Indische Lorbeermispel Rhaphiolepis indica

Artikelnummer: 885001
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Die Indische Lorbeermispel ist ein immergrüner Strauch aus Südchina und Südostasien. Sie bildet einen dichten, breit gerundeten Wuchs und erreicht unter europäischen Bedingungen meist 1–1,5 m Höhe und Breite. Die ledrigen, glänzenden, dunkelgrünen Blätter zeigen beim Austrieb mitunter einen bronzefarbenen Hauch. Von April bis Juni öffnen sich weiße bis hellrosa, zart duftende Blüten in Doldentrauben, die Bestäuber anlocken. Nach der Blüte reifen kleine blauschwarze bis schwarze Früchte. Die Pflanze eignet sich als Solitär, für Gruppen und für Kübel, wo sie das ganze Jahr über ruhig und gepflegt wirkt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Indische Lorbeermispel - ein immergrüner Strauch aus der Familie der Rosengewächse, beheimatet in Südchina und weiteren Teilen Südostasiens, wo er an Hängen, Wegrändern und entlang von Wasserläufen wächst. In der Heimat und in wärmeren Gartenregionen bildet er einen dichten, breit gerundeten Strauch, ausnahmsweise auch einen kleineren Baum. In europäischer Kultur erreicht er gewöhnlich etwa 1–1,5 m Höhe bei ähnlicher Breite, in günstigem subtropischem Klima kann er größer werden. Die Blätter sind ledrig, glänzend, dunkelgrün, beim Austrieb mitunter bronzefarben getönt und am Rand fein gesägt. Von April bis Juni trägt er endständige Doldentrauben kleiner, fünfzähliger Blüten, meist weiß bis hellrosa, zart duftend und attraktiv für Bienen und andere Bestäuber. Nach der Blüte bilden sich kleine kugelige Früchte, die sich bei der Reife blauschwarz bis schwarz färben. Die Art findet Verwendung als Solitär, in kleineren Gruppen, in Kübeln auf Terrassen sowie in mediterran gestalteten Pflanzungen mit Lavendel, Rosmarin, Zistrosen oder kompakten Gräsern. Im Garten wirkt sie ruhig und gepflegt, wie ein dunkelgrünes Polster, das im Frühjahr in zarter Blüte aufleuchtet.

Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne oder lichtem Halbschatten, stets an einem geschützten, windstillen Standort ohne lang anhaltend gefrorenen Boden. Geeignet ist ein durchlässiger, mäßig nährstoffreicher bis humoser Boden mit schwach saurer bis neutraler Reaktion, etwa pH 6,0–7,0. Die Pflanzung erfolgt von April bis Juni oder von September bis Oktober, im Kübel während der gesamten Vegetationszeit. Nach der Pflanzung ist regelmäßig zu gießen, nach dem Einwurzeln verträgt die Art kurze Trockenheit besser als Staunässe. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit Kompost oder einem Dünger für blühende immergrüne Sträucher. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, ein eventueller Formschnitt erfolgt nach der Blüte. Unter den Bedingungen in Deutschland ist die Kultur im Kübel oder an einem sehr warmen, geschützten Standort am sichersten, etwa an einer Südwand, in einem städtischen Innenhof mit günstigem Mikroklima. Die Angaben zur Frosthärte gehen in den Quellen auseinander, sicherheitshalber ist bereits bei Temperaturen unter etwa -10 °C mit Schäden zu rechnen, junge Pflanzen sind meist empfindlicher. Für den Winter empfehlen sich eine kräftige Mulchschicht, ein Schutz mit Vlies und bei Kübelpflanzen eine Überwinterung in einem kühlen, frostfreien Raum. Bei feuchtem, kühlem Wetter kann die Entomosporium-Blattfleckenkrankheit auftreten, daher helfen ein luftiger Standort, das Gießen direkt an die Wurzeln und eine nicht zu dichte Pflanzung. Für Einsteiger gilt vor allem: nicht übergießen, nicht in schweren Lehmboden pflanzen und die Pflanze in den ersten Wintern vor Frost und Wintersonne schützen.

Autor: Nikol | Revision: 8.4. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Weitere Ziergehölze & Raritäten
EAN: 2284900351594
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Rhaphiolepsis B: CZ-4282 C: 26/FP/0063 D: NL

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