Japanische Scheinkamelie Stewartia pseudocamellia
Artikelnummer: 80400Produktdetailbeschreibung
Japanische Scheinkamelie - sommergrüner Baum oder mächtiger Strauch aus der Familie der Teestrauchgewächse (Theaceae), beheimatet in den Bergwäldern Japans und Koreas. Sie zeichnet sich durch eher langsames Wachstum und Langlebigkeit aus und wird daher häufig als Solitärgehölz mit ganzjähriger Wirkung gewählt. In Gärten unserer Breiten erreicht sie meist 6–10 m Höhe und 4–8 m Breite, bei mehrstämmiger Erziehung wirkt sie wie ein großer Strauch von etwa 4–6 m. Die Krone ist in der Jugend schmaler und pyramidal, später rundet sie sich zu einer breit eiförmigen Gestalt. Das auffälligste Merkmal ist die glatte Borke, die sich in dünnen Platten ablöst und ein Mosaik aus grauen, cremefarbenen, zimtbraunen bis purpurbraunen Tönen freilegt. Im Winter übernimmt sie anstelle der Blüten die Rolle des wichtigsten Zierelements. Die Blätter sind eiförmig, fein gesägt, 6–10 cm lang, im Sommer sattgrün und färben sich im Herbst gelb, orange und karminrot. Von Juni bis August erscheinen an den Triebenden einzelne schalenförmige, weiße Blüten von 6–8 cm mit auffälligen gelborangen Staubbeuteln, die an einfache Kamelienblüten erinnern. Da sich die Blüten nach und nach öffnen, hält der Eindruck der Blüte mehrere Wochen an. Gut kombinieren lässt sich die Pflanze mit Rhododendren, Azaleen, Pieris und Japanischem Fächerahorn, die ähnliche Ansprüche an die Bodenreaktion und an weicheres Licht haben.
Anbau: Bewährt hat sich ein geschützter Standort ohne kalte und austrocknende Winde, idealerweise im lichten Halbschatten oder in der Sonne bei ausreichender Bodenfeuchte. Geeignet ist ein humoser, durchlässiger und stets leicht feuchter Boden mit einem pH-Wert von etwa 5,0–6,5. In schwereren Böden ist eine Drainage wichtig, in leichten Böden ein höherer Kompostanteil und eine Mulchschicht, die die Verdunstung verringert. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis Oktober. Der Wurzelballen wird vor allem in den ersten zwei Jahren, in denen der Baum erst einwurzelt, gleichmäßig feucht gehalten, längere Trockenheit kann sich durch eintrocknende Blattränder zeigen. Der Rückschnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen trockener oder sich kreuzender Äste, ein Formschnitt ist nicht nötig. Eine Düngung im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger für Moorbeetgehölze fördert das Ausreifen des Holzes, gegen Ende des Sommers wird kein Stickstoff mehr gegeben. Ältere Pflanzen sind etwa bis −20 bis −25 °C frosthart, junge Pflanzungen können in offenen Lagen zurückfrieren und reagieren empfindlich auf Spätfröste im Frühjahr. Vorbeugend helfen Mulch und die Wahl eines günstigen Kleinklimas an Mauern oder in geschützter Lage. In dauerhaft vernässten Böden steigt das Risiko von Pilzkrankheiten der Wurzeln, stellenweise wird auch eine Anfälligkeit für Hallimasch angegeben, daher ist eine gute Drainage wichtig. Als Pflanzabstand für einen Solitär werden je nach erwarteter Kronenbreite mindestens 4–6 m gewählt.
Autor: Kristýna | Revision: 17.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Raritäten & Sammlerstücke |
|---|---|
| EAN: | 2284900176029 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 600 und mehr |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juni, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Stewartia B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Stewartia B: CZ-4282 C: 26/FP/0037 D: PL |
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