Hinoki-Scheinzypresse 'Teddy Bear' Chamaecyparis obtusa 'Teddybär'

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Weiches dunkelgrünes Laub und kompakter Kegelwuchs wirken das ganze Jahr gepflegt. 'Teddy Bear' ist eine Zwergsorte der Hinoki-Scheinzypresse mit unregelmäßigen, farnartig wirkenden Zweigfächern. Sie wächst etwa 8–10 cm pro Jahr, erreicht nach 10 Jahren rund 0,8–1 m und kann im höheren Alter ca. 1,5–2,5 m hoch und 1–1,5 m breit werden. Sie eignet sich für kleinere Gärten, Steingärten, Heidegärten und Gefäße. Am besten gedeiht sie in der Sonne bis im lichten Halbschatten in humosem, gleichmäßig feuchtem und durchlässigem Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Hinoki-Scheinzypresse 'Teddy Bear' - immergrüne Zwergsorte der japanischen Hinoki-Scheinzypresse. Sie entstand als Sämling, der Anfang der 90er-Jahre des 20. Jahrhunderts in der Baumschule Esveld im niederländischen Boskoop ausgelesen wurde. Sie wächst langsam, etwa 8–10 cm pro Jahr, anfangs breit aufrecht bis kegelförmig, und bildet mit zunehmendem Alter eine immer deutlichere Mittelachse aus. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 0,8–1 m Höhe, im höheren Alter kann sie rund 1,5–2,5 m hoch und 1–1,5 m breit werden. Die Seitenäste stehen schräg ab und tragen dichte, unregelmäßig angeordnete Zweiglein, die weich wirken und an Farnwedel erinnern. Das schuppenförmige Laub ist mittel- bis dunkelgrün, glänzend und das ganze Jahr über dekorativ. Die von Natur aus lockerere Kronenstruktur verleiht der Sorte ein leichteres Erscheinungsbild als sehr dichte Formen wie 'Nana Gracilis'. Die kleinen männlichen Blüten und die kugeligen Zapfen sind nur von untergeordneter Bedeutung. 'Teddy Bear' eignet sich als Solitär im kleineren Garten, für Steingärten, Heidegärten, japanisch inspirierte Pflanzungen, Gruppen kleinerer Nadelgehölze sowie für größere Gefäße. Sie bildet einen schönen Kontrast zu goldgelben, blaugrünen und panaschierten Nadelgehölzen und gibt der Gestaltung dank des ganzjährigen Laubs auch im Winter Halt. Auch an Wegen und Eingängen kommt ihre feine Struktur gut zur Geltung.

Die Hinoki-Scheinzypresse ist ein aus Japan stammendes Nadelgehölz, das im Gartenbau wegen seines kompakten Wuchses, des dichten Laubs und der dekorativen kugeligen oder kegelförmigen Formen sehr beliebt ist. Die Art ist für ihre weichen, stumpf endenden Schuppenblätter bekannt, die der Pflanze ihr charakteristisches Aussehen und eine angenehme Textur verleihen. In der Natur wird die Hinoki-Scheinzypresse etwa 20 Meter hoch, im Garten bleibt sie meist kleiner und wird häufig in verschiedenen Sorten mit unterschiedlichen Wuchsformen und Farben kultiviert. Die Schuppenblätter sind dunkelgrün, kurz, dicht angeordnet und stumpf endend, was für diese Art typisch ist. Die Hinoki-Scheinzypresse eignet sich als Solitär, für Steingärten, Koniferengärten und auch als Bestandteil von Hecken. Dank ihrer Anspruchslosigkeit und ihres attraktiven Aussehens ist sie eine ideale Wahl für alle, die ein elegantes, immergrünes Nadelgehölz mit angenehmer Laubstruktur suchen.

Anbau: Sie gedeiht in der Sonne bis im lichten Halbschatten, idealerweise an einem geschützten Standort. Winterwind und grelle Wintersonne erhöhen das Risiko, dass das Laub austrocknet. Geeignet ist ein humoser, durchlässiger und gleichmäßig leicht feuchter Boden, in schweren Lehmböden mit Drainage. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–6,5. Gepflanzt wird meist im Frühjahr (März–Mai) und im Herbst (September–Oktober), Containerpflanzen wachsen bei gesicherter Bewässerung etwa von März bis November an. Das Gießen ist in den ersten 2 Saisons und bei längerer Trockenheit wichtig, im Winter hilft eine Wassergabe bei Tauwetter, anhaltende Staunässe ist dagegen schädlich. Die Düngung erfolgt maßvoll, im Frühjahr mit einem Langzeitdünger für Nadelgehölze oder mit Kompost, höhere Stickstoffgaben im Spätsommer beeinträchtigen das Ausreifen des Gewebes. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, empfehlenswert ist nur ein leichtes Formieren junger Triebe im Frühjahr nach den Frösten sowie das Entfernen beschädigter Äste, aus altem Holz treibt die Pflanze nur schlecht wieder aus. Eine Mulchschicht aus Nadelholzrinde stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur im Wurzelbereich. Im Gefäß wird ein saures, luftiges Substrat mit Drainageschicht verwendet und der Wurzelballen im Winter durch eine Umhüllung geschützt. Die Frosthärte liegt bei der Art und den gängigen Sorten bei etwa -23 bis -29 °C, empfindlicher reagiert die Pflanze auf Frosttrocknis und Spätfröste in Frostsenken. Die Trockenheitsverträglichkeit ist nach dem Einwurzeln mittel, lange Trockenperioden können eine Braunfärbung der Schuppenblätter verursachen. An Krankheiten können bei Staunässe Wurzelfäulen (Phytophthora) und pilzbedingte Blattflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben. Die Pflanzabstände richten sich nach der Wuchsstärke der Sorte, Zwergformen meist 0,8–1,2 m, mittelstark wachsende 1,5–2 m und größere Formen 2–3 m.

 Autor: Kristýna | Revision: 07.09. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Scheinzypressen & Zypressen (Chamaecyparis & Cupressus)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Pasport: A: Chamaecyparis B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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