Hinoki-Scheinzypresse 'Meroke' Chamaecyparis obtusa 'Meroke'

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Grüne Fächer mit goldenen Spitzen, unregelmäßiger Wuchs und ganzjährig ruhige Struktur. Die Hinoki-Scheinzypresse 'Meroke' wächst sehr langsam: Nach 10 Jahren werden häufig etwa 0,6–1,0 m angegeben, ausgewachsen meist 1,3–1,5 m Höhe und 1,0–1,3 m Breite. Die Zweige sind kurz, mitunter leicht überhängend, wodurch der Strauch natürlich wirkt und den Raum zwischen Steinen gut ausfüllt. Die Sorte eignet sich für Steingärten, Heidegärten und Pflanzgefäße. Geeignet sind Halbschatten bis Sonne, ein durchlässiger, humoser Boden ohne Staunässe, pH 5,5–7,0 sowie regelmäßiges Gießen nach der Pflanzung. Ausgereifte Pflanzen sind etwa bis −25 °C frosthart und vertragen nach dem Anwachsen auch kürzere Trockenperioden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Hinoki-Scheinzypresse 'Meroke'  - eine langsam wachsende Auslese der aus Japan stammenden Hinoki-Scheinzypresse, geschätzt für ihren unregelmäßigen, malerischen Wuchs und die goldenen Akzente im Laub. Die Zweiglein sind in flachen Fächern angeordnet, das Grün wird durch gelbe bis goldgrüne Spitzen betont, die sich in der Sonne am schönsten ausfärben. Der Strauch wächst sehr langsam, nach 10 Jahren erreicht er häufig etwa 0,6–1,0 m, ausgewachsen im Garten meist etwa 1,3–1,5 m Höhe und 1,0–1,3 m Breite. Die Krone ist kegelförmig bis eiförmig, stellenweise unregelmäßig, die Zweigenden können leicht überhängen, sodass die Pflanze nicht streng wirkt. Im Winter behält sie ihr Laub, an den Rändern mitunter mit gedämpft bronzefarbenem Hauch. Die Sorte eignet sich für Steingärten, Heidegärten, an Wasserelementen sowie für japanisch inspirierte Gärten, wo sie neben Steinen und Kies besonders zur Geltung kommt. Auch in einem größeren Kübel bewährt sie sich als immergrünes Element mit feiner Zeichnung. Die Blüte ist unscheinbar, der Pollen wird in der Regel im März und April durch den Wind verbreitet, die Zapfen reifen im Herbst, häufig im Oktober.

Hinoki-Scheinzypresse ist ein aus Japan stammendes Nadelgehölz, das im Gartenbau wegen seines kompakten Wuchses, des dichten Laubs und der dekorativen kugel- oder kegelförmigen Formen sehr beliebt ist. Die Art ist bekannt für ihre weichen, stumpf endenden Schuppenblätter, die der Pflanze ihr charakteristisches Aussehen und eine angenehme Textur verleihen. In der Natur erreicht die Hinoki-Scheinzypresse eine Höhe von etwa 20 Metern, im Garten bleibt sie kleiner und wird häufig in verschiedenen Sorten mit unterschiedlichen Formen und Farben kultiviert. Die Schuppenblätter sind dunkelgrün, kurz, dicht angeordnet und stumpf endend, was für diese Art typisch ist. Die Hinoki-Scheinzypresse eignet sich als Solitär, für Steingärten, Koniferengärten sowie als Bestandteil von Hecken. Dank ihrer Anspruchslosigkeit und ihres attraktiven Aussehens ist sie eine ideale Wahl für alle, die ein elegantes, immergrünes Nadelgehölz mit angenehmer Laubstruktur suchen.

Anbau: Die Pflanze gedeiht in der Sonne bis im lichten Halbschatten, idealerweise an einem geschützten Standort. Winterwind und grelle Wintersonne erhöhen die Gefahr des Austrocknens des Laubs. Geeignet ist ein humoser, durchlässiger und gleichmäßig leicht feuchter Boden, bei schweren Tonböden mit Drainage. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–6,5. Die Pflanzung erfolgt meist im Frühjahr (März–Mai) und im Herbst (September–Oktober), Containerpflanzen wachsen bei gesicherter Bewässerung etwa von März bis November an. Das Gießen ist in den ersten 2 Saisons und bei längerer Trockenheit wichtig, im Winter hilft das Ergänzen von Feuchtigkeit bei Tauwetter, anhaltende Staunässe ist dagegen schädlich. Die Düngung fällt mäßig aus: Im Frühjahr eignet sich ein Langzeitdünger für Nadelgehölze oder Kompost, höhere Stickstoffgaben im Spätsommer beeinträchtigen das Ausreifen des Gewebes. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, empfehlenswert ist lediglich ein leichtes Formieren der jungen Triebe im Frühjahr nach den Frösten sowie das Entfernen beschädigter Zweige, aus altem Holz treibt die Pflanze nur schlecht wieder aus. Eine Mulchschicht aus Nadelholzrinde stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur im Wurzelbereich. Im Kübel wird ein saures, luftiges Substrat mit Drainageschicht verwendet, als Winterschutz wird der Wurzelballen umhüllt. Die Frosthärte liegt bei der Art und gängigen Sorten bei etwa -23 bis -29 °C, empfindlicher ist die Pflanze gegenüber Wintertrocknis und Spätfrösten in Frostsenken. Die Trockenheitsverträglichkeit ist nach dem Einwurzeln mittel, lange Trockenperioden können zum Bräunen der Schuppenblätter führen. An Krankheiten können bei Staunässe Wurzelfäulen (Phytophthora) sowie pilzliche Blattfleckenkrankheiten auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben. Die Pflanzabstände richten sich nach der Wuchsstärke der Sorte: Zwergformen meist 0,8–1,2 m, mittelstarke 1,5–2 m und größere Formen 2–3 m.

Autor: Kristýna | Revision: 24.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Scheinzypressen & Zypressen (Chamaecyparis & Cupressus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 120-140, 140-160
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Chamaecyparis B: CZ-4282 D: 24/FP/0002 D: PL
Plant Passport 2: A: Chamaecyparis B: CZ-4282 D: 26/FP/0134 D: CZ

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