Haselnuss 'Panskij' Corylus avellana 'Panskij'

Artikelnummer: 138304
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Große, süße Nüsse, hohe Fruchtbarkeit und Ernte im September zeichnen 'Panskij' aus. Die ukrainische Haselnuss bildet einen mittelstark bis stark wachsenden, eher lockeren Strauch, der etwa 4–5 m hoch wird. Die Nüsse sind groß, oval bis länglich und wiegen etwa 2,5–3,5 g. Sie enthalten einen gut ausgebildeten Kern mit süßem, saftigem und angenehm aromatischem Geschmack. Die Reife erfolgt um Mitte September. Die Nüsse eignen sich zum Frischverzehr, zum Rösten und Backen, für Desserts und Nusscremes. Die Sorte verträgt Trockenheit gut, ist frosthart und zeigt eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber einigen verbreiteten Haselkrankheiten. Am besten gedeiht sie in sonniger bis leicht halbschattiger Lage auf tiefgründigem, nährstoffreichem und durchlässigem Boden. Für eine zuverlässige Bestäubung und höhere Erträge empfiehlt sich die Pflanzung einer passenden Befruchtersorte in der Nähe.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Haselnuss 'Panskij' - großfrüchtige ukrainische Sorte, die 2020 in der Ukraine registriert wurde. Im dortigen staatlichen Sortenregister wird sie als Panskyi unter der Art Corylus maxima geführt, im Handel ist sie auch unter der Bezeichnung Corylus avellana 'Panskij' erhältlich. Inhaber der Sortenrechte ist der ukrainische Züchter Ihor Wassylowytsch Zybenko. Der Strauch wächst mittelstark bis stark, besitzt eine lockere, nicht zu dichte Krone und kann ausgewachsen etwa 4–5 m Höhe und 3–4 m Breite erreichen. Die Blätter sind groß, bis etwa 14 cm lang, grün, elliptisch bis fast rund. Die Blüte erfolgt zeitig im Frühjahr, in der Regel von Februar bis März. Die männlichen Blüten bilden hängende Kätzchen, die weiblichen Blüten sind an den dunkelroten Narben zu erkennen. Die Sorte ist nicht zuverlässig selbstfruchtbar, daher empfiehlt sich für einen guten Fruchtansatz eine weitere passende Haselnuss in der Umgebung. Als Befruchtersorten werden beispielsweise 'Cosford', 'Barcelona' und 'Trapezund' genannt. Die Nüsse sind oval bis länglich-oval, etwa 2,5 cm lang und wiegen rund 2,5–3,5 g. Der cremefarbene Kern füllt die Schale gut aus und hat einen feinen, süßen und aromatischen Geschmack. Die Reife tritt etwa Mitte September ein. Die Nüsse eignen sich zum Frischverzehr, zum Rösten, für Gebäck, Desserts und Nusscremes. Sie enthalten von Natur aus ungesättigte Fette, Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamin E und Mineralstoffe.

Anbau: Gewählt wird ein warmer, sonniger Standort, idealerweise in niedrigen und mittleren Lagen, geschützt vor starkem Winterwind. Die Haselnuss verträgt auch leichten Halbschatten, für eine gute Ausreifung der Nüsse und einen regelmäßigen Fruchtansatz ist volle Sonne jedoch vorteilhafter. Am besten gedeiht sie auf tiefgründigen, mittelschweren lehmigen bis lehmig-sandigen Böden mit ausreichend Humus, die Feuchtigkeit gut halten, aber nicht dauerhaft vernässt sind. Der optimale pH-Wert liegt bei etwa 6–7, auf stark alkalischen oder staunassen Böden lässt das Wachstum nach. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–April) oder im Herbst (Oktober–November), wenn der Boden noch warm ist. Einzelne Sträucher werden in etwa 3–4 m Abstand gesetzt, für niedrigere frei wachsende Hecken genügt ein Pflanzabstand von 1–1,5 m. Nach der Pflanzung empfiehlt es sich, gut ausgereiften Kompost in den Wurzelbereich einzuarbeiten, den Boden mit Holzhäcksel oder Rinde zu mulchen und in den ersten beiden Jahren regelmäßig zu gießen. Die Haselnuss besitzt ein flaches Wurzelsystem und reagiert daher empfindlich auf sommerliche Trockenheit. Gleichmäßige Bodenfeuchte fördert die Nussgröße und die Qualität der Kerne. Haselnüsse sind frosthart, gut eingewurzelte Pflanzen vertragen Temperaturen bis etwa −25 bis −28 °C, empfindlicher ist lediglich die frühe Blüte gegenüber Spätfrösten. Der Strauch fruchtet am besten am zwei- und dreijährigen Holz, daher zielt der Rückschnitt auf eine laufende Verjüngung und den Erhalt von 6–8 kräftigeren Gerüsttrieben ab. Überalterte oder zu dicht stehende Triebe werden im Vorfrühling entfernt. An Krankheiten und Schädlingen können vereinzelt Blattläuse, Rüsselkäfer oder ein Befall der Früchte durch Larven des Haselnussbohrers auftreten. Das Risiko verringert sich durch rechtzeitiges Aufsammeln und Vernichten befallener Früchte sowie durch die Förderung natürlicher Nützlinge. In der Gartengestaltung bewährt sich die Haselnuss als Solitär im Nutzgarten, in einer essbaren Hecke oder in Kombination mit weiteren Obststräuchern wie Felsenbirne, Sanddorn oder Johannisbeeren, wo sie ein stabiles, langlebiges Grundgerüst der Pflanzung bildet.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern

Autor: Jana | Revision: 08.09. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Haselnüsse
EAN: 2284900531248
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400-500
Blütezeit: Marsch, Februar
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-haselnusssträuchern/
Fruchtfarbe: Braun
Ernte-/Reifedatum: September
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Kreuzbestäubt
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Corylus B: CZ-4282 C: 26/FP/0138 D: CZ

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