Hamilton-Spindelstrauch Euonymus vidalii
Artikelnummer: 79975Produktdetailbeschreibung
Hamilton-Spindelstrauch - wenig bekannte Spindelstrauch-Art aus Ostasien, vor allem aus Japan und Korea. Er bildet einen aufrechten bis ausladenden, fein verzweigten Strauch mit graubrauner Rinde, der im Garten meist 3–5 m hoch und 2–3 m breit wird. Die Blätter sind elliptisch bis schmal eiförmig, gewöhnlich 6–12 cm lang, im Sommer mittelgrün und im Herbst je nach Standort gelb bis rot gefärbt. Im Mai bis Juni erscheinen kleine grünliche Blüten in lockeren Blütenständen, die aus der Nähe betrachtet durch ihren Nektar für Bestäuber interessant sind. Am auffälligsten ist der Fruchtschmuck: Von September bis Oktober reifen vierlappige rosa Kapseln, die nach dem Aufspringen orangefarbene Samenmäntel zeigen. Diese können bis in den November an den Zweigen haften und auch nach dem Laubfall einen herbstlichen Akzent setzen. Die Früchte sind dekorativ, für den Menschen nicht essbar und können beim Verzehr die Verdauung reizen. In der Gestaltung wirkt der Strauch gut vor dunklen Nadelgehölzen, neben Ziergräsern und in frei wachsenden Hecken, wo Herbstfärbung und Früchte zur Geltung kommen. Die orangefarbenen Samenmäntel sind auch für Vögel attraktiv, die zur Verbreitung der Samen beitragen, daher eignet sich der Strauch auch für naturnahe Pflanzungen.
Anbau: Am besten gedeiht er in voller Sonne bis Halbschatten, in offenen Lagen ist ein windgeschützter Platz von Vorteil. Geeignet ist ein humoser, durchlässiger, lehmiger bis lehmig-sandiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7,5 und zuverlässigem Wasserabzug. Containerpflanzen werden von März bis Oktober außerhalb starker Frostperioden gepflanzt, in kälteren Regionen wird häufiger die Frühjahrspflanzung gewählt. Gießen ist nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig. Gut eingewurzelte Pflanzen vertragen auch kurze Trockenheit, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelproblemen. Eine Düngung im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger für Ziergehölze fördert Wachstum und Fruchtansatz. Der Rückschnitt erfolgt Ende Winter oder zeitig im Frühjahr, um die Krone auszulichten und die Breite zu begrenzen. Bei Hecken wird der Formschnitt meist nach der Blüte durchgeführt, damit der herbstliche Fruchtschmuck erhalten bleibt. Für eine frei wachsende Hecke wird ein Pflanzabstand von etwa 1–1,5 m gewählt, in Gruppen rechnet man mit etwa 1 Pflanze pro m². Ausgereifte Pflanzen sind unter mitteleuropäischen Bedingungen bis etwa -23 °C frosthart, junge Pflanzungen profitieren von einer Mulchschicht im Wurzelbereich. Mögliche Probleme sind Blattläuse, Schildläuse und Echter Mehltau, daher helfen eine luftige Krone und regelmäßige Kontrolle der Blätter. Empfehlenswert ist eine Mulchdecke aus Rinde oder Laubkompost, die die Feuchtigkeit stabilisiert und Unkraut unterdrückt.
Autor: Nikol | Revision: 21.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Spindelstrauch (Euonymus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900430862 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 400 und mehr, 500 und mehr |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Euonymus B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL |
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