Kaki Diospyros lotus
Artikelnummer: 72378 72380 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Mispel - ein laubabwerfender Baum oder Strauch aus der Familie der Ebenholzgewächse, natürlich verbreitet von Südosteuropa über den Kaukasus und Kleinasien bis nach West- und Zentralasien. In Gärten wird er wegen seiner kleinen essbaren Früchte, der eleganten Krone, der glänzenden Blätter und seiner guten Winterhärte geschätzt. Er erreicht je nach Boden, Klima und Schnitt eine Höhe von etwa 8–15 m und eine Breite von 5–8 m. Die Krone ist meist eiförmig bis rundlich, die Zweige leicht aufsteigend und die ältere Rinde färbt sich in grau-braune Töne. Die Blätter sind wechselständig, elliptisch bis eiförmig, glänzend grün und färben sich im Herbst gelb bis goldfarben. Die Blüten erscheinen im Juni; sie sind klein, cremeweiß bis grünlich und eher unauffällig. Die Früchte reifen von Oktober bis November. Sie sind kugelig, klein, anfangs gelb bis orange und färben sich bei voller Reife dunkel violett-braun bis blauschwarz. Verzehrt werden sie erst nach vollständiger Erweichung, wenn sie ihre Herbe verlieren und einen süßen honig- bis dattelartigen Geschmack annehmen. Sie eignen sich hervorragend zum Frischverzehr, für Marmeladen, Fruchtmischungen, Sirupe, zum Trocknen und für ausgefallene Herbstdesserts. Der Baum eignet sich als Solitär in einem wärmeren Garten, als Teil einer Sammlung oder als interessante Obstsorte für geschützte, sonnige Standorte. In der Gestaltung harmoniert er gut mit anderen Mispeln, Quitten, Maulbeeren, Mandelbäumen, Korneliankirschen, Quittenbäumen und anderen wärmeliebenden Obstgehölzen.
Pflege: Am besten gedeiht er in voller Sonne an einem warmen, geschützten und luftigen Standort. Junge Pflanzen profitieren von einem windgeschützten Platz außerhalb von Frostlöchern; ältere Bäume vertragen kurzzeitigen Frost besser. Der Boden sollte tiefgründig, durchlässig, lehmig bis lehmig-sandig, mäßig feucht und gut entwässert sein, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Er verträgt auch kalkhaltigere Böden, verträgt jedoch keine langfristige Staunässe und keinen schweren, kalten Lehm. Der Pflanzabstand für einen Solitärbaum wird auf etwa 5–7 m zu anderen größeren Gehölzen gewählt. Nach dem Pflanzen ist eine regelmäßige Bewässerung bis zum Anwurzeln wichtig; später verträgt der Baum kurze Trockenperioden besser als Überwässerung. Mulch hilft, die Feuchtigkeit zu halten, sollte aber nicht direkt am Stamm liegen. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger für Obstgehölze. Der Schnitt ist moderat und zielt auf die Ausbildung einer stabilen Krone, das Entfernen trockener Zweige und die Auslichtung ab. Ausgereiftes Holz verträgt etwa −20 °C bis −25 °C; junge Pflanzen sollten in den ersten Wintern geschützt werden. Krankheiten und Schädlinge treten eher selten auf; Probleme können durch Staunässe, Frostschäden bei Jungpflanzen, Blattläuse, Spinnmilben oder Blattflecken an windstillen Standorten entstehen. Im Kübel wird er nur kurzzeitig in jungen Jahren kultiviert, da er später einen tieferen Boden und Raum für das Wurzelsystem benötigt.
Autor: Kristýna | Revision: 02.07.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Diospyros B: CZ-4282 C: 23/FP/0101 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Diospyros B: CZ-4282 C: 22/FP/0095 D: CZ |
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