Japanischer Blauregen 'Murasaki-Noda' Wisteria floribunda 'Murasaki Noda'

Artikelnummer: 4879
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Der Japanische Blauregen 'Murasaki-Noda' bringt Frühlingszauber, Duft und Eleganz. Der Japanische Blauregen 'Murasaki-Noda' (Wisteria floribunda) erreicht an einer stabilen Kletterhilfe eine Höhe von 6–10 m und eine Breite von etwa 3–5 m. Im Mai und Juni trägt er hängende, 25–35 cm lange Blütentrauben in lavendelvioletten Tönen, meist gleichzeitig mit dem Laubaustrieb. Er eignet sich für Pergolen und warme Wände. Am besten gedeiht er in nährstoffreichem, durchlässigem Boden mit einem pH-Wert von 6–7,5, in voller Sonne bis lichtem Halbschatten. Ältere, ausgereifte Pflanzen überstehen in der Regel Temperaturen von etwa −20 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanischer Blauregen 'Murasaki-Noda' - ein Japanischer Blauregen, dessen Wildform an den Rändern lichter Wälder und an wärmeren Hängen mit humosem, gut durchlässigem Boden beheimatet ist. Die Sorte besticht durch zart violette bis lavendelfarbene Blüten und einen angenehmen Duft. Innerhalb der Trauben öffnen sich die Blüten nach und nach von unten nach oben, wodurch die Blütezeit optisch verlängert wird. Die Triebe winden sich im Uhrzeigersinn. An einer zuverlässigen Kletterhilfe wird die Pflanze je nach Erziehung und Schnitt etwa 6–10 m hoch und rund 3–5 m breit. Die unpaarig gefiederten, 25–35 cm langen Blätter zeigen sich im Frühjahr frischgrün und färben sich im Herbst gelb. Von Mai bis Juni erscheinen hängende Blütenstände von etwa 25–35 cm Länge. Da die Blüte in der Regel zeitgleich mit dem Laubaustrieb erfolgt, heben sich die Blüten plastisch vom grünen Hintergrund ab. An geschützten, warmen Standorten kann sich in heißen Sommern gegen Ende des Sommers eine schwächere zweite Blüte zeigen. Der Nektar wird von Hummeln und Bienen gern besucht. Nach der Blüte bilden sich samtig behaarte Hülsen mit Samen - alle Pflanzenteile sind bei Verzehr giftig. Im Garten kommt 'Murasaki-Noda' an Pergolen, Bögen und sonnigen Wänden zur Geltung, die feinen Violetttöne harmonieren gut mit ab dem Sommer blühenden Waldreben und hell blühenden Rosen. Im Vergleich zum Chinesischen Blauregen blüht diese Art zusammen mit dem Laub und meist etwas später, was unter mitteleuropäischen Bedingungen das Risiko von Schäden an den Knospen durch Spätfröste verringert.

Anbau: Der Blauregen benötigt für sein Wachstum eine kräftige Kletterhilfe, denn er kann innerhalb weniger Jahre eine Höhe von 10 m erreichen. Gepflanzt wird an einen warmen, sonnigen Standort. In den ersten 2 bis 3 Jahren braucht der Blauregen besondere Pflege mit regelmäßiger Düngung und Bewässerung. Im Hochsommer ist eine Düngung mit einem kaliumbetonten Dünger wichtig, damit das Gewebe bis zum Herbst ausreifen kann. In den ersten Jahren empfiehlt es sich, die Pflanze im Winter mit Reisig abzudecken. In strengen Wintern kann sie zurückfrieren, treibt aber in der Regel wieder aus. Vor der Pflanzung wird der Topf mit der Pflanze so lange in ein Gefäß mit Wasser getaucht, bis sich der Ballen vollständig vollgesogen hat. Es wird eine Pflanzgrube von 40x40x40 cm ausgehoben, auf deren Boden eine 10 cm starke Schicht aus gut verrottetem Mist oder Kompost kommt, anschließend wird gepflanzt. Die Pflanzung erfolgt 1–2 cm tiefer, als die Pflanze zuvor stand. Der Abstand zu Wänden oder anderen Pflanzen sollte mindestens 30 cm betragen. Schnitt: Blauregen erfordert einen regelmäßigen Schnitt, ohne ihn kann es bis zu 15 Jahre dauern, bis er zu blühen beginnt. Bei der Pflanzung wird der Haupttrieb auf 50–70 cm eingekürzt, die Seitentriebe werden auf 3 Knospen zurückgeschnitten. Erreichen die einjährigen Seitentriebe während der Vegetationszeit eine Länge von 25 cm, werden sie hinter dem 3. bis 4. Blatt entspitzt (Triebe unter 15 cm werden nicht gekürzt). Der Haupttrieb wird nicht eingekürzt. Erreichen die aus den gekürzten einjährigen Seitentrieben gewachsenen Jungtriebe eine Länge von 25 cm, werden sie hinter dem 5. bis 6. Blatt entspitzt, kürzere bleiben stehen. Der Sommerschnitt wird noch zweimal wiederholt, sobald die entspitzten Triebe 15 bis 20 cm lang sind. Der Haupttrieb darf ungehindert weiterwachsen. Im zweiten Jahr werden im Vorfrühling, sobald keine Fröste mehr drohen, die im Vorjahr gewachsenen Triebe hinter der 5. bis 6. Knospe zurückgeschnitten, kürzere Zweige bleiben ungeschnitten. Der Leittrieb wird überhaupt nicht geschnitten. Erreichen die einjährigen Seitentriebe während der Vegetationszeit 25 cm, werden sie hinter dem 3. bis 4. Blatt entspitzt. Dies wird wiederholt, sobald die Jungtriebe erneut 25 cm erreichen. Der Haupttrieb darf weiterwachsen. Im dritten Jahr nach der Pflanzung sollten sich an den Seitenästen am zweijährigen Holz der Vorjahrestriebe Blütenknospen gebildet haben. Sind die Verlängerungstriebe lang und kräftig, werden sie im Vorfrühling hinter der 5. bis 6. Knospe eingekürzt, alle übrigen unterhalb des Haupttriebs hinter der 3. bis 4. Knospe. Kürzere und schwächere, schräg oder waagerecht wachsende Triebe bleiben stehen, denn an diesen Zweigen bilden sich die Blütenknospen. Im Sommer werden erneut die Jungtriebe entspitzt, die länger als 25 cm sind. In den folgenden Jahren benötigt der Blauregen meist keinen Schnitt mehr, da die vermehrte Bildung blühender Kurztriebe das Wachstum bremst. Überschreitet der Leittrieb die gewünschte Höhe, wird er waagerecht angebunden. Bei älteren Pflanzen wird unerwünschtes Wachstum nur noch durch einen Erhaltungsschnitt begrenzt.

Autor: Nikol | Revision: 12.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Blauregen (Wisteria)
EAN: 2284900127632
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 1000 und mehr
Blütenfarbe: Weiß, lila
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai, August
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Wisteria B: CZ-4282 C: 24/FP/0109 D: PL

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