Japanische Rotkiefer 'Rainbow' Pinus densiflora 'Rainbow'
Artikelnummer: 70803Produktdetailbeschreibung
Japanische Rotkiefer 'Rainbow' - eine Zierform, die wegen ihrer zweifarbigen Benadelung und ihres kompakteren, gartentauglichen Wuchses ausgelesen wurde. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bildet sie einen schmal kegel- bis pyramidenförmigen Baum mit ausgeprägtem Leittrieb. Zehnjährige Pflanzen erreichen etwa 1–1,3 m Höhe und 0,6–1 m Breite, ausgewachsen werden sie rund 3–4 m hoch und 1,5–2 m breit, sodass sie sich problemlos auch in kleineren Gärten und Stadtgärten verwenden lassen. Die Äste sind kürzer, waagerecht bis leicht aufsteigend und dicht angeordnet und bilden ein festes Kronengerüst. Die Nadeln stehen zu zweit in Kurztrieben, sind etwa 6–9 cm lang und feiner sowie weicher als bei der Waldkiefer. Sie tragen Längsstreifen in hellgelben bis cremefarbenen Tönen auf mittelgrünem Grund, was einen gestreiften Effekt ergibt, der an ein Drachenauge erinnert. Bei Berührung verströmen die Nadeln einen zarten Harzduft. Der Baum ist immergrün und bietet ganzjährig Struktur und Farbe, im Winter kommt zudem die orange- bis rotbraune Borke älterer Äste und des Stammes zur Geltung, die sich in kleineren Platten ablöst. Im Frühjahr, im April und Mai, erscheinen kleine gelbliche männliche und weibliche Blütenstände, aus denen sich kleinere, etwa 4–6 cm lange Zapfen entwickeln, die oft mehrere Jahre am Baum verbleiben. Die Sorte 'Rainbow' wirkt als auffälliger Solitär in Kies- und Heidepflanzungen, im Vordergrund höherer Nadelgehölze sowie als vertikaler Akzent in Kombination mit niedrigeren Kiefern, Wacholder, Heidekraut, Ziergräsern und trockenheitsliebenden Stauden.
Die Japanische Rotkiefer ist ein majestätisches Gehölz, dessen Herkunft sich auf weite Gebiete Asiens zurückführen lässt. Natürlich kommt sie in China, Japan und Korea vor, wo sie häufig Bestandteil von Bergökosystemen ist. Die Japanische Rotkiefer gedeiht auf vielfältigen, trockenen, sandigen oder steinigen bis torfigen, sauren Böden. Dank ihrer ausgeprägten Frosthärte bis etwa -28 °C hält sie auch rauen Winterbedingungen stand. Zu den optimalen Wachstumsbedingungen von Pinus densiflora gehört volle Sonne, die ein gesundes Wachstum und eine gute Entwicklung fördert. Sie zeichnet sich durch ein hohes Regenerationsvermögen aus. Die Japanische Rotkiefer ist ein immergrünes Nadelgehölz von stattlichem Wuchs, das bis zu 30 m hoch werden kann. Der Stamm ist durch Windeinfluss oft gekrümmt. Die Äste breiten sich waagerecht aus, sind anfangs graugrün und glatt, nehmen mit der Zeit jedoch einen orangeroten Farbton an und werden von schuppiger Borke bedeckt. Die Krone ist unregelmäßig oder schirmförmig. Die Borke zeigt in der Jugend einen rot-orange-braunen Farbton und neigt zum Abblättern. Die Nadeln sind biegsam, dunkelgrün und stehen zu zweit in Kurztrieben. Sie erreichen eine Länge von 8–12 cm. Die männlichen Blütenzapfen entwickeln sich an den Enden der Jahrestriebe, sind klein, ellipsoid und gelbbraun und erreichen eine Länge von etwa 80 mm. Die weiblichen Zapfen sind kegelförmig-eiförmig und 4–7 cm groß. Sie sitzen an 1–3 mm langen, leicht biegsamen Stielen und sind goldbraun gefärbt. Oft stehen sie in Gruppen und können mehrere Jahre geschlossen am Baum verbleiben. Blüten- und Samenzapfen sind markante, typische Merkmale dieser schönen Pflanze.
Anbau: Die beste Ausfärbung und dichteste Benadelung zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, auf schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte und Wurzelfäule in schweren Böden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Nikol | Revision: 29.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900484544 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 120-140 |
| Blattfarbe: | Grün, Creme |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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