Himalaya-Zeder 'Eisregen' Cedrus deodara 'Ice Rain'

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Die Himalaya-Zeder 'Eisregen' stammt aus dem westlichen Himalaya. Sie kommt auch in Teilen Afghanistans und Pakistans vor und wächst dort an sonnigen Hängen auf durchlässigen Böden. Die Sorte 'Eisregen' wurde in Deutschland aus Saatgut einer kälteresistenteren Herkunft aus der Region Paktia ausgelesen und wird in die Nähe der Auslese 'Karl Fuchs' (1979) gestellt. Sie bildet eine schmalere, aufrechte Krone mit leicht überhängenden Zweigspitzen. Die Nadeln sind fein, blaugrün bis graublau, 2–4,5 cm lang und stehen in Büscheln zu 20–30. An älteren Pflanzen erscheinen aufrechte Zapfen von 7–10 cm, das Harz duftet zart. Die Himalaya-Zeder 'Eisregen' eignet sich als Solitär ebenso wie für Kiesbeete.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Himalaya-Zeder 'Eisregen' - stammt aus den Bergwäldern des westlichen Himalaya und den angrenzenden Gebieten Afghanistans und Pakistans. Dort wächst sie an sonnigen Hängen mit durchlässigem Boden, wo sich Trockenperioden und Schnee abwechseln. Die Sorte 'Eisregen' wurde in Deutschland aus Saatgut einer kälteresistenteren Herkunft aus der Region Paktia ausgelesen, ihre Verwandtschaft mit der Auslese 'Karl Fuchs' (1979) wird häufig hervorgehoben. Im Garten bildet sie eine schmalere, aufrechte Krone mit leicht überhängenden Zweigspitzen. Der Baum wirkt dadurch nicht schwer und bleibt im Vergleich zur Art kompakter. Die feinen Nadeln sind blaugrün bis graublau, stehen in Büscheln zu 20–30 an kurzen Kurztrieben (Brachyblasten) und sind meist 2–4,5 cm lang. Im Frühjahr ist der bläuliche Farbton am deutlichsten ausgeprägt. Dornen werden nicht gebildet, bei üblicher Gartenverwendung zählt die Zeder daher zu den Gehölzen, die sich auch für Bereiche eignen, in denen Kinder spielen. An älteren Pflanzen können sich aufrechte Zapfen von etwa 7–10 cm Größe zeigen. Sie reifen allmählich und zerfallen nach der Reife ähnlich wie bei Tannen am Baum. Das Harz verströmt vor allem an warmen Tagen einen zarten Duft. Verwendung findet die Himalaya-Zeder 'Eisregen' als Solitär in kleinen wie großen Gärten, in Kiesbeeten und in Kombination mit dunkelgrünen Eiben, Tannen oder Buchsbaum. Dort betont der blaue Ton der Nadeln die Struktur der Pflanzung und mildert die Linien von Gebäuden.

Cedrus deodara, auch als Himalaya-Zeder bekannt, ist ein imposanter Nadelbaum aus dem Himalaya mit edler und eleganter Ausstrahlung. Die Art kann am Naturstandort eine Höhe von 40–50 Metern erreichen und bildet eine kegel- bis pyramidenförmige Krone. Ihr Erscheinungsbild ist majestätisch, die geraden Äste formen eine elegante, gleichmäßige Krone. Junge Bäume besitzen eine spitze, kegelförmige Krone, die mit zunehmendem Alter breiter und ausladender wird. Die Nadeln stehen an Langtrieben einzeln, an Kurztrieben in Büscheln und haben eine feine, nadelförmige Struktur. Ihre Färbung reicht von hellgrün bis silbrig blau, was dem Baum ein zartes und ansprechendes Aussehen verleiht. Die verhältnismäßig langen Nadeln bilden ein dichtes Blätterdach. Die Himalaya-Zeder wird wegen ihrer schönen Ästhetik geschätzt und häufig als Solitärbaum in Parks, Gärten und Ziergärten eingesetzt. Ebenso eignet sie sich für größere Gartenkompositionen. Bevorzugt werden ein sonniger Standort und ein gut drainierter Boden. Die Zeder gilt allgemein als recht robust und pflegeleicht, was sie für Gartenbesitzer zu einer attraktiven Wahl macht. Sie ist vielseitig verwendbar und eine wertvolle Bereicherung für unterschiedlichste Gartengestaltungen.

Anbau: Erforderlich ist ein sonniger Standort, an dem sich die Nadeln am schönsten färben und eine feste Krone entsteht. Leichter Halbschatten wird vertragen, das Wachstum ist dort jedoch langsamer. Am besten gedeiht die Zeder in tiefgründigem, durchlässigem, mittelschwerem Boden, idealerweise schwach sauer bis neutral (pH 6,0–7,0). Schwere, vernässte und dauerhaft feuchte Böden werden nicht vertragen, Trockenheit und Wärme dagegen nach dem Einwurzeln sehr gut. Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung wichtig. Sobald die Himalaya-Zeder gut eingewurzelt ist, zeigt sie sich sehr trockenheitsverträglich und zählt zu den besonders trockenheitsresistenten Nadelgehölzen. Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig, ein guter Boden genügt. Jungen Bäumen kann im Frühjahr etwas Koniferendünger gegeben werden. Die Frosthärte ist mittel und liegt meist bei etwa –20 bis –23 °C. In kälteren Lagen können junge Pflanzen zurückfrieren, daher empfiehlt sich ein geschützter, warmer Standort. Ältere Bäume sind widerstandsfähiger. Die Himalaya-Zeder ist allgemein krankheitsresistent, empfindlich reagiert sie jedoch auf langanhaltende Staunässe oder schwere Böden. Ein Rückschnitt wird üblicherweise nicht durchgeführt, da der Baum von Natur aus einen schönen Wuchs besitzt. Entfernt werden nur trockene oder beschädigte Äste. Ein Formschnitt ist nicht geeignet.

Autor: Nikol | Revision: 5.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zedern (Cedrus)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 500 und mehr, 600 und mehr, 700 und mehr
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cedrus B: CZ-4282 C: 23/FP/0106 D: CZ
Plant Passport 2: A: Cedrus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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