Japanische Rotkiefer 'Watnong' Pinus densiflora 'Watnong'
Artikelnummer: 71043 899158 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Japanische Rotkiefer 'Watnong' - stammt aus Ostasien und wächst in der Natur an sonnigen, oft steinigen Hängen und an Waldrändern in Japan, Korea und im Nordosten Chinas. Geschätzt wird an der Art die orange bis rotbraune Borke, die sich mit dem Alter in Platten ablöst, sowie die biegsamen Nadeln, die zu zweit in Büscheln stehen. Die Sorte 'Watnong' ist eine Auslese mit stark verdichteter Verzweigung und polsterförmigem Wuchs, die auch ohne Eingriffe kompakt wirkt. Nach zehn Jahren erreicht sie etwa 60 cm Höhe und rund 80 cm Breite und eignet sich damit für kleinere Gärten, Steingärten und Kiesbeete. Die Nadeln sind sattgrün und bilden dank ihrer dichten Anordnung eine weich wirkende Oberfläche. Im Frühjahr können kleine Pollenzapfen erscheinen, später kleinere Zapfen, die bei Kiefern oft lange an den Zweigen verbleiben und auch im Winter für Struktur sorgen. In der Gestaltung lässt sich die Sorte gut mit Heide, niedrigen Azaleen, Fetthennen und Ziergräsern kombinieren, wobei Wuchsform und Nadeltextur einen reizvollen Kontrast bilden. Dank ihrer kompakten Größe kommt sie auch in Vorgärten als niedriger Blickfang zur Geltung, wo sie benachbarte Stauden nicht überwächst, und eignet sich in kleineren Gärten zudem für einen Formschnitt im Stil des Niwaki.
Japanische Rotkiefer - Pinus densiflora ist ein majestätisches Gehölz, dessen Herkunft sich auf weite Gebiete Asiens zurückführen lässt. Natürlich kommt sie in China, Japan und Korea vor, wo sie häufig Teil von Bergökosystemen ist. Die Japanische Rotkiefer wächst gern auf unterschiedlichen, trockenen, sandigen oder steinigen bis torfigen, sauren Böden. Dank ihrer ausgeprägten Frosthärte bis −28 °C übersteht sie auch raue Winterbedingungen. Zu den optimalen Wachstumsbedingungen von Pinus densiflora gehört volle Sonne, die einen gesunden Wuchs und eine kräftige Entwicklung fördert. Sie besitzt ein hohes Regenerationsvermögen. Die Japanische Rotkiefer ist ein immergrünes Nadelgehölz von stattlichem Wuchs, das bis zu 30 m hoch werden kann. Der Stamm ist durch Windeinfluss oft gekrümmt. Die Äste breiten sich waagerecht aus und sind anfangs graugrün mit glatter Oberfläche, nehmen jedoch mit der Zeit einen orangeroten Farbton an und sind von schuppiger Borke bedeckt. Die Krone ist unregelmäßig oder schirmförmig. Die Borke zeigt in der Jugend einen rot-orange-braunen Farbton und neigt zum Abblättern. Die Nadeln sind biegsam, dunkelgrün und stehen zu zweit in Büscheln. Sie werden 8–12 cm lang. Die männlichen Zapfen entwickeln sich an den Triebspitzen, sind klein, ellipsoid und gelbbraun und erreichen eine Länge von etwa 80 mm. Die weiblichen Zapfen sind kegelförmig-eiförmig und 4–7 cm groß. Sie sitzen an einem 1–3 mm langen, leicht biegsamen Stiel und sind goldbraun gefärbt. Oft stehen sie in Gruppen und können mehrere Jahre geschlossen am Baum verbleiben. Die männlichen und weiblichen Zapfen sind markante und typische Merkmale dieser schönen Pflanze.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sie in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weiche Triebe und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet. Nötig sind dabei eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um −30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 23.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 40-60 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
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