Großer Kuchenbaum Cercidiphyllum magnificum

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Großer Kuchenbaum – mittelgroßer, sommergrüner Baum aus Japan mit großen Blättern. Geschätzt wird er für seine kompaktere Krone, die glattere Rinde und die großen herz- bis nierenförmigen Blätter. In unseren Breiten erreicht er meist 8–12 m Höhe und 4–8 m Breite bei einem Jahreszuwachs von etwa 25–40 cm. Die Blätter treiben bronzefarben aus, sind im Sommer grün und färben sich im Herbst gelb, apricot bis orange. Beim Laubfall verströmen sie bei feuchter Witterung einen zarten Duft nach Karamell oder Zuckerwatte. Besonders gut kommt er als Solitär im Rasen, am Teich oder in einem geschützten Innenhof zur Geltung.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großer Kuchenbaum - ein mittelgroßer, sommergrüner Zierbaum. Natürlich kommt er nur in Japan vor, vor allem im mittleren und nördlichen Teil der Insel Honshu, wo er feuchtere Täler, Ufer von Gebirgsbächen und Bergwälder besiedelt. Im Vergleich zum häufigeren Japanischen Kuchenbaum bleibt er im Garten meist kleiner und kompakter und fällt durch eine glattere Rinde sowie größere, gekerbte Blätter auf. In unseren Breiten erreicht er in der Regel 8–12 m Höhe und 4–8 m Breite. Der Wuchs ist mittelstark, etwa 25–40 cm pro Jahr. Die Krone ist in der Jugend breit kegelförmig, mit zunehmendem Alter dicht belaubt und weich gerundet. Die Blätter sind sommergrün, herz- bis nierenförmig, oft 7–12 cm lang, beim Austrieb bronzefarben, im Sommer grün und im Herbst buttergelb, apricot bis orange. Beim Laubfall verströmen sie bei feuchter Witterung einen zarten Duft nach Karamell oder Zuckerwatte. Die Blüten erscheinen zeitig im Frühjahr, oft von März bis April vor dem Laubaustrieb. Sie sind klein, ohne Kronblätter, an männlichen Pflanzen rötlich und an weiblichen grünlich. Die Art ist zweihäusig, Früchte bilden sich nur an weiblichen Pflanzen nach der Bestäubung mit Pollen eines männlichen Exemplars. Die Früchte sind kleine Balgfrüchte mit Samen. Der Baum kommt als Solitär im Rasen, in Parkpflanzungen, am Teich oder in einem geschützten Innenhof besonders gut zur Geltung.

Anbau: Am besten gedeiht er in einem mäßig feuchten, kühleren Mikroklima an einem geschützten, windstillen Standort in voller Sonne bis leichtem Halbschatten. Der Boden sollte tiefgründig, humos, gut durchlässig und stets mäßig feucht sein, mit einer Reaktion von leicht sauer bis neutral (pH etwa 5,5–7). Es empfiehlt sich, hochwertigen Kompost in das Pflanzloch einzuarbeiten und den Wurzelbereich zu mulchen, um Überhitzung und Austrocknung des Bodens zu verringern. Langanhaltende Trockenheit und extreme Sonnenglut werden nicht vertragen, in trockenen Sommern ist regelmäßigeres Gießen vorteilhaft, vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen liegt bei etwa −25 bis −30 °C, junge Bäume sollten in den ersten Wintern mit einer Mulchschicht im Wurzelbereich geschützt werden. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich und erfolgt allenfalls leicht im Vorfrühling, wobei trockene oder ungünstig wachsende Äste entfernt werden. Von stärkerem Formschnitt wird abgeraten, um den natürlichen Charakter der Krone nicht zu stören. Für Gruppenpflanzungen werden Abstände von mindestens 3–5 m je nach Endgröße empfohlen. Hinsichtlich Krankheiten und Schädlingen ist der Kuchenbaum unter mitteleuropäischen Bedingungen eher anspruchslos, das häufigste Problem sind Trockenschäden oder Frostschäden in Verbindung mit austrocknendem Wind. Daher empfehlen sich konsequentes Mulchen und eine sorgfältige Standortwahl.

Autor: Nikol | Revision: 8.7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Ziergehölze
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Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cercidiphyllum B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL

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