Hinoki-Scheinzypresse 'Jan Dekker' Chamaecyparis obtusa 'Jan Dekker'
Artikelnummer: 134301Produktdetailbeschreibung
Hinoki-Scheinzypresse 'Jan Dekker' - eine zwergwüchsige, breit aufrecht wachsende Sorte der Hinoki-Scheinzypresse, deren Art aus den Bergwäldern Japans stammt. Am Naturstandort wächst die Hinoki auf humosen, gut drainierten Böden in einem kühleren und feuchteren Klima, was ihre Empfindlichkeit gegenüber langen sommerlichen Trockenperioden erklärt. Die Sorte 'Jan Dekker' zeichnet sich durch feine, schuppenförmige Nadeln in flachen Zweigfächern und eine auffallend frische gelbgrüne Färbung der jungen Triebe aus, die das ganze Jahr über deutlich erkennbar bleibt. Nach 10 Jahren erreicht sie meist einen Durchmesser von etwa 0,5 m und eine Höhe von rund 0,6 m, später in der Regel etwa 1,5–2,0 m Höhe bei 1,0–1,5 m Breite, stets jedoch langsam und mit kompakter Krone. Im März bis April bilden sich unscheinbare männliche Zapfen, die Bestäubung erfolgt durch den Wind, und im Herbst reifen kleine, runde Zapfen von 10–12 mm. Die Pflanze wirkt als Farbakzent in Vorgärten, Heidegärten und japanisch inspirierten Pflanzungen, wo sie gut mit Ahornsorten, Lavendelheide, Azaleen und dunkelgrünen Eiben harmoniert. Beim Zerreiben des Laubes ist ein feiner, harziger Duft wahrnehmbar, der für die Hinoki typisch ist, auch wenn die Blüten unauffällig sind. In Pflanzungen bildet sie einen sanften Übergang zwischen hellaubigen Sträuchern und Stein und lässt sich zudem gut mit blau bereiften Wacholdern und Schwingelgräsern kombinieren.
Die Hinoki-Scheinzypresse ist ein Nadelgehölz aus Japan, das im Gartenbau wegen seines kompakten Wuchses, der dichten Belaubung und der dekorativen kugeligen oder kegelförmigen Wuchsformen sehr beliebt ist. Die Art ist bekannt für ihre weichen, stumpf endenden Nadeln, die der Pflanze ihr charakteristisches Aussehen und eine angenehme Textur verleihen. In der Natur erreicht die Hinoki-Scheinzypresse Höhen von etwa 20 Metern, im Garten bleibt sie kleiner und wird häufig in verschiedenen Sorten mit unterschiedlichen Formen und Farben kultiviert. Die Nadeln sind dunkelgrün, kurz, dicht angeordnet und schuppenförmig mit stumpfer Spitze, was für diese Art typisch ist. Die Hinoki-Scheinzypresse eignet sich als Solitär, für Steingärten, Koniferengärten und als Bestandteil von Hecken. Dank ihrer Anspruchslosigkeit und ihres attraktiven Erscheinungsbildes ist sie die ideale Wahl für alle, die ein elegantes, immergrünes Nadelgehölz mit angenehmer Laubstruktur suchen.
Anbau: Sie gedeiht in der Sonne bis im lichten Halbschatten, idealerweise an einem windgeschützten Standort. Winterwind und starke Wintersonne erhöhen das Risiko, dass das Laub austrocknet. Geeignet ist ein humoser, durchlässiger und gleichmäßig leicht feuchter Boden, in schweren Lehmböden mit Drainage. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–6,5. Gepflanzt wird meist im Frühjahr (März–Mai) und im Herbst (September–Oktober), Containerpflanzen wachsen bei ausreichender Bewässerung etwa von März bis November an. Das Gießen ist in den ersten 2 Saisons und bei längerer Trockenheit wichtig, im Winter hilft eine Wassergabe bei Tauwetter, dauerhafte Staunässe ist dagegen schädlich. Die Düngung erfolgt mäßig, im Frühjahr mit einem Langzeitdünger für Nadelgehölze oder mit Kompost, höhere Stickstoffgaben im Spätsommer beeinträchtigen das Ausreifen des Gewebes. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, empfehlenswert ist lediglich ein leichter Formschnitt der jungen Triebe im Frühjahr nach den Frösten sowie das Entfernen beschädigter Zweige, aus altem Holz treibt die Pflanze nur schlecht wieder aus. Eine Mulchschicht aus Nadelholzrinde stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur im Wurzelbereich. Im Kübel wird ein saures, luftiges Substrat mit Drainageschicht verwendet, im Winter empfiehlt sich ein Schutz des Wurzelballens durch eine Umhüllung. Die Frosthärte liegt bei der Art und den gängigen Sorten bei etwa -23 bis -29 °C, empfindlicher reagiert die Pflanze auf Frosttrocknis im Winter und auf Spätfröste in Frostsenken. Die Trockenheitsverträglichkeit ist nach dem Einwurzeln mittel, lange Trockenperioden können zum Braunwerden der Schuppen führen. An Krankheiten können bei Staunässe Wurzelfäulen (Phytophthora) sowie pilzbedingte Blattflecken auftreten, unter den Schädlingen vor allem Spinnmilben. Die empfohlenen Pflanzabstände richten sich nach der Wuchsstärke der Sorte: zwergwüchsige Typen meist 0,8–1,2 m, mittelstarke 1,5–2 m und größere Formen 2–3 m.
Autor: Kristýna | Revision: 16.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Scheinzypressen & Zypressen (Chamaecyparis & Cupressus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900489679 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 140-160, 160-180, 40-60, 180-200 |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Chamaecyparis B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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