Japanische Blütenkirsche 'Chocolate Ice' Prunus 'Chocolate Ice'
Artikelnummer: 8885750Produktdetailbeschreibung
Japanische Blütenkirsche 'Chocolate Ice' - eine sommergrüne Ziersorte der Japanischen Blütenkirsche, auch unter dem Namen Prunus 'Matsumae-fuki' bekannt. Sie gehört zur Gruppe der japanischen Zierkirschen aus dem Matsumae-Kreis, die auf auffällige Frühjahrsblüte und einen interessanten Blattaustrieb gezüchtet wurden. Im Garten bildet sie einen mittelgroßen Baum, in der Jugend eher aufrecht, später mit breiterer, weicher ausladender Krone. Ausgewachsen erreicht sie etwa 6–8 m Höhe und 4–6 m Breite. Ihr größter Schmuck ist die Verbindung großer, heller Blüten mit dem dunklen jungen Laub. Die austreibenden Blätter sind rötlich getönt bis schokoladenbraun, gehen allmählich in Grün über und färben sich im Herbst in Rottöne. Im April und Mai öffnen sich gleichzeitig mit dem Laub große, 6–7 cm breite Blüten in kleinen Büscheln zu 2–5. Sie sind rosaweiß bis zart weißlich und fallen vor allem durch den Kontrast zum dunklen Austrieb auf. Die Sorte eignet sich als Solitär im Rasen, an der Terrasse, im repräsentativen Vorgarten und in kleineren Parkpflanzungen. Besonders schön kommt sie vor einem dunklen Hintergrund aus Nadelgehölzen, Eiben oder immergrünen Sträuchern zur Geltung und lässt sich gut mit Frühjahrszwiebelblumen, Storchschnabel, Funkien, Purpurglöckchen, Ziergräsern und niedrigen Spiersträuchern kombinieren. Die Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht. Früchte bilden Zierkirschen nur unregelmäßig, als Obst haben sie keine Bedeutung. Wer einen Baum sucht, der auf den ersten Blick fasziniert und dem Garten im Frühjahr ein romantisches Bild verleiht, findet in der Japanischen Blütenkirsche die naheliegende Wahl.
Die Japanische Blütenkirsche stammt aus Japan und China, wo sie neben Chrysanthemen und Pfingstrosen als Symbol des erhabenen fernöstlichen Kulturerbes gilt. Sie zählt zu den hoch geschätzten Blütengehölzen, insbesondere die gefüllt blühenden Formen, die in Europa seit dem 19. Jahrhundert kultiviert werden. Die charakteristischen Äste stehen schräg und bilden eine ungleichmäßig halbkugelige Krone, die Sträuchern bis kleineren Bäumen im Allgemeinen eine Höhe von 3–8 m verleiht. Die Rinde ist glatt, dunkelbraun und blättert quer ab. Die Blätter sind glatt, glänzend und zugespitzt, 6–15 cm lang, mit graugrüner Unterseite, die zur bräunlich grünen Oberseite kontrastiert. Die weißen bis rosafarbenen Blüten der Blütenkirschen erscheinen in der Regel zu 3–5 und haben bei der Art einen Durchmesser von etwa 3–4 cm. Sie stehen in traubigen Blütenständen an bis zu 40 mm langen Stielen. Die Blütezeit von April bis Mai verleiht dem Gehölz ein sehr attraktives Erscheinungsbild. Blütenkirschen zeichnen sich durch ein breites Sortenspektrum aus, was zu ihrer ästhetischen Vielfalt und bewundernswerten Erscheinung beiträgt. Der Baum gedeiht gut auf trockeneren Böden, daher empfehlen sich höher gelegene Standorte mit gut durchlässigem, eher lehmigem Boden. Der Standort sollte sonnig und warm sein. Die Pflanze ist sehr widerstandsfähig gegenüber Wind, auch gegenüber heißen und trockenen Winden, wie sie in Städten häufig vorkommen. Sie wurzelt sehr flach, meist etwa 1,5 m unter der Bodenoberfläche.
Anbau: Am besten gedeihen Blütenkirschen in voller Sonne, wo sie reich blühen und ihre schönste Form entwickeln. Im Halbschatten wachsen sie zwar ebenfalls, bilden jedoch weniger Blüten. Der Boden sollte humos, gut durchlässig, mittelschwer bis leichter sowie schwach sauer bis neutral sein (pH 6,0–7,0). Schwere, nasse und kalte Böden werden nicht vertragen, dort kann Wurzelfäule auftreten. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Hackschnitzeln hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und schützt die flachen Wurzeln vor Überhitzung. Wässern ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung wichtig. Ältere Blütenkirschen sind relativ trockenheitsverträglich, in heißen Sommern wirkt zusätzliches Wasser jedoch positiv auf die Blütenqualität und die allgemeine Gesundheit des Baumes. Eine sparsame Düngung genügt – im Frühjahr Kompost oder ein schwacher organischer Dünger. Zu viel Stickstoff ist ungünstig, da er das Blattwachstum auf Kosten der Blüte fördert. Die Frosthärte der meisten Blütenkirschen ist gut, meist bis –20 bis –25 °C, die Blütenknospen können jedoch empfindlich auf Spätfröste reagieren. In kühlen Lagen empfiehlt sich daher eine geschützte Pflanzstelle, etwa an einer Südwand des Hauses. Die Pflanze ist im Allgemeinen gesund, gelegentlich können jedoch Monilia-Spitzendürre oder Blattläuse auftreten, vor allem in regenreichen Perioden. Geschnitten wird so wenig wie möglich, da starke Eingriffe schlecht vertragen werden. Entfernt werden nur trockene, beschädigte oder sich kreuzende Äste, am besten nach der Blüte. Ein starker Rückschnitt kann die Pflanze schwächen oder Gummifluss auslösen.
Autor: Kristýna | Revision: 10.06. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Solitär-Laubgehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900436413 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL |
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