Frühjahr an den Zweigen und verlängert so die Wirkung als Hecke. Die Blüte erfolgt zeitig im Frühjahr, meist im April, mit unscheinbaren hängenden männlichen und eher aufrechten weiblichen Kätzchen, die Insekten frühen Pollen liefern. Nach der Bestäubung entwickeln sich kleine Nüsschen mit vergrößerten Hochblättern, die an kleine grüne „Zäpfchen“ erinnern und im Spätsommer bis Herbst reifen. Die Früchte dienen vor allem Vögeln als Nahrung. Die Hainbuche 'Fastigiata' wird in der Gartengestaltung als markantes vertikales Element in kleineren wie größeren Gärten, in Straßenbaumreihen, regelmäßigen Reihen und Sichtschutzpflanzungen eingesetzt, ebenso als höhere Schnitthecke. Sie ergänzt formale wie naturnahe Pflanzungen und wirkt besonders schön in Kombination mit Blütensträuchern, Rosen und Ziergräsern.
Die Gemeine Hainbuche (lateinisch Carpinus) ist ein in Europa und Asien häufig vorkommender Laubbaum. Der mittelgroße Baum zeichnet sich durch glatte graue Rinde und wechselständige, ovale Blätter mit gesägtem Rand aus. Im Herbst nehmen die Blätter eine prächtige goldgelbe Farbe an, eine der attraktivsten Eigenschaften der Hainbuche. Typisch ist die kompakte, dichte Krone. Die Hainbuche wird häufig etwa 15–25 m hoch und besitzt ein festes Holz, das in Tischlerei und Schnitzkunst verwendet wird. Bevorzugt werden gut durchlässige Böden und sonnige bis halbschattige Standorte. Die Art ist recht anspruchslos und unempfindlich gegenüber Luftverschmutzung, was sie für den städtischen Raum geeignet macht. Wichtig ist ausreichende Feuchtigkeit, vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung. In Gärten wird sie häufig als Zierbaum oder zur Anlage von Hecken verwendet. Die dichte Krone spendet Schatten und Sichtschutz, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für die Gartengestaltung macht. Ebenso eignet sie sich für Alleen oder als Bestandteil von Mischwäldern. Es gibt zahlreiche hervorragende Sorten mit attraktivem Wuchs, die in großen wie kleinen Grünanlagen und in Gärten vielseitig Verwendung finden.
Anbau: Eine zuverlässige Wahl für Tieflagen und mittlere Höhenlagen. Am besten gedeiht die Sorte an sonnigen bis halbschattigen Standorten, verträgt aber auch leichte Beschattung. Geeignet ist ein tiefgründiger, frischer bis mäßig feuchter, gut durchlässiger und humusreicher Boden, normale Gartenböden werden ebenfalls toleriert, in sehr schweren und dauerhaft vernässten Böden lässt das Wachstum nach. Gepflanzt wird während der gesamten Saison, solange der Boden warm und feucht ist. In den ersten Jahren nach der Pflanzung fördern regelmäßiges Wässern in Trockenperioden und eine Mulchschicht aus organischem Material, die die Verdunstung verringert, das Anwachsen. Für Hecken setzt man die Pflanzen in einer Reihe im Abstand von etwa 30–40 cm, bei frei wachsenden Bäumen wird ein Abstand von 3–5 m eingehalten. Die Hainbuche verträgt Schnitt sehr gut, daher werden Hecken je nach gewünschter Höhe und Breite ein- bis zweimal jährlich geschnitten, der Rückschnitt erfolgt am besten außerhalb starker Frostperioden. Ausgewachsen ist sie vollständig frosthart bis mindestens −30 °C und verträgt auch windige und städtische Standorte gut, anhaltende Trockenheit kann jedoch vorzeitiges Vertrocknen der Blätter verursachen. Sie zählt zu den robusten Gehölzen mit geringem Krankheits- und Schädlingsbefall. Dank der unkomplizierten Kultur und guten Schnittverträglichkeit eignet sie sich sowohl für Einsteiger als auch als langlebiges Strukturelement in Gartengestaltungen und Windschutzpflanzungen.
Autor: Nikol | Revision: 11.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Solitär-Laubgehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900361654 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün |
| Verpackung: | Container C2 |
| Plant Passport: | A: Carpinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0010 D: NL |
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