Japanische Rotkiefer 'Globosa' Pinus densiflora 'Globosa'

Artikelnummer: 999835
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Japanische Rotkiefer 'Globosa' – langsam wachsende, kugelige Sorte aus Ostasien. Die Ausgangsart wächst dort an sonnigen, oft windigen Hängen. Ausgewachsen erreicht die Sorte etwa 3–4 m Höhe und 1,5–2 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei einigen Zentimetern. Der anfangs fast kugelige Wuchs wird später breit kegelförmig, bleibt aber dicht und kompakt. Die Nadeln stehen zu zweit in Kurztrieben. Sie sind 6–8 cm lang, fein und hell- bis mittelgrün. Der Stamm trägt eine orange- bis rotbraune Borke und kleinere, 4–6 cm lange Zapfen. Verwendung findet die Kiefer als Solitär sowie in Kies- und Heidepflanzungen kleinerer Gärten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanische Rotkiefer 'Globosa' - langsam wachsende, kugelige Sorte der Japanischen Rotkiefer. Die Ausgangsart stammt aus Ostasien und kommt dort natürlich an sonnigen und oft windigen Hängen vor. Aus dem hohen Baum wurde durch Auslese eine kompaktere Form gewonnen, die sich für den Garten eignet. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie gewöhnlich etwa 3–4 m Höhe und 1,5–2 m Breite. In den ersten Jahren wächst sie langsam, der Zuwachs liegt bei einigen Zentimetern pro Jahr. Der Wuchs ist anfangs fast kugelig, später breit kegelförmig bis leicht unregelmäßig, bleibt aber stets dicht und kompakt, ohne dass ein grundlegender Formschnitt nötig wäre. Die Äste sind kürzer, waagerecht bis leicht aufsteigend und bilden ein dichtes Kronengerüst. Die Nadeln stehen zu zweit in Kurztrieben, sind etwa 6–8 cm lang, fein, hell- bis mittelgrün und weicher als bei der Waldkiefer, sodass die Pflanze leichter und weniger streng wirkt. Der Baum ist immergrün und bietet das ganze Jahr über Struktur und Farbe. Älterer Stamm und stärkere Äste tragen eine orange- bis rotbraune Borke, die sich in kleineren Platten ablöst und der Krone im Winter einen auffälligen Farbakzent verleiht. Im Frühjahr erscheinen kleine männliche und weibliche Blütenstände, aus denen kleinere, etwa 4–6 cm lange Zapfen entstehen, die oft mehrere Jahre an den Ästen verbleiben. Dank der Verbindung von kugeliger Form, mittlerer Höhe und guter Windfestigkeit eignet sich die Sorte für kleinere und städtische Gärten, als Solitär in Kies- und Heidepflanzungen, im Vordergrund höherer Nadelgehölze oder als Kontrast zu niedrigeren Stauden und Ziergräsern.

Japanische Rotkiefer - Pinus densiflora ist ein majestätisches Gehölz, dessen Herkunft sich auf weite Gebiete Asiens zurückführen lässt. Natürlich kommt sie in China, Japan und Korea vor, wo sie häufig Teil von Bergökosystemen ist. Die Japanische Rotkiefer gedeiht auf unterschiedlichsten trockenen, sandigen oder steinigen bis torfigen, sauren Böden. Dank ihrer ausgeprägten Frosthärte bis -28 °C widersteht sie rauen Winterbedingungen. Optimal für das Wachstum von Pinus densiflora ist volle Sonne, die eine gesunde Entwicklung fördert. Die Art zeichnet sich durch ein hohes Regenerationsvermögen aus. Die Japanische Rotkiefer ist ein immergrünes Nadelgehölz von stattlichem Wuchs und kann bis zu 30 m hoch werden. Der Stamm ist durch Windeinfluss oft verdreht. Die Äste breiten sich waagerecht aus, sind anfangs graugrün mit glatter Oberfläche, nehmen mit der Zeit einen orangeroten Ton an und tragen eine schuppige Borke. Die Krone der Japanischen Rotkiefer ist unregelmäßig oder schirmförmig. Die Borke zeigt in der Jugend einen rot-orange-braunen Farbton und neigt zum Abblättern. Die Nadeln sind biegsam, dunkelgrün und stehen zu zweit in Kurztrieben. Sie erreichen eine Länge von 8-12 cm. Die männlichen Blütenzapfen bilden sich an den Enden der Jahrestriebe, sind klein, ellipsoid und gelbbraun und erreichen eine Länge von etwa 80 mm. Die weiblichen Zapfen sind kegelförmig-eiförmig und 4-7 cm groß. Sie sitzen an 1-3 mm langen, leicht biegsamen Stielen und sind goldbraun gefärbt. Oft stehen sie in Gruppen und können mehrere Jahre geschlossen am Baum verbleiben. Blüten- und Fruchtzapfen sind auffällige und typische Merkmale dieser schönen Pflanze.

Anbau: Am besten gedeiht die Kiefer in voller Sonne. Im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Bäumen ein Schutz vor Winterwind, zugleich ist ein Kleinklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am geeignetsten ist ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist. In der warmen Jahreszeit ist bis zur vollständigen Einwurzelung, meist in den ersten 2 Jahren, regelmäßig zu gießen. Nach dem Anwachsen wird Trockenheit meist gut vertragen, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, in der Regel genügen Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die Frühjahrs-„Kerzen“ von Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Hackschnitzeln hält die Feuchtigkeit und verhindert eine Überhitzung der Wurzeln. Die Frosthärte reicht gewöhnlich bis etwa -30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig. Bei Pflanzen in Gefäßen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, höhere Ansprüche an die Wasserversorgung haben junge Pflanzungen. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Krone, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.

Autor: Nikol | Revision: 27.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900395789
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 300 und mehr
Blütenfarbe: Grün
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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