Italienische Strohblume 'Silberzwerg' Helichrysum italicum 'Silberzwerg'
Artikelnummer: 134424Produktdetailbeschreibung
Italienische Strohblume 'Silberzwerg' - ein immergrüner, mediterraner Halbstrauch aus der Familie der Korbblütler, in der Natur an sonnige, windige und trockene Hänge, Felsterrassen und buschige Macchien mit steinigem Untergrund gebunden. Im Garten wird er wegen des silbrigen Laubs und des würzigen Duftes kultiviert, der vor allem bei Wärme freigesetzt wird. Die Sorte 'Silberzwerg' gehört zu den niedrigeren Formen und bildet einen dichten, an der Basis verholzenden Kleinstrauch mit fein graufilzigen, schmalen Blättern in silbrigem Graugrün. Ausgewachsen erreicht er etwa 0,25–0,4 m Höhe und 0,3–0,45 m Breite und eignet sich dadurch als übersichtliche Beeteinfassung oder als Füllung zwischen Steinen. Von Juni bis August erheben sich über dem Laub kurze Stiele mit kleinen gelben Blütenkörbchen, die sich nach und nach öffnen und Bienen sowie kleine Wildbienenarten anlocken. Die Blätter enthalten ätherische Öle mit einem charakteristischen Duft, der an Curry oder Maggi erinnert. In der Küche werden sie sparsam für Soßen, Hülsenfrüchte und gebackenes Gemüse verwendet, häufiger jedoch in getrockneten Sträußen, in der Parfümerie oder zur Herstellung aromatischer Öle. In der Pflanzung schließt er gut an Lavendel, Thymian, Heiligenkraut, Salbei, Fetthennen und Ziergräser an, betont die Struktur des Kieses und mildert den Übergang zwischen Stauden und Stein, ähnlich wie Rosmarin, jedoch mit feinerem Laub.
Anbau: Bewährt haben sich volle Sonne, ein geschützter Standort und ein Boden mit hervorragender Drainage, idealerweise sandig bis kiesig. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 6,5–8 und eher magerer Boden, in dem die Triebe besser ausreifen und die Pflanze weniger verkahlt. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung nötig, später verträgt der Bestand Trockenheit gut, während anhaltende Staunässe schadet. Mulch aus Kies oder Splitt hilft, den Wurzelhals trocken zu halten, und unterdrückt Unkraut. Gedüngt wird sparsam, bei Gefäßen genügt im Frühjahr eine mäßige Gabe eines ausgewogenen Düngers, das Substrat wird zweckmäßig mit Perlit oder grobem Sand aufgelockert. Nach der Blüte erfolgt meist ein leichter Rückschnitt der Triebe, um die Verzweigung zu fördern und die kompakte Form zu erhalten. Die beblätterten Triebspitzen werden als Gewürz meist von Mai bis August geerntet, wenn das Aroma am stärksten ist. Unter mitteleuropäischen Bedingungen liegt die Frosthärte bei etwa -12 bis -17 °C, entscheidend ist jedoch eine trockene Überwinterung ohne stehendes Wasser an den Wurzeln. In kälteren und feuchteren Lagen wird ein trockener Winterschutz aus Reisig oder Vlies verwendet, Pflanzen in Gefäßen können auch hell bei 5–10 °C mit reduzierter Wassergabe überwintert werden. Gepflanzt wird meist von April bis Juni oder um die Wende von August zu September, der empfohlene Pflanzabstand beträgt 30–40 cm, was etwa 6–9 Pflanzen pro m² entspricht. An Schädlingen treten vor allem Blattläuse an jungen Trieben auf, bei Krankheiten ist Wurzelfäule infolge winterlicher Nässe das Hauptproblem.
Autor: Nikol | Revision: 26.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900490828 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Helichrysum B: CZ-4282 C: 25/FP/0063 D: IT |
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