Japanische Rotkiefer 'Jane Kluis' Pinus densiflora 'Jane Kluis'

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Pinus densiflora 'Jane Kluis' (2)
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Langsam wachsende, dichte Kiefer, die aus Ostasien von sonnigen, windigen Hängen stammt. Die Sorte 'Jane Kluis' ist eine Zwergform mit langsamerem Wachstum und kompaktem Habitus, die sich für kleinere Gärten eignet. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bildet die Japanische Rotkiefer 'Jane Kluis' einen dichten, nahezu kugeligen bis breit kegelförmigen Strauch von 1–2 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Die kurzen, reich verzweigten Äste tragen 6–8 cm lange, hell- bis mittelgrüne, weiche Nadeln, die zu zweit in Büscheln stehen. Die immergrüne Krone mit orange- bis rotbrauner Borke verleiht ganzjährig Struktur und kommt in Kies- und Heidepflanzungen, im Steingarten sowie im Vordergrund höherer Nadelgehölze zur Geltung.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanische Rotkiefer 'Jane Kluis' - stammt aus Ostasien, wo sie an sonnigen, oft windigen Hängen und auf felsigen Standorten wächst. Die Sorte ''Jane Kluis' ist eine Zwergform, die wegen ihres deutlich langsameren Wachstums und ihres kompakten Habitus ausgelesen wurde und sich für die Verwendung auf kleineren Gartenflächen eignet. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bildet sie einen dichten Strauch von nahezu kugeliger bis breit kegelförmiger Gestalt, der seine gleichmäßige Silhouette dauerhaft beibehält. Zehnjährige Pflanzen erreichen etwa 0,5–0,6 m, ausgewachsen werden sie rund 1–2 m hoch und 1,5–2 m breit, sodass sie übliche Gartengestaltungen nicht überwachsen. Die Äste sind eher kurz, waagerecht bis leicht aufsteigend, reich verzweigt und bilden ein festes Kronengerüst. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind meist 6–8 cm lang, fein, hell- bis mittelgrün und fühlen sich weicher an als bei der Waldkiefer, was den Eindruck strenger Starrheit mildert. Das Gehölz ist immergrün und bietet das ganze Jahr über Struktur und Farbe. Älterer Stamm und stärkere Äste tragen eine orange- bis rotbraune Borke, die sich in kleineren Platten ablöst und die Silhouette der Krone im Winter deutlich belebt. Im Frühjahr erscheinen kleine männliche und weibliche Blütenstände, aus denen sich nach und nach kleinere, etwa 4–6 cm lange Zapfen entwickeln, die oft mehrere Jahre an den Zweigen verbleiben. Die Sorte 'Jane Kluis' findet in kleineren Gärten und Stadtgärten Verwendung als Solitär in Kies- und Heidepflanzungen, im Steingarten, im Vordergrund höherer Nadelgehölze oder in Kombination mit niedrigeren Stauden und Ziergräsern, wo sie die Struktur ergänzt und ein beständiges grünes Element einbringt.

Japanische Rotkiefer - Pinus densiflora ist ein majestätisches Gehölz, dessen Herkunft sich auf weite Gebiete Asiens zurückführen lässt. Natürlich kommt sie in China, Japan und Korea vor, wo sie häufig Teil von Gebirgsökosystemen ist. Die Japanische Rotkiefer gedeiht auf vielfältigen, trockenen, sandigen oder steinigen bis torfigen, sauren Böden. Dank ihrer ausgeprägten Frosthärte bis zu Temperaturen von -28 °C hält sie rauen Winterbedingungen stand. Zu den optimalen Wachstumsbedingungen von Pinus densiflora gehört direkte Sonne, die ein gesundes Wachstum und eine gute Entwicklung fördert. Sie zeichnet sich durch ein hohes Regenerationsvermögen aus. Die Japanische Rotkiefer ist ein immergrünes Nadelgehölz von stattlichem Wuchs, das bis zu 30 m hoch werden kann. Der Stamm ist durch Windeinfluss oft gekrümmt. Die Äste breiten sich waagerecht aus und sind anfangs graugrün mit glatter Oberfläche, mit der Zeit nehmen sie einen orangeroten Farbton an und werden von schuppiger Borke bedeckt. Die Krone ist unregelmäßig oder schirmförmig. Die Borke zeigt sich in der Jugend rot-orange-braun und neigt zum Abblättern. Die Nadeln sind biegsam, dunkelgrün und stehen zu zweit in Büscheln. Sie erreichen eine Länge von 8-12 cm. Die männlichen Blütenzapfen entwickeln sich an den Enden der Jahrestriebe, sind klein, ellipsoid und gelbbraun und erreichen eine Länge von etwa 80 mm. Die weiblichen Blütenzapfen bzw. Zapfen sind kegelförmig-eiförmig und 4-7 cm groß. Sie sitzen an einem 1-3 mm langen, leicht biegsamen Stiel und sind goldbraun gefärbt. Häufig stehen sie in Gruppen und können mehrere Jahre geschlossen am Baum verbleiben. Blüten- und Samenzapfen sind markante und typische Merkmale dieser schönen Pflanze.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter vorteilhaft, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten in langen Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Nikol | Revision: 29.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 100-120
Blütenfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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