Heldreich-Kiefer 'Smidtii' Pinus heldreichii 'Smidtii'
Artikelnummer: 70812 8885623 70813 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Heldreich-Kiefer 'Smidtii' - Die Art stammt aus den Gebirgsregionen des Balkans und Süditaliens. Dort wächst sie an felsigen, oft kalkhaltigen Hängen in Höhenlagen von etwa 900–2 000 m. Diese Bedingungen verleihen ihr eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Frost, Wind und sommerliche Trockenheit. Die Sorte 'Smidtii' ist eine Zwergauslese mit sehr kompaktem, kugeligem bis breit halbkugeligem Wuchs. Ausgewachsen erreicht sie etwa 0,8–1,2 m Höhe und eine ähnliche Breite, der jährliche Zuwachs beträgt 5–8 cm. Die Verzweigung ist dicht und gleichmäßig. Dadurch entsteht eine natürlich regelmäßige Form ohne Formschnitt. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln. Sie sind fest, dunkelgrün und 4–7 cm lang und bleiben mehrere Jahre an den Zweigen. Deshalb wirkt die Sorte ganzjährig voll und kompakt. Die Zapfen sind eher klein, eiförmig und etwa 5–7 cm lang. Sie reifen im zweiten Jahr. Die Sorte eignet sich als Solitär in kleineren Gärten, für Steingartenanlagen und Kiesbeete. Zwischen niedrigen Stauden oder Ziergräsern dient sie als strukturgebendes Element.
Heldreich-Kiefer - Pinus heldreichii ist auch als Panzerkiefer oder Schlangenhaut-Kiefer bekannt. Sie ist eine europäische zweinadelige Kiefernart und wächst natürlich in Gebirgsregionen, vor allem auf Kalkstein auf dem Balkan. Der Baum ähnelt optisch der Schwarzkiefer (Pinus nigra). Er kann bis zu 35 m hoch werden und ist bis zum Boden breit verzweigt. Die Krone ist kegelförmig. Die Borke ist dünn und aschgrau gefärbt, im unteren Bereich ist sie eckig-schuppig. Äste und Triebe zeigen einen graubraunen Farbton. Die Triebe unterscheiden sich von der Schwarzkiefer durch ihre bereifte Oberfläche. Die Knospen sind länglich-eiförmig, grauweißlich mit weißen Spitzen und nicht mit Harz überzogen. Die Nadeln stehen zu zweit und sind etwa 4-9 cm lang. An den Zweigenden sind sie pinselartig gehäuft. Sie sind steif und glänzend grün.
Anbau: Die beste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone fällt dort jedoch lockerer aus. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, denn Wind und Sonne zusammen fördern das Austrocknen der Nadeln. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. In vielen Gartenböden eignet sich auch ein schwach saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt. In der warmen Jahreszeit ist regelmäßiges Gießen nötig, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch. Bei Zwergsorten lohnt sich in langen Hitzeperioden dennoch eine gleichmäßige Wasserversorgung. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleinen Gabe eines langsam löslichen Koniferendüngers. Zu viel Stickstoff fördert weiche Triebe und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich. Für einen dichteren Wuchs werden die jungen Frühjahrstriebe („Kerzen“) mitunter im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch hält Feuchtigkeit und Bodentemperatur stabil. Die Kultur im Kübel ist verbreitet. Dafür sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß nötig, damit die Wurzeln nicht durchfrieren. Bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30°C. Ein größeres Risiko sind Wintertrocknis und Staunässe. Bei Trockenheit können Spinnmilben und Blattläuse auftreten. An Krankheiten sind Schütte und Wurzelfäule in schweren Böden möglich. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite: Er beträgt etwa 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und rund 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Jana | Revision: 23.2.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100, 100 und mehr |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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