Japanische Kopfeibe 'Fastigiata' Cephalotaxus harringtonii 'Fastigiata'
Artikelnummer: 1136816Produktdetailbeschreibung
Eibe 'Fastigiata' - eine säulenförmige Zuchtform der Japanischen Eibe, eines immergrünen Nadelbaums aus Japan und Korea, wo er an Waldrändern und in Bergtälern wächst. Im Garten wirkt er als feinere, weichere Alternative zur Säulen-Eibe, da die Nadeln flach, nicht stachelig und bei Berührung biegsam sind. Die Wuchsform ist von Natur aus aufrecht, die Äste wachsen fast senkrecht nach oben und der Strauch behält seine schmale Form ohne Formschnitt. Unter unseren Bedingungen wächst er langsam, der jährliche Zuwachs beträgt etwa 10–20 cm, und im Erwachsenenalter liegt er meist bei etwa 2–3 m Höhe und 1–1,5 m Breite, an außergewöhnlich günstigen Standorten kann er auch höher werden. Das Laub ist dunkelgrün, junge Triebe treiben im Frühjahr heller aus und werden allmählich dunkler, sodass der Strauch während eines Teils der Saison feine Farbverläufe aufweist. Die Art ist zweihäusig. Männliche Pflanzen bilden unscheinbare Staubkätzchen im März bis April, weibliche können nach der Bestäubung eiförmige Samen bilden, die von fleischigem rotem Fruchtfleisch umgeben sind, das an Eiben erinnert. Das Fruchtfleisch gilt als essbar, die Samen werden nicht verzehrt und im Garten werden die Früchte normalerweise als Dekoration belassen. Die Sorte wird als vertikaler Akzent am Eingang, in japanisch inspirierten Kompositionen, als Unterpflanzung höherer Bäume und als immergrüne Hecke eingesetzt, wo sie mit Farnen, Funkien oder Rhododendren zur Geltung kommt.
Cephalotaxus harringtonia ist auch als Türkische Hasel bekannt und ist ein kräftiger Laubbaum aus Südosteuropa und Kleinasien, der oft als Zier- und Nutzpflanze verwendet wird. Diese Art wird für ihr aufrechtes Wachstum, ihren robusten Stamm und ihre attraktive Krone geschätzt. Die türkische Hasel erreicht eine Höhe von bis zu 20–30 Metern, mit einem geraden, gleichmäßigen Stamm und einer dichten, kugelförmigen Krone. Die Blätter sind wechselständig, breit eiförmig bis fast kugelförmig, mit einem gezackten Rand und ausgeprägter Nervatur. Im Herbst färben sich die Blätter gelb bis orange. Die türkische Hasel eignet sich als Alleebaum, Solitärgehölz für Parks und größere Gärten, wo sein massiver Habitus und die dekorativen Blätter zur Geltung kommen. Die Früchte sind essbare Haselnüsse mit harter Schale, die weniger verbreitet sind als bei der gewöhnlichen Hasel, aber einen angenehmen Geschmack haben. Dank seiner Robustheit und seines schönen Aussehens ist die türkische Hasel ein beliebtes Gehölz für größere öffentliche und private Räume.
Anbau: Gedeiht am besten im Halbschatten bis zu leichterem Schatten, verträgt aber auch Sonne, solange der Boden nicht tief austrocknet. Ein geschützter Standort ist vorteilhaft, da der austrocknende Winterwind das Aussehen der Nadeln verschlechtern kann, insbesondere bei jungen Pflanzen. Der Boden bewährt sich als humos, durchlässig, gleichmäßig feucht, mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7,5. Eine gute Drainage ist wichtig. Bei schwereren Lehmböden wird der Anteil an Kies und Kompost erhöht, damit sich kein Wasser am Wurzelhals staut. Der Boden sollte humos, aber sehr durchlässig sein, mit Kies oder grobem Sand und einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8, oft mit Kalkanteil. Beim Pflanzen einer Hecke wird ein Abstand von etwa 0,8–1,0 m gewählt, je nach gewünschter Dichte. Bei Solitärpflanzen wird ein Freiraum von mindestens 1,2–1,5 m in der Breite gelassen. In Behältern werden frostbeständige Container und ein Substrat mit Drainageschicht verwendet. Staunässe im Winter ist die häufigste Ursache für Verluste. Die Bewässerung ist nach der Pflanzung regelmäßig. Nach dem Anwurzeln verträgt sie kurze Trockenperioden. Langfristige Staunässe im Winter kann zu Wurzelschäden führen. Die Düngung ist sparsam. Langsam lösliche Düngergaben im Frühjahr sind geeignet. Rinden- oder Holzhackschnitzelmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und reduziert die Konkurrenz durch Unkräuter. Ein Rückschnitt ist meist nicht notwendig. Gegebenenfalls werden Triebe im späten Winter oder Mitte des Sommers gekürzt. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt unter den Bedingungen in Deutschland normalerweise bei etwa −27 °C. Junge Pflanzungen gedeihen mit Mulch und Schutz vor der Wintersonne. Die Art ist eher unkompliziert. Gelegentlich treten Blattläuse oder Pilzflecken auf, wenn der Standort dauerhaft ungeeignet und zu feucht ist.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 26.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Eiben (Taxus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900529856 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Cephalotaxus B: CZ-4282 C: 25/FP/0047 D: NL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
