Haselnuss 'Hallesche Riesennuss' - Container Corylus avellana 'Hall's Giant'

Artikelnummer: 49736
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Die Haselnuss 'Hallesche Riesennuss' ist eine alte europäische Sorte der Gemeinen Hasel. International ist sie auch als 'Hall's Giant' oder 'Géant de Halle' bekannt. Kultiviert wird sie wegen ihrer großen Nüsse, ihrer zuverlässigen Fruchtbarkeit und ihrer guten Kälteresistenz. Der Strauch wächst starkwüchsig, mehrtriebig und breit aufrecht bis ausladend. Er erreicht meist 4–6 m Höhe und 3–4 m Breite. Die Blüte erfolgt sehr früh, von Februar bis April, mit gelben Kätzchen, die weiblichen Blüten zeigen rote Narben. Die Nüsse reifen von Mitte September bis Oktober. Sie sind groß und braun, besitzen eine festere Schale und einen süßen Kern.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Haselnuss 'Hallesche Riesennuss' - alte europäische Sorte der Gemeinen Hasel, in internationalen Katalogen auch als 'Hall's Giant', 'Géant de Halle' oder 'Bollwiller' geführt. Ihre Herkunft wird mit dem deutschen Raum in Verbindung gebracht. In Obstanlagen wird sie wegen ihrer großen Nüsse, ihrer zuverlässigen Fruchtbarkeit und ihrer guten Kälteresistenz angebaut. Der Strauch wächst starkwüchsig, mehrtriebig und breit aufrecht bis ausladend. Im Garten erreicht er meist 4–6 m Höhe und 3–4 m Breite, unter sehr günstigen Bedingungen auch mehr. Der jährliche Zuwachs beträgt etwa 20–30 cm. Die Blätter sind breit eiförmig bis rundlich, 6–12 cm lang und am Rand gesägt. Im Sommer zeigen sie ein sattes Grün, im Herbst färben sie sich gelb bis orangegelb. Die Blüte setzt sehr früh ein, meist von Februar bis April. Die männlichen Blüten bilden hängende gelbe Kätzchen, die unscheinbaren weiblichen Blüten verraten sich durch rote Narben. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind. Die Sorte ist teilweise selbstfruchtbar. Für höhere und regelmäßigere Erträge empfiehlt sich jedoch eine zweite Hasel mit gleicher oder überlappender Blütezeit als Befruchter. Geeignet sind etwa 'Webbs Preisnuss', 'Weiße Lambertsnuss', 'Nottinghams Frühe', 'Cosford' oder wild wachsende Corylus avellana in der Umgebung. Die Nüsse reifen von Mitte September bis Oktober. Sie sind groß, braun und kugelig bis leicht länglich, mit festerer Schale und süßem, mild nussigem Kern. Sie eignen sich zum Frischverzehr, zum Trocknen, Rösten und Backen sowie für Weihnachtsgebäck, Cremes, Granola und Nussmus. Auch für die längere Lagerung sind sie geeignet. Die Kerne enthalten Öle, Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamin E, Vitamine der B-Gruppe, Magnesium und Kalium.

Anbau: Gewählt wird ein wärmerer, sonniger Standort, idealerweise in niederen und mittleren Lagen und geschützt vor starkem Winterwind. Die Hasel verträgt auch leichten Halbschatten. Für eine gute Ausreife der Nüsse und einen regelmäßigen Fruchtansatz ist volle Sonne jedoch günstiger. Am besten gedeiht sie in tiefgründigen, mittelschweren, lehmigen bis lehmig-sandigen Böden mit ausreichend Humus. Diese sollten Feuchtigkeit gut speichern, aber nicht dauerhaft vernässen. Der optimale pH-Wert liegt bei etwa 6–7. Auf stark alkalischen oder staunassen Böden lässt das Wachstum nach. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–April) oder im Herbst (Oktober–November), solange der Boden noch warm ist. Einzelne Sträucher werden in etwa 3–4 m Abstand gesetzt, für niedrigere, frei wachsende Hecken genügt ein Pflanzabstand von 1–1,5 m. Nach der Pflanzung empfiehlt es sich, gut ausgereiften Kompost in den Wurzelbereich einzuarbeiten. Der Boden sollte mit Holzhäcksel oder Rindenmulch abgedeckt werden. In den ersten beiden Saisons ist regelmäßiges Gießen wichtig. Die Hasel besitzt ein flaches Wurzelsystem und reagiert daher empfindlich auf sommerliche Trockenheit. Gleichmäßige Bodenfeuchte fördert die Größe der Nüsse und die Qualität der Kerne. Haseln sind frosthart. Gut eingewurzelte Pflanzen vertragen Temperaturen bis etwa −25 bis −28 °C. Empfindlicher ist lediglich die frühe Frühjahrsblüte gegenüber Spätfrösten. Der Strauch fruchtet am besten am zwei- und dreijährigen Holz. Der Rückschnitt zielt daher auf eine laufende Verjüngung und den Erhalt von 6–8 kräftigeren Gerüsttrieben. Überalterte oder zu dicht stehende Triebe werden im Vorfrühling entfernt. An Krankheiten und Schädlingen treten vereinzelt Blattläuse und Rüsselkäfer auf. Auch ein Befall der Früchte durch Larven der Walnussfruchtfliege ist möglich. Das Risiko verringern ein rechtzeitiges Aufsammeln und Vernichten beschädigter Früchte sowie die Förderung natürlicher Gegenspieler. In der Gartengestaltung eignet sich die Hasel als Solitär im Nutzgarten oder in einer essbaren Hecke. Ebenso lässt sie sich mit anderen Obststräuchern kombinieren, etwa mit Felsenbirne, Sanddorn oder Johannisbeeren. Dort bildet sie ein stabiles, langlebiges Gerüst der Pflanzung.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern

Autor: Nikol | Revision: 2.7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Haselnüsse
EAN: 2284900193552
Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-haselnusssträuchern/
Verpackung: Container
Plant Passport:

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