Japanischer Schachtelhalm Equisetum japonicum

Artikelnummer: 136506
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Vertikale, an Bambus erinnernde Struktur mit sattgrünen Stängeln und schwarzen Ringen. Die sattgrünen Stängel tragen an den Knoten eine markante schwarze Zeichnung. Der größte Vorzug dieser Art ist ihre Fähigkeit, in stark vernässten Böden und in Flachwasser bis 5–10 cm Tiefe zu gedeihen. Damit eignet sie sich ideal zur Befestigung von Teichufern. Gegenüber gewöhnlichen Arten bleibt der Wuchs kompakter, und die waagerechten dunklen Ringe erzeugen einen sehr attraktiven optischen Rhythmus. Geschätzt wird die Pflanze für ihre architektonische Klarheit in modernen Gärten, wo sie als Solitär im Gefäß oder in Gruppenpflanzung an Wasserflächen zur Geltung kommt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Japanischer Schachtelhalm - stammt aus feuchten Regionen Ostasiens und Nordamerikas. Die Sporenpflanze zeichnet sich durch einen Habitus aus aufrechten, unverzweigten Stängeln aus, die ausgewachsen 60–90 cm Höhe und eine Horstbreite von etwa 40–60 cm erreichen. Die Stängel sind rau und reich an Kieselsäure, was ihnen Festigkeit verleiht und ein Umknicken verhindert. Jeder Knoten ist von einem dunkelbraunen bis schwarzen Ring gesäumt, der der Pflanze ein exotisches, an einen Miniaturbambus erinnerndes Aussehen verleiht. Die Blätter sind zu kleinen Scheiden an den Knoten reduziert. Der Schachtelhalm blüht nicht, im Sommer bilden sich jedoch an den Stängelspitzen kleine zapfenartige Sporenstände (Strobili). In der Gartengestaltung dient er als ausdrucksstarkes vertikales Element, das sich hervorragend mit breitblättrigen Pflanzen wie Funkien (Hosta) oder Sumpfdotterblumen kombinieren lässt. In der Volksheilkunde werden Schachtelhalme wegen ihres hohen Kieselsäuregehalts genutzt, der dem Bindegewebe zugutekommt. Diese Art wird jedoch in erster Linie wegen ihrer dekorativen Qualitäten kultiviert. Die enthaltenen Stoffe können in größeren Mengen auf Nutztiere giftig wirken.

Anbau: Der Anbau des Japanischen Schachtelhalms ist einfach, sofern ausreichende Feuchtigkeit gewährleistet ist. Benötigt wird ein sonniger bis halbschattiger Standort, denn im tiefen Schatten werden die Stängel schwach und vergeilen. Der Boden sollte eher schwer, humos, neutral bis leicht sauer und idealerweise dauerhaft nass sein. Die Pflanzung ist von März bis Oktober möglich. Bei der Pflanzung am Teichufer empfiehlt sich eine Wassertiefe von höchstens 10 cm über dem Substrat. In Gartenbeeten ist eine Rhizomsperre oder die Kultur in einem undurchlässigen Gefäß ratsam, da sich die Pflanze über unterirdische Rhizome ausbreitet und unter günstigen Bedingungen wuchern kann. Für einen dichten Bestand werden 5–7 Stk pro m² empfohlen. Die Pflege beschränkt sich auf das bodennahe Entfernen alter, vertrockneter oder beschädigter Stängel im Frühjahr, wodurch der Austrieb frischer Triebe gefördert wird. Die Pflanze ist in unseren Breiten vollständig winterhart und verträgt Temperaturen bis -28 °C. Unter mitteleuropäischen Bedingungen leidet sie praktisch weder unter Schädlingen noch unter Krankheiten und ist auch gegenüber ungünstigem Stadtklima widerstandsfähig.

Autor: Kristýna | Revision: 28.04. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Ziergräser
EAN: 2284900510052
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100
Blattfarbe: Grün, Hellgrün
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Digitalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0078 D: NL

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