Indianerbanane 'Mango' Asimina triloba 'Mango'

Artikelnummer: 135180
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Größere Früchte mit zartem Fruchtfleisch und Tropenduft, Ernte meist im Oktober. Die Sorte Indianerbanane 'Mango' (Asimina triloba 'Mango') erreicht etwa 3–5 m Höhe und bringt unter guten Bedingungen Früchte von rund 250–300 g hervor. Sie eignen sich zum Frischverzehr ebenso wie für Cremes und Speiseeis. Für einen regelmäßigen Fruchtansatz wird eine weitere Sorte der Indianerbanane in Bestäubungsreichweite gepflanzt, zum Beispiel 'Davis' oder 'Overleese'. Am besten gedeiht sie an einem sonnigen, windgeschützten Standort in tiefgründigem, humosem Boden. In der Küche wird vor allem das frische Fruchtfleisch für Cremes, Speiseeis, Sorbets, Joghurt oder Teig verwendet.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Indianerbanane 'Mango' - ein Obstgehölz aus dem östlichen Nordamerika, wo es an den Rändern von Auwäldern und in Talauen mit tiefgründigem, humosem Boden wächst. Die Sorte 'Mango' erscheint in europäischen Katalogen auch unter der Bezeichnung 'Mitchell 'Mango' und wird wegen ihrer größeren Früchte und ihres ausgeprägten tropischen Aromas geschätzt. Im Garten bildet sie einen kleineren Baum mit anfangs eher langsamem Wuchs, in der Regel 3–5 m hoch und etwa 3–4 m breit. Die Blätter sind auffallend groß und ganzrandig, im Sommer frisch grün und im Herbst gelb gefärbt. Die Blüten öffnen sich im Frühjahr, meist von April bis Mai, sind dunkel weinrot und verströmen einen dezent würzigen Duft, die Bestäubung übernehmen vor allem Fliegen und Käfer. Die Früchte reifen nach und nach, in der Regel im Oktober, sind grünlich gelb bis gelblich und oft sehr groß, unter guten Bedingungen rund 250–300 g schwer. Das Fruchtfleisch ist cremig, weich und löffelbar, der Geschmack wird als Mischung aus Banane, Mango und Vanille beschrieben. In der Küche wird vor allem das frische Fruchtfleisch für Cremes, Speiseeis, Sorbets, Joghurt oder Teig verwendet, da es auch nach dem Erhitzen einen Teil seines Aromas behält. Gegessen wird nur das Fruchtfleisch, Samen und Schale werden üblicherweise nicht verzehrt. Die Früchte enthalten natürlichen Zucker und Ballaststoffe sowie zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe und bereichern so eine abwechslungsreiche Ernährung. Der Ertrag setzt im 3. bis 4. Standjahr ein. 

Anbau: Benötigt wird ein warmes Kleinklima mit voller Sonne und Windschutz, wo die Pflanze weder unter kaltem Wind noch unter Spätfrösten leidet. Junge Pflanzen vertragen in unseren Breiten in den ersten 2–3 Jahren leichten Halbschatten besser, da Frühjahrssonne und Wind Blätter und Wurzelballen austrocknen können. Geeignet ist ein geschützter Standort an einer Wand oder im Windschatten von Sträuchern, mit Mulch für gleichmäßige Bodenfeuchte und -temperatur. Der Boden sollte tiefgründig, humos und nährstoffreich, gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig sein, in schweren Tonböden empfiehlt sich eine Drainage. Empfohlen wird ein schwach saurer bis neutraler pH-Wert von etwa 5,5–7,0. Die Pflanzung erfolgt meist im Frühjahr (März–Mai) oder zu Herbstbeginn (September–Oktober). Das Gießen ist nach der Pflanzung und in Trockenperioden entscheidend, die Art reagiert eher empfindlich auf Trockenheit, Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. In den ersten Jahren bewährt sich eine regelmäßige Kontrolle der Bodenfeuchte, da die feineren Wurzeln junger Pflanzen schneller auf Trockenheit reagieren als die älterer Bäume. Die Düngung fällt maßvoll aus, im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Obstdünger. Der Rückschnitt beschränkt sich auf Erziehungsschnitt und das Auslichten der Krone. Mulch aus Laub oder Holzhäcksel hält die Feuchtigkeit und schützt im Winter die Wurzeln, bei Jungpflanzen empfiehlt sich eine dickere Schicht sowie ein Stammschutz gegen Wildverbiss. Die Blütezeit liegt meist Ende April bis Mai, die Ernte je nach Sorte und Lage im September–Oktober, gepflückt werden die Früchte, sobald sie weich werden. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen wird mit etwa -25 °C angegeben, junge Pflanzungen profitieren in den ersten 1–2 Wintern von einer kräftigeren Mulchschicht und einem Standort ohne winterliche Nässe. Für eine zuverlässige Bestäubung bewährt sich die Pflanzung zweier verschiedener Sorten, der Pflanzabstand zwischen den Bäumen beträgt etwa 3–4 m. Die Kultur im Gefäß ist nur in einem tiefen Container mit durchlässigem Substrat und ohne stehendes Gießwasser möglich, im Winter helfen eine Isolierung des Gefäßes und ein geschützter Platz, damit der Wurzelballen nicht durchfriert. Krankheiten und Schädlinge spielen eher eine geringe Rolle, gelegentlich treten Blattläuse, Windschäden an den Blättern, Wildverbiss sowie ein schwacher Fruchtansatz nach kühlem Frühjahr auf. Bei geringer Aktivität der Bestäuber lässt sich der Ertrag durch Handbestäubung zwischen zwei Sorten mit einem feinen Pinsel steigern.

Autor: Kristýna | Revision: 11.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
EAN: 2284900499432
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr, 500 und mehr
Blütezeit: Mai, April
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Asiminia B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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