Heldreich-Kiefer 'Greece' Pinus heldreichii 'Griechenland'
Artikelnummer: 70806 70807 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Heldreich-Kiefer 'Greece' - eine langlebige Gebirgsart, die von der Balkanhalbinsel und aus Süditalien stammt. Dort wächst sie an felsigen, häufig kalkhaltigen Hängen in Höhenlagen von etwa 900–2 000 m. Unter diesen Bedingungen ist sie Wind, Trockenheit und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt, was sich in ihrer hohen Widerstandsfähigkeit widerspiegelt. Die Sorte 'Greece' ist eine kompaktere Auslese mit dicht verzweigter, regelmäßig kegelförmiger bis breitkegelförmiger Krone. Ausgewachsen erreicht sie etwa 2–2,5 m Höhe und 1,5–2 m Breite, der jährliche Zuwachs beträgt rund 10–15 cm. Die Nadeln sind fest, glänzend, dunkelgrün und 6–9 cm lang. Sie stehen zu zweit in Büscheln und bleiben mehrere Jahre an den Zweigen, sodass die Pflanze auch im Winter kompakt und voll wirkt. Die Borke ist in der Jugend glatter und zerfällt später in graubraune Platten. Die Zapfen sind eiförmig bis kegelförmig, 6–8 cm lang, reifen im zweiten Jahr und bleiben lange an den Zweigen. Die Sorte eignet sich als Solitär in kleineren Gärten, in Vorgärten, Steingärten oder Kiesbeeten, wo sie ein beständiges immergrünes Element mit natürlich gepflegtem Erscheinungsbild bildet. In Pflanzungen ergänzt sie trockenheitsliebende Stauden, Lavendel, Fetthennen oder niedrigere Ziergräser.
Heldreich-Kiefer - Pinus heldreichii, auch als Panzerkiefer oder Schlangenhaut-Kiefer bekannt, ist eine europäische zweinadelige Kiefernart, die natürlich in Gebirgsregionen wächst, vor allem auf Kalkstein auf dem Balkan. Der Baum, der der Schwarzkiefer (Pinus nigra) optisch ähnelt, kann bis zu 35 m hoch werden und zeichnet sich durch eine breite, bis zum Boden reichende Verzweigung aus. Die Krone ist kegelförmig, die Rinde dünn und aschgrau gefärbt, im unteren Teil eckig-schuppig. Äste und Triebe haben einen graubraunen Farbton, wobei sich die Triebe von denen der Schwarzkiefer durch ihre bereifte Oberfläche unterscheiden. Die Knospen sind länglich eiförmig, grauweißlich mit weißen Spitzen und nicht mit Harz überzogen. Die Nadeln stehen zu zweit, sind etwa 4–9 cm lang und an den Zweigenden pinselartig gehäuft. Sie zeichnen sich durch ihre Steifheit und glänzend grüne Farbe aus.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln begünstigt. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter im Mai bis Juni die Frühjahrs-„Kerzen“ eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet. Erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie in schwerem Boden Wurzelfäulen. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Jana | Revision: 23.2.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 200 und mehr |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
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