Hinoki-Scheinzypresse 'Melody' Chamaecyparis obtusa 'Melody'
Artikelnummer: 720043 95474 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Hinoki-Scheinzypresse 'Melody' - entstand als gelblaubige Auslese unter den Zierformen der Hinoki-Scheinzypresse, einer Art aus den Bergwäldern Japans. Typisch sind der schmale, aufrechte Habitus und die feinen, fransigen Zweigspitzen, die eine spitzenartige Wirkung erzeugen. Am intensivsten ist die Färbung in der Sonne, wo das Laub zitronen- bis buttergelb wirkt, im Halbschatten fällt die Farbe ruhiger aus. Das Wachstum ist langsam, nach 10 Jahren werden häufig etwa 0,9–1,2 m Höhe und rund 0,6 m Breite angegeben, ausgewachsen im Garten meist 1,5–2 m Höhe und etwa 0,8–1,2 m Breite. Im Winter kann an den Triebspitzen eine orange-bronzefarbene Tönung auftreten, die die Struktur zusätzlich betont. Die Sorte eignet sich als vertikaler Akzent für kleinere Gärten, Steingärten und moderne Pflanzungen und ebenso für größere Kübel, in denen sich die Substratfeuchte besser kontrollieren lässt. In der Gestaltung bildet sie einen schönen Kontrast zu dunkelgrünen Eiben, Kiefern, Heidepflanzen und Steinelementen. Die Blüte ist unscheinbar, der Pollen wird meist im März und April vom Wind verbreitet, und die kleinen kugeligen Zapfen reifen im Herbst, in der Regel im Oktober.
Die Hinoki-Scheinzypresse ist ein aus Japan stammendes Nadelgehölz, das im Gartenbau wegen seines kompakten Wuchses, der dichten Belaubung und der dekorativen kugeligen oder kegelförmigen Formen sehr geschätzt wird. Bekannt ist die Art für ihre weichen, stumpf endenden Schuppenblätter, die der Pflanze ihr charakteristisches Aussehen und eine angenehme Textur verleihen. Am Naturstandort erreicht die Hinoki-Scheinzypresse etwa 20 Meter Höhe, im Garten bleibt sie kleiner und wird oft in verschiedenen Sorten mit unterschiedlichen Formen und Farben kultiviert. Die Blätter sind dunkelgrün, kurz, dicht angeordnet und schuppenförmig mit stumpfer Spitze, was für diese Art typisch ist. Die Hinoki-Scheinzypresse eignet sich als Solitär, für Steingärten, Koniferengärten und als Bestandteil von Hecken. Dank ihrer Anspruchslosigkeit und ihres attraktiven Erscheinungsbildes ist sie eine ideale Wahl für alle, die ein elegantes, immergrünes Nadelgehölz mit angenehmer Laubstruktur suchen.
Anbau: Sie gedeiht in der Sonne bis im lichten Halbschatten, idealerweise an einem geschützten Standort. Winterwind und intensive Wintersonne erhöhen das Risiko, dass das Laub austrocknet. Geeignet ist ein humoser, durchlässiger und gleichmäßig leicht feuchter Boden, in schweren Lehmböden mit Drainage. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–6,5. Gepflanzt wird meist im Frühjahr (März–Mai) und im Herbst (September–Oktober), Containerpflanzen wachsen bei gesicherter Bewässerung etwa von März bis November an. Wichtig ist das Gießen in den ersten 2 Saisons und bei längerer Trockenheit, im Winter hilft ein Wässern bei Tauwetter, länger anhaltende Staunässe ist dagegen schädlich. Die Düngung erfolgt mäßig, im Frühjahr mit einem Langzeitdünger für Koniferen oder mit Kompost, höhere Stickstoffgaben im Spätsommer beeinträchtigen das Ausreifen des Gewebes. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, sinnvoll ist nur ein leichtes Formieren der jungen Triebe im Frühjahr nach den Frösten sowie das Entfernen beschädigter Äste, aus altem Holz treibt die Pflanze schlecht wieder aus. Eine Mulchschicht aus Nadelholzrinde stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur im Wurzelbereich. Im Kübel wird ein saures, luftiges Substrat mit Drainageschicht verwendet, im Winter empfiehlt sich ein Schutz des Wurzelballens durch eine Ummantelung. Die Frosthärte der Art und gängiger Sorten liegt etwa zwischen -23 und -29 °C, empfindlicher reagiert die Pflanze auf winterliches Austrocknen und auf Spätfröste in Frostsenken. Die Trockenheitsverträglichkeit ist nach dem Einwurzeln mittel, lange Trockenperioden können zum Braunwerden der Schuppen führen. An Krankheiten können bei Staunässe Wurzelfäulen (Phytophthora) und pilzliche Blattflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben. Die empfohlenen Pflanzabstände richten sich nach der Wuchsstärke der Sorte, bei Zwergformen meist 0,8–1,2 m, bei mittelstarken 1,5–2 m und bei größeren Formen 2–3 m.
Autor: Kristýna | Revision: 24.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Scheinzypressen & Zypressen (Chamaecyparis & Cupressus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 140-160, 160-180, 180-200 |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün, Hellgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Chamaecyparis B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Chamaecyparis B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
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