Japanische Kopfeibe 'Korean Gold' Cephalotaxus harringtonii 'Korean Gold'

Artikelnummer: 129475
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Japanische Kopfeibe 'Korean Gold' – seltene immergrüne Konifere mit säulenförmigem Wuchs. Sie erreicht eine Höhe von 150 bis 200 cm und eine Breite von 60 bis 80 cm. Die langen Nadeln zeigen beim Austrieb von Mai bis Juni ein leuchtendes Gelb, das im Laufe des Sommers in ein erdiges Goldgelb übergeht. Die Pflanze ist frosthart bis -20 °C und zeichnet sich durch eine hohe Schattenverträglichkeit aus. Sie eignet sich für Steingartenkompositionen ebenso wie als eleganter Solitär.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanische Kopfeibe 'Korean Gold' - ein attraktiver, langsam wachsender immergrüner Nadelstrauch mit Herkunft aus Ostasien. Diese Sorte bildet einen schmalen bis säulenförmigen Habitus und erreicht ausgewachsen eine Höhe von 150 bis 200 cm bei einer Breite von 60 bis 80 cm. Die Nadeln sind verhältnismäßig lang, flach und weich und stehen an den Zweigen auffallend aufrecht. Beim Austrieb im Frühjahr von Mai bis Juni sind sie hell cremegelb gefärbt und wandeln sich allmählich in einen warmen goldgrünen Farbton. Die Blüte erscheint von April bis Mai und ist botanisch unscheinbar. Es handelt sich um ein zweihäusiges Gehölz: An weiblichen Pflanzen bilden sich nach der Bestäubung ovale, olivenähnliche Früchte mit fleischiger Hülle, die im Herbst braunrot ausreifen. Die Früchte haben keinen Nutzwert, die darin enthaltenen Samen sind bei Verzehr leicht giftig. Die Sorte 'Korean Gold' zeichnet sich durch die außergewöhnliche Fähigkeit aus, an schattigen Standorten zu gedeihen, wo die Benadelung ihre leuchtende Färbung ohne Risiko von Verbrennungen behält. Das Gehölz ist frosthart bis -20 °C und benötigt einen vor scharfen Winterwinden geschützten Standort. Es ist widerstandsfähig gegenüber gängigen Krankheiten und Schädlingen und erfordert keinen regelmäßigen Schnitt. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Pflanzabstand von 80 bis 100 cm. In der Gartengestaltung findet die Pflanze Verwendung als vertikaler Farbakzent in halbschattigen und schattigen Gartenpartien, als Element in japanischen Gärten und Heidegärten oder als repräsentativer Solitär im Kontrast zu dunkelgrünen Sträuchern.

Japanische Kopfeibe (Cephalotaxus harringtonii) ist ein immergrünes Nadelgehölz aus der Familie der Eibengewächse mit natürlicher Verbreitung in Japan, Korea und China, das in Gärten als wertvolles Ziergehölz für schattige Lagen geschätzt wird. Die Art wird für ihren dichten Wuchs, die eibenähnliche, jedoch deutlich längere Benadelung und die hohe Schnittverträglichkeit geschätzt. Je nach Sorte wächst sie strauchförmig, breitbuschig oder säulenförmig und bleibt in Kultur meist deutlich unter Baumgröße. Die Nadeln sind linealisch, ledrig, oberseits glänzend und unterseits mit zwei hellen Spaltöffnungsbändern versehen. Die Art ist zweihäusig, weibliche Pflanzen tragen pflaumenähnliche Samen mit fleischiger Hülle. Japanische Kopfeibe eignet sich für Hecken, Gehölzgruppen, schattige Vorgärten und Unterpflanzungen größerer Bäume. Im Gegensatz zur Eibe verträgt sie Sommerhitze besser und gilt als wenig anfällig für Wildverbiss. Dank ihrer Robustheit und ihres edlen Erscheinungsbildes ist die Japanische Kopfeibe ein beliebtes Gehölz für private Gärten und öffentliche Anlagen.

Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze im Halbschatten bis lichten Schatten, sie verträgt jedoch auch Sonne, sofern der Boden nicht tiefgründig austrocknet. Ein windgeschützter Standort ist günstig, da austrocknender Winterwind das Erscheinungsbild der Nadeln beeinträchtigen kann, besonders bei jungen Pflanzen. Bewährt hat sich ein humoser, durchlässiger, gleichmäßig feuchter Boden mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7,5. Wichtig ist eine gute Drainage: In schweren Lehmböden wird der Anteil an Kies und Kompost erhöht, damit sich am Wurzelhals keine Staunässe bildet. Gepflanzt wird von März bis Oktober. Bei der Pflanzung als Hecke wählt man je nach gewünschter Dichte einen Abstand von etwa 0,8–1,0 m, Solitären lässt man mindestens 1,2–1,5 m Platz in der Breite. Für die Kultur im Gefäß werden ein frostfester Container und ein Substrat mit Drainageschicht verwendet, denn winterliche Staunässe ist die häufigste Ursache für Ausfälle. Nach der Pflanzung wird regelmäßig gegossen, eingewurzelt verträgt die Pflanze kurze Trockenperioden, anhaltende Nässe im Winter kann jedoch zu Wurzelschäden führen. Die Düngung erfolgt zurückhaltend, geeignet sind langsam lösliche Gaben im Frühjahr, eine Mulchschicht aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und hält Unkrautkonkurrenz zurück. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, ein eventuelles Einkürzen der Triebe erfolgt Ende des Winters oder im Hochsommer. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt unter mitteleuropäischen Bedingungen gewöhnlich bei etwa −27 °C, junge Pflanzungen profitieren von einer Mulchschicht und einem Schutz vor Wintersonne. Die Art gilt als weitgehend problemlos, vereinzelt treten Blattläuse oder pilzbedingte Fleckenkrankheiten an dauerhaft vernässten Standorten auf.

Autor: Lucie | Revision: 7.9. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Eiben (Taxus)
EAN: 2284900451850
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cephalotaxus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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