Hungerblümchen ventosa Draba ventosa

Artikelnummer: 128521
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Schöne halbimmergrüne Staude, die sich hervorragend für das Beet eignet. Draba ventosa bringt einen etwas höheren, aber dennoch zarten Frühlingsakzent in den Steingarten. Sie wird etwa 10–15 cm hoch und 20–30 cm breit und trägt im Spätfrühling kleine, leuchtend gelbe Blüten in längeren, dichten Trauben. Die Blätter sind klein, fein behaart und sattgrün, die Pflanze wirkt in Steinpflanzungen wie auch in Gefäßen natürlich. Im Vergleich zu niedrigen, polsterbildenden Hungerblümchen-Arten ist sie in der Blüte auffälliger und auch in kleineren Beeten gut sichtbar. Sie bevorzugt volle Sonne und durchlässigen Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Hungerblümchen ventosa - ausdauernde Staude aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae), ursprünglich aus Nordamerika. Sie wächst in der alpinen und subalpinen Stufe des westlichen Kanadas und der Rocky Mountains, häufig auf Schutthalden, beweglichen steinigen Hängen und Felsvorsprüngen oberhalb der Waldgrenze, oft auf kalkhaltigem Untergrund. Im Garten bildet sie eine bodennahe Rosette aus kleinen, fein behaarten, sattgrünen Blättern, aus der festere Stiele emporwachsen. Ältere Pflanzen bilden einen niedrigen Horst von ca. 10–15 cm Höhe und breiten sich im Garten meist auf 20–30 cm aus. Die Art ist an Wind und kalte Nächte angepasst und verträgt daher offene Lagen gut, sofern die Wurzeln in trockenem Kies stehen. Im Spätfrühling, meist von Mai bis Juni, erscheinen kleine, vierzählige, leuchtend gelbe Blüten in gestreckten, recht dichten Trauben, die auch aus der Ferne gut erkennbar sind. Verwendung findet die Pflanze in Steingärten, Kiesbeeten und Gefäßen, wo sie niedrige Polsterpflanzen ergänzt und ohne Stütze Höhe hinzufügt. In der Kombination harmoniert sie mit Silberwurz (Dryas), Steinbrech (Saxifraga) und niedrigen Nelken (Dianthus), die ähnlich durchlässige Standorte bevorzugen. Die frühe Blüte trägt zum Pollen- und Nektarangebot in einer Zeit bei, in der im Garten noch wenig blüht.

Anbau: Geeignet ist ein vollsonniger, luftiger Standort, an dem im Winter keine Nässe lange stehen bleibt. Am besten bewährt sich ein steiniger oder kiesiger Boden mit hohem mineralischem Anteil und raschem Wasserabzug, alternativ ein Hochbeet oder Trog. Als Mulch wird Kies verwendet, der den Wurzelhals vor Feuchtigkeit schützt und die Blattrosetten sauber hält. Der empfohlene pH-Wert liegt eher neutral bis leicht alkalisch, etwa bei 6,8–8,0. Gießen ist nach der Pflanzung wichtig, später verträgt die Pflanze meist kürzere Trockenphasen, während Staunässe zu Wurzel- und Wurzelhalsfäule führt. Die Pflanzung erfolgt unter mitteleuropäischen Bedingungen von März bis November, bei Kultur im Gefäß auch über eine längere Saison. Die Frosthärte ist bei trockener Überwinterung in der Regel gut, empfindlicher reagiert die Pflanze auf Winternässe und wiederholten Wechsel von Tauen und Frieren. Die Düngung erfolgt sparsam, eine kleine Frühjahrsgabe Kompost oder Steingartendünger genügt, ein Nährstoffüberschuss fördert lockeren Wuchs. Der Pflanzabstand beträgt etwa 20–25 cm, was je nach Charakter der Pflanzung rund 16–25 Pflanzen pro m² entspricht. An Krankheiten treten vor allem Fäulnisprobleme bei Staunässe auf, unter den Schädlingen können örtlich Nacktschnecken Schaden anrichten. Nach der Blüte können die verblühten Stiele entfernt werden, damit die Pflanze nicht durch Samenbildung geschwächt wird und der Bestand gepflegt wirkt. Bei Gefäßkultur ist eine Überwinterung an geschützter Stelle unter einem Dachvorsprung vorteilhaft, wo Staunässe vermieden wird.

Autor: Kristýna | Revision: 06.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch D)
EAN: 2284900446313
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 10-20
Blütenfarbe: Bernstein
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Digitalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ

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