Japanische Lärche 'Diana' Larix kaempferi 'Diana'
Artikelnummer: 96202Produktdetailbeschreibung
Japanische Lärche 'Diana' - die Sorte 'Diana' wurde in den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts in Deutschland selektiert und wird für ihre auffällig gedrehten, verwundenen Äste und Triebe geschätzt, die besonders in der nadellosen Zeit eine plastische Silhouette bilden. Die Rinde an jüngeren Ästen zeigt häufig orangebraune Töne und betont im Winter die Zeichnung der Krone. Die Nadeln sind weich und blaugrün, am älteren Holz in Büscheln und an den diesjährigen Trieben einzeln angeordnet, im Herbst färben sie sich goldgelb und fallen anschließend ab. Im Frühjahr erscheinen kleine Blüten, die weiblichen Blütenstände mit zartem Purpurhauch, aus denen kleine, runde Zapfen von etwa 2–3 cm Größe heranreifen können. Das Wachstum ist eher langsam bis mittelstark, etwa 20–30 cm pro Jahr. Nach 10 Jahren erreicht die Pflanze rund 2,0–2,5 m × 1,0–1,5 m, ausgewachsen in der Regel 4–7 m × 2–4 m, je nach Standort und Schnitt. In Pflanzungen kommt sie als Solitär, in Vorgärten und an Wasserelementen zur Geltung, wo der Kontrast der feinen Nadeln zu Steinen, Farnen und Ziergräsern besonders wirkt. Dank der Astform wird sie häufig auch in Formgärten und als Material für Bonsais verwendet.
Japanische Lärche - ein sommergrünes Nadelgehölz, das eine Höhe von bis zu 25 - 30 m und eine Breite von etwa 10 - 15 m erreicht. Die Krone ist spitz, breit kegelförmig, offen und waagerecht verzweigt. Die unteren Äste hängen oft leicht über. Junge Pflanzen wachsen anfangs sehr rasch, später verlangsamt sich das Wachstum allmählich. Die Rinde ist rot bis graubraun, dick und schuppig und löst sich in schmalen Streifen ab. Die Nadeln sind weich und stehen in Büscheln zu 40 - 50. Sie sind beidseitig blaugrün bis dunkelgrün und nehmen mit Beginn des Herbstes goldgelbe Töne an. Die Zapfen sind oval bis rund, 2 - 3 cm lang und gelbbraun. Ein idealer Solitär für Parks und große Gärten.
Anbau: Lärchen gehören zu den wenigen sommergrünen Nadelgehölzen. Sie bevorzugen volle Sonne, gegebenenfalls lichten Halbschatten, sowie in windigen Lagen einen geschützten Standort. Ideal ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher und durchlässiger Boden, leicht sauer bis neutral mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7,0. Auf anhaltende Staunässe reagiert die Pflanze empfindlich, daher sind Drainage und eine gute Bodenstruktur wichtig. In schweren Lehmböden helfen eine erhöhte Pflanzung sowie die Beimischung von Kies und Kompost. Das Gießen ist in den ersten beiden Saisons nach der Pflanzung am wichtigsten, nach dem Einwurzeln wird kurzzeitige Trockenheit besser vertragen als Nässe. Eine mäßige Düngung genügt, im Frühjahr werden Langzeitdünger für Ziergehölze verwendet, Überdüngung führt zu langen, schwächer gefärbten Trieben. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich. Ein eventuelles Auslichten und das Entfernen sich kreuzender Äste erfolgt Ende des Winters oder zeitig im Frühjahr vor dem Austrieb. Gepflanzt wird von März bis Oktober, günstiger sind das Frühjahr und der frühe Herbst. Ältere, etablierte Pflanzen sind bis etwa −34 °C frosthart. Bei jungen Pflanzungen hilft eine Mulchschicht, die Feuchtigkeit und Temperatur im Wurzelbereich stabilisiert. Eine Kultur im Kübel ist mit größerem Volumen und sehr durchlässigem Substrat möglich, die Wurzeln vertragen keine dauerhafte Nässe. Für eine Solitärpflanzung empfiehlt sich je nach Endgröße ein Platz von 2,5–3,5 m in der Breite.
Autor: Nikol | Revision: 18.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Lärchen (Larix) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 500 und mehr, 600 und mehr |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Larix B: CZ-4282 C: 26/FP/0037 D: PL |
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