Japanischer Waldmohn - Hylomecon japonica Hylomecon japonica
Artikelnummer: 3141Produktdetailbeschreibung
Japanischer Lerchensporn – eine ausdauernde Waldstaude aus der Familie der Mohngewächse mit zarten Blättern und leuchtend gelben Frühlingsblüten. Sie stammt aus Ostasien, insbesondere aus Japan, Korea und Nordostchina, wo sie in humosen Laubwäldern, an schattigen Hängen und in kühleren, feuchten Unterwäldern wächst. Im Garten zählt sie zu den wertvollen Stauden für Halbschatten und Schatten, da sie bereits früh im Frühjahr blüht und Orte, an denen die Sommersonne fehlt, aufhellt. Sie wächst aus einem kurzen, schuppigen Rhizom und bildet Horste mit einer Höhe von etwa 20–30 cm, die Breite bewegt sich um die 25–40 cm. Die Blätter sind hell- bis frischgrün, gestielt, fein geteilt und bestehen aus eiförmigen bis breit-eiförmigen, gezahnten Blättchen. Bei Verletzung tritt gelber Milchsaft aus, was ein typisches Merkmal der Verwandtschaft mit den Mohngewächsen ist. Von April bis Mai erscheinen einfache, schalenförmige Blüten mit einem Durchmesser von etwa 3–5 cm. Sie haben vier sattgelbe Kronblätter und einen zarten Waldcharakter. Die Blüten sind nicht für den Schnitt gedacht; ihr Wert liegt in der natürlichen Frühlingswirkung direkt im Unterholz. Nach der Blüte bleibt die Pflanze durch ihr Laub dekorativ; in trockeneren Sommern kann sie teilweise zurückgehen. Sie eignet sich für Waldbeete, schattige Rabatten, unter Laubgehölze und Bäume, an schattigen Wegen sowie für naturnahe Gartenbereiche. Sie harmoniert sehr gut mit Christrosen, Lenzrosen, Lungenkräutern, Anemonen, Windröschen, Farnen, Funkien, Sterndolden, Digitalis und japanischen Gräsern.
Pflege: Sie bevorzugt Halbschatten bis Schatten. Ideal ist lichter Schatten unter sommergrünen Gehölzen, wo die Pflanze im Frühjahr genügend Licht hat und im Sommer vor Sonnenbrand geschützt ist. Der Boden sollte humusreich, locker, durchlässig, gleichmäßig mäßig feucht, reich an Laubhumus und mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7,0 sein. Sie bevorzugt neutrale bis leicht saure Böden mit einem höheren Gehalt an organischer Substanz. Lang anhaltende Trockenheit führt zu einem vorzeitigen Rückgang; starke Staunässe ohne Luftzirkulation kann die Rhizome schädigen. Die Pflanzzeit ist von März bis Mai oder von September bis Oktober. Bei der Flächenpflanzung rechnet man mit etwa 7–9 Pflanzen pro m², die Abstände liegen bei ca. 30–35 cm. Nach dem Einpflanzen ist eine gleichmäßige Bewässerung wichtig; später hilft eine Mulchschicht aus Laub oder feinem Kompost, die den Waldhumus nachahmt. Die Düngung sollte moderat erfolgen, am besten mit Kompost oder Laubhumus im Frühjahr. Ein Übermaß an Mineraldünger ist nicht geeignet. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen vertrockneter Blätter nach der Saison oder im frühen Frühjahr. Die Horste können im Frühjahr geteilt werden, jedoch schätzt die Pflanze einen ruhigen Standort ohne häufiges Umpflanzen. Eine Kultur in Gefäßen ist in tieferen Töpfen im Schatten, mit humusreichem Substrat und regelmäßiger Feuchtigkeit möglich. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen erreicht etwa -25 bis -30 °C. Mögliche Probleme stellen Schnecken beim Austrieb im Frühjahr, Trockenheit, Blattbrand, Fäulnis in nassen, schweren Böden sowie Schäden durch Spätfroste an den austreibenden Blättern dar.
Autorin: Kristýna | Revision: 2026.07.15
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | 2284900093395 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hylomecon B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
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