Japanische Schwarzkiefer 'Sayonara' Pinus thunbergii 'Sayonara'

Artikelnummer: 95774
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Kompakter Wuchs und auffallend weißliche Knospen geben auch im Winter Struktur. Die Japanische Schwarzkiefer 'Sayonara' (Pinus thunbergii 'Sayonara') ist eine Zwergsorte mit dichtem, breit kegelförmigem bis kugeligem Habitus und steifen, stechenden Nadeln in dunkelgrüner Farbe. Mit 10 Jahren erreicht sie etwa 1 m, ausgewachsen oft 1–2 m Höhe bei ähnlicher Breite. Sie eignet sich für Steingärten, Kiesbeete, Heidegärten und als Solitär im kleineren Garten und verträgt trockenere Böden gut. Am besten gedeiht sie in voller Sonne auf durchlässigem, eher leicht saurem Substrat ohne Staunässe.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanische Schwarzkiefer 'Sayonara' - eine elegante Sorte, bekannt für ihren regelmäßigen, kegelförmigen bis pyramidalen Habitus und ihre ausgesprochen dekorativen, dunkelgrünen Nadeln. Sie stammt aus japanischer Züchtung und ist spätestens seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Handel. Es handelt sich um eine Zwergsorte der Japanischen Schwarzkiefer, einer Art aus Küstenregionen und sandigen Dünen, wo sie Wind und salzhaltiger Gischt standhält. 'Sayonara' bildet einen mehrstämmigen, dicht verzweigten Strauch bis niedrigen Baum mit breit kegelförmiger bis kugeliger Form. Die Winterknospen sind auffallend weißlich bis grauweiß und setzen in der Ruhezeit ein dekoratives Detail. Die Nadeln sind fest, steif und stechend, stehen zu zweit in Büscheln, sind meist 7–12 cm lang und dunkelgrün. Mit 10 Jahren erreicht sie häufig etwa 1 m Höhe, ausgewachsen meist 1–2 m bei einer Breite von etwa 1–2 m. Geschätzt wird sie für ihr langsameres Wachstum und ihre geringere Wuchsstärke als die Art, wodurch sie sich auch für kleinere Gärten, Steingärten und japanisch inspirierte Pflanzungen eignet. In der Gestaltung wirkt sie gut in Kiesbeeten, zwischen Steinen und Gräsern, zusammen mit Japanischem Fächerahorn, Azaleen und niedrigen Wacholdern, wo sie ganz natürlich an die Ästhetik japanischer Gärten anknüpft.

Japanische Schwarzkiefer - die in ganz Japan sehr beliebte Schwarzkiefer. Sie kann bis zu 18 m hoch und 6 m breit werden. Kennzeichnend sind ausladende Äste und ein unregelmäßig gekrümmter Stamm. Auch deshalb wird sie sehr häufig zur Bonsai-Gestaltung verwendet. Die Krone ist dicht, kugelig bis abgeflacht kugelig. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln und sind glänzend dunkelgrün. Die Zapfen sind braungrau.

Anbau: Ideal sind volle Sonne und ein wärmeres Kleinklima mit guter Luftbewegung, im Halbschatten wird der Habitus lockerer. Bewährt hat sich ein gut durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger, eher leicht saurer Boden mit einem pH-Wert von etwa 5,0–6,5. Dauerhafte Nässe und schwere, verdichtete Tonböden erhöhen das Risiko von Fäulnis und Nadelschütte, daher empfehlen sich an solchen Standorten eine Drainage und die Pflanzung auf einem leichten Hügel. Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung, später werden auch trockenere Phasen vertragen, sofern der Boden tiefgründig und gut durchwurzelt ist. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleinen Menge Koniferendünger, auch eine Mulchschicht aus Rinde oder Kies ist sinnvoll. Ein Rückschnitt ist nicht nötig, zur Verdichtung kann im Mai bis Juni ein Teil der jungen „Kerzen“ eingekürzt werden, alternativ ist eine Formung im Bonsai-Stil möglich. Die Frosthärte liegt unter mitteleuropäischen Bedingungen meist bei etwa -25 °C, bei ausgereiften Pflanzen höher, empfindlicher reagiert sie auf winterliches Austrocknen im Wind. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 1,5–2 m. Zu beobachten sind vor allem Blattläuse und Blattwespen an jungen Trieben sowie Pilzkrankheiten der Nadeln in anhaltend feuchten Sommern. Dank der steifen Nadeln und des kompakten Wuchses wirkt sie auch in modernen Gärten mit Beton und Cortenstahl überzeugend, wo sie harte Kanten abmildert. Bei jungen Pflanzungen bewähren sich Wintergießen während Tauwetterphasen und eine Mulchschicht zum Schutz des Wurzelraums, da Nadelgehölze auch im Winter Wasser verdunsten. Im Kübel empfiehlt sich ein tieferes, standfestes Gefäß mit mineralischem Zuschlag, damit Wasser rasch abläuft und die Wurzeln ausreichend Luft erhalten. Steht der Kübel auf einer offenen Terrasse, kann bei strengem Frost eine isolierende Umhüllung des Gefäßes sinnvoll sein.

Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Nadelgehölze
EAN: 2284900228148
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 140-160, 160-180, 180-200, 100-150
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: 30 - 40 cm
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 21/FP/0019 D: PL
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