Japanische Sagopalme Cycas revoluta

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Exotische Silhouette eines „lebenden Fossils“ für den Kübel, formstabil auch ohne Schnitt. Die Japanische Sagopalme (Cycas revoluta) bildet eine Rosette aus dunkelgrünen, ledrigen Wedeln und wächst sehr langsam: Im Laufe eines Jahres entstehen ein bis zwei neue Blattetagen, sodass sie den Platz auf der Terrasse oder im Wintergarten lange nicht überwächst. Im Sommer gedeiht sie in der Sonne, im Winter wird sie kühl bei 8–12 °C mit reduzierter Wassergabe gehalten. Zu beachten ist die Giftigkeit beim Verzehr, insbesondere für Haustiere. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie im Kübel eine Höhe von etwa 1–1,5 m.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanische Sagopalme - eine uralte nacktsamige Art aus der Familie der Palmfarngewächse (Cycadaceae), beheimatet im südlichen Japan und auf den angrenzenden Inseln. Sie bildet einen verdickten, faserig „behaarten“ Stamm und an dessen Spitze eine regelmäßige Krone aus gefiederten Wedeln, die in der Regel 0,8–1,5 m lang werden. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie im Kübel etwa 1–1,5 m Höhe und Breite und wächst nur allmählich zu dieser Größe heran. Die Pflanze ist zweihäusig, an sehr alten Exemplaren können sich gelblich-braune, zapfenartige Gebilde zeigen, in Innenräumen sind diese jedoch selten. Die Wedel sind steif, glänzend dunkelgrün, mit typisch eingerollten Fiederrändern, wodurch die Pflanze auch auf kleinerem Raum kompakt wirkt. In Kombination passt sie zu Olivenbäumen, Zitruspflanzen, Agaven oder Ziergräsern in modernen Gefäßen. Alle Pflanzenteile sind beim Verzehr giftig, daher empfiehlt sich ein Standort außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren. Dank ihrer eleganten Erscheinung und Anspruchslosigkeit eine ideale Wahl für Liebhaber exotischer Pflanzen. 

Anbau: Entscheidend für die Kultur von Cycas revoluta sind Licht und Drainage. Am besten gedeiht sie in voller Sonne bis lichtem Halbschatten an einem windgeschützten Standort, im Sommer häufig auf der Terrasse. Als Substrat wird eine durchlässige, lehmige bis mineralische Erde mit Beimischung von grobem Sand oder Kies gewählt, pH-Wert etwa 6,0–7,5. Gegossen wird sparsam, jeweils nach dem Abtrocknen der oberen Schicht, da anhaltende Staunässe das Risiko von Wurzelfäule erhöht. In der Wachstumszeit von April bis August bewährt sich eine mäßige Düngung mit Palmen- oder Mediterrandünger. Die Winterruhe erfolgt idealerweise an einem hellen, kühlen Ort bei 8–12 °C mit deutlich reduzierter Wassergabe. Einen kurzzeitigen Temperaturabfall auf 5 °C verträgt die Pflanze in der Regel, Frost birgt jedoch die Gefahr von Schäden. Umgetopft wird selten, etwa alle 4–5 Jahre, in ein nur wenig größeres Gefäß. Häufigste Schädlinge sind Schildläuse und Wollläuse, vor allem bei trockener Zimmerluft, bei rechtzeitigem Eingreifen lassen sie sich meist durch mechanisches Entfernen und gezielte Behandlung eindämmen. Das Wachstum verläuft schubweise, oft einmal jährlich, wobei sich in der Kronenmitte ein „Bündel“ junger Wedel entfaltet, die anfangs heller und weicher wirken und allmählich nachdunkeln und fester werden. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen vollständig vertrockneter, unterer Wedel am Stamm. Für die Standfestigkeit größerer Exemplare wird ein schwereres Gefäß gewählt und am Boden eine Drainageschicht eingebracht, damit sich kein Wasser an den Wurzeln staut. Ins Freie kommt die Pflanze erst, wenn die Nächte beständig warm sind, typischerweise ab Mai, und im Herbst wird sie noch vor dem Absinken der Temperaturen unter 10 °C hereingeholt. Das Pflanzen in den Kübel ist praktisch ganzjährig möglich, am besten jedoch von März bis Oktober, wenn sie schneller einwurzelt. Im Kübel wird mit einem Stück als Solitär gerechnet, Pflanzabstände entfallen daher. Bei guter Pflege verträgt sie Trockenperioden besser als Übergießen und schätzt Luftbewegung ohne kalte Zugluft.

Autor: Kristýna | Revision: 19.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Palmen (Arecaceae)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 120-140, 140-160, 100-120
Blattfarbe: Grün
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cycas B: CZ-4282 C: 25/FP/0021 D: IT
Plant Passport 2: A: Cycas B: CZ-4282 C: 25/FP/0017 D: IT
Plant Passport 3: A: Cycas B: CZ-4282 C: 26/FP/0045 D: NL
Plant Passport 4: A: Cycas B: CZ-4282 C: 26/FP/0039 D: NL

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