Japanische Rotkiefer 'Edsal Wood' Pinus densiflora 'Edsal Wood'
Artikelnummer: 720091 95687 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Japanische Rotkiefer 'Edsal Wood' - eine Art ostasiatischer Herkunft, bekannt aus Japan, Korea und Nordostchina, wo sie sonnige Hänge, steinige Böschungen und sandige Böden besiedelt. Die Sorte 'Edsal Wood' ist eine Miniaturauslese, benannt nach dem amerikanischen Baumschuler Edsal Wood. In der Fachliteratur wird mitunter auch die Möglichkeit erwähnt, dass es sich um eine Auslese mit Einkreuzung anderer Kiefern handelt. Im Garten wird sie wegen ihres kompakten, polsterförmigen bis flachkugeligen Wuchses und ihrer sehr geringen Zuwächse geschätzt. Mit 10 Jahren erreicht sie in der Regel etwa 30–40 cm Höhe und rund 50 cm Breite, bei längerer Kultur kann sie etwa 70 cm hoch und rund 1 m breit werden. Die Nadeln sind kurz bis mittellang, mittel- bis sattgrün, stehen in Büscheln zu zweit und bilden an den verdichteten Trieben eine duftige Oberfläche. Im Frühjahr erscheinen von April bis Mai kleine männliche Blütenzapfen, bei manchen Pflanzen mit zart rosafarbenem Hauch, die die Triebspitzen betonen. Die Sorte eignet sich für Steingärten, Heidegärten, Beetränder und Gefäße, wo sie ein immergrünes, ruhiges Element bildet und schön mit Stein und Kies kontrastiert. In der Pflanzung harmoniert sie mit Heide, Fetthenne, Lavendel, niedrigen Wacholdern und Ziergräsern, die ihrer Form genügend Raum lassen.
Japanische Rotkiefer - Pinus densiflora ist ein majestätisches Gehölz, dessen Ursprung sich auf weite Gebiete Asiens zurückführen lässt. Natürlich kommt sie in China, Japan und Korea vor, wo sie oft Bestandteil von Gebirgsökosystemen ist. Die Japanische Rotkiefer gedeiht auf vielfältigen, trockenen, sandigen oder steinigen bis torfigen, sauren Böden. Dank ihrer ausgeprägten Frosthärte bis −28 °C übersteht sie auch raue Winter. Zu den optimalen Wachstumsbedingungen von Pinus densiflora gehört direkte Sonne, die ein gesundes Wachstum und eine gute Entwicklung fördert. Sie zeichnet sich durch ein hohes Regenerationsvermögen aus. Die Japanische Rotkiefer ist ein immergrünes Nadelgehölz mit stattlichem Wuchs und kann bis zu 30 m hoch werden. Der Stamm ist durch Windeinfluss oft gekrümmt. Die Äste breiten sich waagerecht aus, sind anfangs graugrün mit glatter Oberfläche, nehmen mit der Zeit jedoch einen orangeroten Ton an und sind mit schuppiger Borke bedeckt. Die Krone ist unregelmäßig oder schirmförmig. Die Borke zeigt sich in der Jugend rot-orange-braun und neigt zum Abblättern. Die Nadeln sind biegsam, dunkelgrün und stehen in Büscheln zu zweit. Sie erreichen eine Länge von 8–12 cm. Die männlichen Zapfen entwickeln sich an den Enden der Jahrestriebe, sind klein, ellipsoid und gelbbraun und erreichen eine Länge von etwa 80 mm. Die weiblichen Zapfen sind kegelförmig-eiförmig und 4–7 cm groß. Sie sitzen an einem 1–3 mm langen, leicht biegsamen Stiel und sind goldbraun gefärbt. Häufig stehen sie in Gruppen und können mehrere Jahre geschlossen am Baum verbleiben. Blütenzapfen und Zapfen sind markante und typische Merkmale dieser schönen Pflanze.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten zwar zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten in langen Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Zu viel Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet. Erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um −30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schütte sowie Wurzelfäule in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 23.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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