Japanischer Blumenhartriegel 'Milky Way' Cornus kousa 'Milky Way'

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Reich blühender Hartriegel mit weißen Hochblättern und roter Herbstfärbung. Mit etagenartig ausgebreiteten Ästen bildet er einen kleineren Baum von 4–6 m × 4–6 m, der jährliche Zuwachs beträgt meist 20–40 cm. Die 6–12 cm langen Blätter sind im Sommer sattgrün und färben sich im Herbst orange bis scharlachrot. Von Mai bis Juni erscheinen, meist nach dem Laubaustrieb, kleine Blüten, die von 6–10 cm großen weißen Hochblättern umgeben sind. Im August und September reifen rosarote Sammelfrüchte, die nach dem vollständigen Weichwerden essbar sind und Vögel anlocken. Als Solitär an der Terrasse oder am Rand einer lichten Unterpflanzung in humosem, leicht saurem Boden kommt er besonders gut zur Geltung. Die mosaikartige Borke bleibt dekorativ.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanischer Blumenhartriegel 'Milky Way' - ein weiterer beliebter Japanischer Blumenhartriegel. Die Sorte 'Milky Way' wird in europäischen Katalogen auch als Cornus kousa var. chinensis 'Milky Way' geführt und wegen ihrer sehr dichten, gleichmäßigen Blüte kultiviert. Aus einem dicht verzweigten Stämmchen und etagenartig ausgebreiteten Ästen entsteht ein kleinerer Baum mit breit gewölbter Krone, der unter mitteleuropäischen Bedingungen meist etwa 4–6 m hoch und ebenso breit wird. Der jährliche Zuwachs liegt je nach Wasserversorgung und Boden in der Regel bei etwa 20–40 cm. Die Blätter sind eiförmig, meist 6–12 cm lang, im Sommer sattgrün und gehen im Herbst in Orange bis Scharlachrot über. Von Mai bis Juni erscheinen, meist nach dem Laubaustrieb, an den Triebenden kleine grünliche Blüten, umgeben von vier weißen Hochblättern, die wie „Blüten“ wirken und oft 6–10 cm groß sind. Nektar und Pollen werden von früh fliegenden Bestäubern genutzt. Von August bis September reifen kugelige Sammelfrüchte in rosaroten Tönen, die von Vögeln gern aufgesucht werden. Reife Früchte lassen sich kosten oder in der Küche eher als saisonale Besonderheit verwenden. Die dekorative mosaikartige Borke kommt auch nach dem Laubfall zur Geltung. In der Gartengestaltung bewährt er sich an der Terrasse, im Eingangsbereich oder am Rand einer lichten Unterpflanzung mit Rhododendren, Farnen, Funkien, Seggen und dunklen Nadelgehölzen, wo die weißen Blütenstände auch im Halbschatten gut hervortreten.

Der Japanische Blumenhartriegel stammt aus Ostasien, genauer aus Japan, Korea und China. Er erreicht eine Höhe von etwa 5 bis 8 Metern bei ähnlicher Breite und bildet eine elegante, gerundete Krone. Es handelt sich um recht starkwüchsige Sträucher oder kleine Bäume mit waagerecht bis aufrecht stehenden Ästen, die deutlich getrennte Etagen bilden. Die Blätter sind oval, hellgrün und auffallend strukturiert. Im Herbst färben sie sich feuerrot. Die Blüten erscheinen später als bei anderen Hartriegeln, gewöhnlich im späten Frühjahr oder Frühsommer, und halten mehrere Wochen. Die cremeweißen bis zartrosa Blüten bilden wirkungsvolle Flächen – Etagen. Die Früchte sind kleine, kugelige Beeren, meist orange bis rot gefärbt, die im Herbst reifen. Optisch erinnern sie stark an eine schöne reife Erdbeere. Sie sind essbar und süß. Mit seiner Anmut, dem Zauber der Frühlingsblüte und den Herbstfarben bereichert er jeden Garten und findet Bewunderung bei allen, die diese unvergessliche Palette natürlicher Schönheit zu schätzen wissen.

Anbau: Für den Japanischen Blumenhartriegel bewährt sich ein geschützter, wärmerer Standort in voller Sonne oder lichtem Halbschatten, an dem die Blütenstände gut ausfärben und das Holz ausreift. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser, gut durchlässiger Boden mit ausreichend organischer Substanz und leicht saurer Reaktion, meist im Bereich von pH 5–6,5. Der Boden sollte gleichmäßig feucht, jedoch nicht staunass sein. Hilfreich sind daher eine Drainage und eine Mulchschicht, die das Austrocknen der Wurzeln und das Durchfrieren der oberen Bodenschicht im Winter vermindert. Containerpflanzen werden meist von März bis Oktober gepflanzt, bei Solitärpflanzung ist ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zu anderen größeren Gehölzen einzuhalten. In den ersten Jahren nach der Pflanzung sind regelmäßiges Gießen bei längerer Trockenheit und eine leichte Düngung im Frühjahr mit einem Dünger für säureliebende Gehölze förderlich. Ein Rückschnitt ist meist nicht notwendig, in der Regel genügt es, im Frühjahr erfrorene oder sich kreuzende Äste zu entfernen und die natürliche Kronenform zu erhalten. Der Japanische Blumenhartriegel ist allgemein widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten, insbesondere gegen die Hartriegel-Anthraknose, und zeigt eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Verticillium-Welke. Dennoch sollten Staunässe und schwere, verdichtete Böden vermieden werden. Die Frosthärte der Sorte 'Milky Way' liegt bei etwa −29 °C. Ältere Pflanzen sind in den meisten Regionen Deutschlands vollständig winterhart, junge Pflanzen sind in den ersten Wintern jedoch für eine leichte Abdeckung des Wurzelbereichs mit Mulch oder Reisig dankbar.

Autor: Nikol | Revision: 30.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Japanische Blumenhartriegel & Hartriegel
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400 und mehr, 500 und mehr
Blütenfarbe: Weiß
Blattfarbe: Grün, Rot, Orange
Fruchtfarbe: Rot
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0127 D: CZ

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