Honigbeere 'Blue Banana' Lonicera kamtschatica 'Blaue Banane'
Artikelnummer: 92369 99636 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Banana' – eine großfruchtige Sorte der Heckenkirsche mit essbaren blauen Früchten, stammend aus dem Züchtungsprogramm von Maxine M. Thompson aus dem US-Bundesstaat Oregon. Sie gehört zu den Haskap-Typen und zeichnet sich vor allem durch auffallend lange Früchte, einen guten Geschmack, hohe Erträge und eine sehr gute Frosthärte aus. Die Pflanze wächst stark, aufrecht bis breit-strauchartig und bildet einen dichten, gut verzweigten Strauch. In der adulten Phase erreicht sie eine Höhe von etwa 1,5 bis 2 m und eine Breite von 1,2 bis 1,8 m. Die Triebe sind fest und bilden allmählich einen kräftigeren Strauch. Die Blätter sind gegenständig, elliptisch bis länglich-eiförmig, ganzrandig und grün; im Herbst fallen sie ab. Die Pflanze beginnt bereits sehr früh im Frühjahr zu vegetieren. Die Blüte erfolgt sehr zeitig, in der Regel von März bis April. Die Blüten sind klein, röhrenförmig, cremeweiß bis hellgelblich und treten überwiegend in Paaren auf. Die Blüten sind gut resistent gegen Frühlingsfröste. Die Früchte sind groß bis sehr groß und deutlich länglich; in ihrer Form erinnern sie an kleine Bananen, wovon die Sorte auch ihren Namen ableitet. Im Durchschnitt erreichen sie eine Länge von etwa 2,5 bis 3,5 cm. Die Schale ist dunkelblau bis blau-violett und mit einem ausgeprägten, hellblauen Wachsüberzug bedeckt. Das Fruchtfleisch ist saftig, fein und aromatisch. Der Geschmack ist süß bis süß-säuerlich, harmonisch und fruchtig, mit einer leicht erfrischenden Säure und ohne ausgeprägte Bitterkeit. Vollreife Früchte eignen sich hervorragend für den Direktverzehr, aber auch zum Einfrieren sowie für die Herstellung von Marmeladen, Säften, Sirupen, Smoothies, Desserts und zur weiteren Verarbeitung. Sie reift später als die klassischen frühen Kamtschatka-Typen, in der Regel von Ende Mai bis zur zweiten Junihälfte, je nach Region und Frühlingsverlauf. Es empfiehlt sich, die Früchte am Strauch zu lassen, bis sie vollständig ausgefärbt und geschmacklich reif sind, da sie nach der ersten Blaufärbung noch einige Tage an Süße und Aroma gewinnen. Die Sorte zeichnet sich durch eine gute bis hohe Produktivität aus, und aufgrund der Größe sowie der länglichen Form sind die Früchte leicht erkennbar. Die festere Schale und die gute Konsistenz ermöglichen nicht nur den frischen Verzehr, sondern auch eine kurzzeitige Lagerung und den Transport.
Anbau: Die Pflanze verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C, und die Blüten überstehen kurzzeitige Frühlingsfröste von einigen Grad unter dem Gefrierpunkt, was auch in kühleren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Sie gedeiht am besten in voller Sonne, wo sie den höchsten Fruchtansatz und optimal gefärbte Früchte ausbildet. Auch im leichten Halbschatten wächst sie gut, wobei der Ertrag dann etwas geringer ausfällt. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet und frei von dauerhaft staunassen Böden sein. Ideal ist ein mittelschwerer bis leichter, lehmiger oder lehmig-sandiger Boden, der gut durchlässig ist, einen höheren Humusgehalt aufweist und eine schwach saure bis neutrale Reaktion im pH-Bereich von etwa 6–7 besitzt. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft übernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Heidekrautgewächse. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können von Frühjahr bis Herbst ausgebracht werden, wobei nach dem Pflanzen gründlich zu gießen ist. Empfohlene Pflanzabstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Gesundheitsschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Nach etwa 6–7 Jahren beginnt eine schrittweise Verjüngung, bei der jährlich ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe verbleiben. Das Gießen ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung sowie in längeren Trockenperioden wichtig; ansonsten verträgt die Heckenkirsche kurze Trockenphasen recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr empfiehlt sich die Gabe von Kompost oder einem langsam freisetzenden Dünger; im Sommer werden höhere Stickstoffgaben begrenzt, damit das Holz vor dem Winter rechtzeitig ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern sollte mit gemähtem Gras, Laub oder Hackschnitzeln gemulcht werden, was die Verdunstung reduziert und das Unkrautwachstum hemmt. Die Heckenkirsche ist allgemein gesund; nur in Ausnahmefällen treten Blattläuse oder Mehltau auf; bei guter Vitalität der Pflanze genügt meist eine schonende, präventive Pflege. In der Gartengestaltung eignet sie sich für essbare Mischpflanzungen, als niedrige lockere Hecke oder als Solitärpflanze in der Nähe eines Sitzplatzes, um die frühen Früchte bequem ernten zu können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Honigbeere
Autor: Kamila | Revision: 07.09.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Maibeeren (Honigbeeren) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 150-200 |
| Blütezeit: | April, Marsch |
| Fruchtfarbe: | Blau |
| Ernte-/Reifedatum: | Juni, Mai |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lonicera B: CZ-4282 C: 25/FP/0016 D: PL |
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