Indische Tamarinde Tamarindus indica

Artikelnummer: 136070
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Die Indische Tamarinde hat fein gefiederte Blätter, die sich nachts oder bei Regen falten. Ab August reifen braune Hülsen mit hohem Vitamingehalt, die sich ideal für Pasten, Chutneys und Getränke eignen. Auch die säuerlichen Blätter sind essbar. Die Pflanze ist selbstfruchtbar und wird in unseren Breiten als Kübelgehölz kultiviert, da sie keinen Frost verträgt. Als ungiftige und sehr dekorative Pflanze ist sie eine sichere und attraktive Wahl für Innenräume und Wintergärten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Indische Tamarinde - ein majestätischer immergrüner Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler, der aus den tropischen Regionen Afrikas stammt, seit Jahrhunderten jedoch in Indien und Südostasien kultiviert wird. Das langlebige Gehölz erreicht am Naturstandort Höhen von bis zu 25 Metern, als Kübelpflanze richtet sich die Größe dagegen nach dem Gefäß. Die Pflanze zeichnet sich durch eine dichte Krone und fein gefiederte, frischgrüne Blätter aus, die sich nachts oder bei Regen zusammenfalten. Sie ist nicht winterhart und verträgt keine Temperaturen unter 10 °C, daher ist eine ganzjährige Kultur im Haus oder eine Sommerung im Freien mit sicherer Überwinterung im warmen Gewächshaus erforderlich. Stamm und Äste sind dornenlos, das Holz ist außergewöhnlich hart. Kein Pflanzenteil ist giftig, im Gegenteil, die Tamarinde wird für ihren Nährwert geschätzt. Der wichtigste Nutzen liegt in den Früchten, die von August bis September reifen. Es handelt sich um braune, leicht gekrümmte Hülsen von 10 bis 15 Zentimetern Länge mit einer zerbrechlichen Schale. Im Inneren befindet sich faseriges, tiefbraunes Fruchtfleisch mit einem einzigartigen, ausgeprägt sauren bis süßsauren Geschmack und fruchtigem Aroma. Die Tamarinde ist selbstfruchtbar und bildet im Frühjahr und Sommer unscheinbare Trauben gelber, rot geäderter Blüten. Das Fruchtfleisch ist reich an Vitaminen und wird zur Herstellung von Pasten, zum Würzen von Saucen wie Chutney oder für erfrischende Getränke verwendet. Interessant ist, dass auch die Blätter essbar sind und säuerlich schmecken. Bei der Kultur im Kübel empfiehlt sich eine Pflanze pro größerem Container, damit das Bäumchen einen stabilen Stamm ausbilden kann.

Anbau: Erforderlich ist ein vollsonniger Standort mit möglichst viel direktem Licht. Junge Pflanzen vertragen leichten Halbschatten, für optimales Wachstum und Fruchtbildung ist jedoch eine hohe Lichtintensität unerlässlich. Ideal ist ein tiefgründiger, gut durchlässiger, lehmig-sandiger Boden mit hohem Anteil an organischer Substanz, wobei die Pflanze auch ärmere oder salzhaltige Böden gut toleriert, sofern sie ausreichend belüftet sind. Junge Pflanzen werden regelmäßig gegossen, sodass das Substrat stets leicht feucht bleibt, ältere Bäume sind dagegen sehr trockenheitsverträglich und benötigen Wasser nur in Phasen extremen Niederschlagsmangels. Im Winter muss die Wassergabe deutlich reduziert werden, um Wurzelfäule zu vermeiden. Die Düngung erfolgt vom Beginn der Vegetationsperiode bis zum Ende des Sommers einmal monatlich mit einem ausgewogenen Volldünger mit Spurenelementen. Der Rückschnitt erfolgt zu Beginn des Frühjahrs und dient dem Auslichten der Krone, dem Entfernen sich kreuzender Äste und dem Erhalt der gewünschten Form, auch einen stärkeren Schnitt verträgt die Pflanze sehr gut. Da die Pflanze nicht frosthart ist und Schäden bereits bei Temperaturen um 0 °C auftreten, ist in unseren Breiten eine ganzjährige Kultur im Haus oder im beheizten Gewächshaus mit einer Wintertemperatur von mindestens 10–15 °C notwendig.

Autor: Lucie | Revision: 12.3. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
EAN: 2284900506499
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Tamarindus B: CZ-4282 C: 26/FP/0039 D: NL

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