Haselnuss 'Webbova' - Container Corylus avellana 'Webb'

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Im Handel ist die Haselnuss 'Webbova' auch als 'Webb’s Prize Cob' bekannt. Sie zählt zu den traditionellen Auslesen des 19. Jahrhunderts, die mit dem Züchter Thomas Webb verbunden sind. Es entsteht ein dichter, gut verzweigter Strauch von etwa 2,5–4 m × 2,5–4 m mit grünem Laub, das sich im Herbst gelb färbt. Im Februar und März erscheinen gelbe Kätzchen, die Bestäubung erfolgt durch den Wind. Die großen, länglichen Nüsse reifen ab September und eignen sich zum Frischverzehr, zum Rösten und zum Backen. Die Kerne liefern ungesättigte Fette, Vitamin E, Magnesium und Mangan. Für einen sichereren Fruchtansatz empfiehlt sich eine Befruchtersorte, etwa 'Hallesche Riesennuss' oder 'Barcelona'. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Haselnuss 'Webbova' - teilweise selbstfruchtbare Sorte aus England. Die Sorte 'Webbova' wird im Handel häufig auch als 'Webb’s Prize Cob' geführt und gehört zu den traditionellen englischen Auslesen des 19. Jahrhunderts, die mit dem Namen des Züchters Thomas Webb verbunden sind. Im Garten bildet sie einen dichten, gut verzweigten Strauch, der innerhalb von 5–10 Jahren meist etwa 2,5–4 m hoch und ebenso breit wird. Die Blätter sind breit eiförmig bis herzförmig, etwas rau, mittelgrün und färben sich im Herbst oft gelb. Im Vorfrühling, gewöhnlich im Februar und März, hängen gelbe bis gelbbraune männliche Kätzchen an den Zweigen, während die kleinen weiblichen Blüten unscheinbar bleiben. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind. Die Früchte reifen ab September, sind eher groß, länglich-walzenförmig bis abgeflacht, stehen oft in Büscheln und besitzen einen großen Kern, der die Schale gut ausfüllt. Die Nüsse eignen sich zum Frischverzehr, zum Rösten und zum Backen. Sie gehören zu den natürlichen Quellen ungesättigter Fette, von Vitamin E und Mineralstoffen wie Magnesium und Mangan. Für einen beständigeren Fruchtansatz wird sie häufig mit einer anderen Haselsorte kombiniert, zum Beispiel 'Hallesche Riesennuss', 'Barcelona', 'Lombardische' oder 'Tonda di Romana'.

Anbau: Gewählt wird ein wärmerer, sonniger Standort, idealerweise in tieferen und mittleren Lagen, geschützt vor starkem Winterwind. Die Hasel verträgt auch leichten Halbschatten, für die gute Ausreifung der Nüsse und einen regelmäßigen Fruchtansatz ist volle Sonne jedoch günstiger. Am besten gedeiht sie in tiefgründigen, mittelschweren lehmigen bis lehmig-sandigen, humusreichen Böden, die Feuchtigkeit gut halten, aber nicht dauerhaft vernässt sind. Der optimale pH-Wert liegt bei etwa 6–7, auf stark alkalischen oder staunassen Böden verschlechtert sich das Wachstum. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–April) oder im Herbst (Oktober–November), solange der Boden noch warm ist. Einzelne Sträucher werden in etwa 3–4 m Abstand gepflanzt, für niedrigere frei wachsende Hecken genügt ein Pflanzabstand von 1–1,5 m. Nach der Pflanzung empfiehlt es sich, gut ausgereiften Kompost in den Wurzelbereich einzuarbeiten, den Boden mit Hackschnitzeln oder Rindenmulch abzudecken und in den ersten beiden Saisons regelmäßig zu gießen. Die Hasel hat ein flaches Wurzelsystem und reagiert daher empfindlich auf Sommertrockenheit. Gleichmäßige Bodenfeuchte fördert die Größe der Nüsse und die Qualität der Kerne. Haselnüsse sind frosthart, gut eingewurzelte Pflanzen vertragen Temperaturen bis etwa −25 bis −28 °C, empfindlicher ist lediglich die frühe Blüte gegenüber Spätfrösten. Der Strauch fruchtet am besten am zwei- und dreijährigen Holz, daher zielt der Rückschnitt auf eine laufende Verjüngung und den Erhalt von 6–8 kräftigeren Gerüsttrieben. Überalterte oder zu dicht stehende Triebe werden im Vorfrühling entfernt. An Krankheiten und Schädlingen können vereinzelt Blattläuse, Stecher oder ein Befall der Früchte durch die Larven des Haselnussbohrers auftreten. Das Risiko verringert sich durch rechtzeitiges Aufsammeln und Vernichten befallener Früchte sowie durch die Förderung natürlicher Gegenspieler. In der Gartengestaltung bewährt sich die Hasel als Solitär im Nutzgarten, in einer essbaren Hecke oder in Kombination mit weiteren Beerensträuchern, etwa Felsenbirne, Sanddorn oder Johannisbeeren, wo sie ein stabiles, langlebiges Gerüst der Pflanzung bildet.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern

Autor: Nikol | Revision: 9.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Haselnüsse
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 300 und mehr
Blütezeit: April, Marsch
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-haselnusssträuchern/
Ernte-/Reifedatum: September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Corylus B: CZ-4282 C: 26/FP/0118 D: CZ
Plant Passpori: A: Corylus B: CZ-4282 C: 25/FP/0096 D: CZ

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