Hängende Kätzchenweide 'Kilmarnock' Salix caprea 'Kilmarnock'

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Die Hängende Kätzchenweide 'Kilmarnock' ist eine veredelte Hängeform der Sal-Weide. Die kompakte, überhängende Krone erreicht je nach Stammhöhe etwa 1,5–2 m Höhe und Breite. Im März bis April erscheinen dichte, silbrig graue Kätzchen noch vor dem Blattaustrieb. Als Solitär eignet sie sich für kleinere Gärten und Vorgärten. Sie überzeugt durch frühe Blüte, volle Winterhärte und eine anspruchslose Kultur an sonnigen bis halbschattigen Standorten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Hängende Kätzchenweide 'Kilmarnock' - eine hängende Sorte der Sal-Weide, die im 19. Jahrhundert in Schottland entstand und nach der Stadt Kilmarnock benannt wurde. Es handelt sich um einen männlichen Klon, der keine Früchte bildet, sich dafür aber durch eine reiche Vorfrühlingsblüte auszeichnet. Die Veredelung erfolgt auf Stämmchen unterschiedlicher Höhe, meist 120–180 cm, wodurch die spätere Höhe des Bäumchens bestimmt wird. Ausgewachsen erreicht die Weide etwa 1,5–2 m Höhe und eine ähnliche Breite. Die Krone ist dicht, regelmäßig kugelig bis schirmförmig, mit langen, deutlich überhängenden einjährigen Trieben, die bis zum Boden reichen. Die Blätter sind breit eiförmig bis elliptisch, 6–10 cm lang, oberseits dunkelgrün, unterseits graufilzig und am Rand fein gezähnt. Den größten Zierwert besitzen die Kätzchen, die sehr früh erscheinen, in der Regel im März bis April, noch vor dem Austrieb der Blätter. Anfangs sind sie kurz und dicht silbrig behaart, später strecken sie sich auf 3–5 cm und erhalten durch die auffälligen Staubbeutel einen gelblichen Schimmer. Die Blüte gehört zu den ersten markanten Frühlingszeichen im Garten und liefert Pollen für Bienen, Hummeln und weitere frühe Bestäuber. Verwendung findet die Sorte als Solitär in kleineren Gärten, Vorgärten oder Kiesbeeten. Reizvoll wirkt sie auch in Kombination mit Frühjahrszwiebelblumen wie Blaustern, Krokussen oder Narzissen, die zur gleichen Zeit blühen.

Anbau: Geeignet ist ein sonniger bis halbschattiger Standort, an dem die Triebe am besten ausreifen und die Blüte regelmäßig ausfällt. Die Sal-Weide bevorzugt frische bis feuchte, humose Böden mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7,5, verträgt aber auch gewöhnliche Gartenerde. In schweren Böden gedeiht sie, sofern überschüssiges Wasser abfließen kann, dennoch toleriert sie kurzzeitige Staunässe besser als anhaltende Trockenheit. Die Pflanzung erfolgt von März bis November außerhalb starker Frostperioden. Empfohlen wird ein Abstand zu anderen Gehölzen von mindestens 1,5–2 m entsprechend der Kronenbreite. Der Rückschnitt ist die wichtigste Pflegemaßnahme und erfolgt unmittelbar nach der Blüte, in der Regel im April. Die einjährigen Triebe werden auf 2–3 Augen eingekürzt, was die Bildung kräftiger junger Ruten mit reichem Kätzchenansatz in der folgenden Saison fördert. Ohne Schnitt verkahlt das Kroneninnere allmählich und die Blüte lässt nach. Die Frosthärte liegt bei etwa −29 °C, unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Sorte auch in höheren Lagen voll winterhart. Bei anhaltender Trockenheit können junge Triebe eintrocknen, ansonsten ist das Gehölz allgemein widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Eine Mulchschicht im Wurzelbereich hilft, die Feuchtigkeit gleichmäßig zu halten, und unterdrückt Unkraut.

Autor: Jana | Revision: 19.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Weiden (Salix)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Blütenfarbe: Silber/Grau
Blütezeit: April, Marsch
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Salix B: CZ-4282 C: 25/FP/0149 D: NL
Plant Passport 2: A: Salix B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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