Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Moon' Lonicera kamtschatica 'Blue Moon'

Artikelnummer: 131695
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Kompakte Sorte mit früher Ernte essbarer Beeren bereits Ende Mai bis Anfang Juni. Der sehr kompakte Strauch von etwa 0,6–0,9 m eignet sich auch für kleine Gärten, niedrige Hecken und Kübel. Die Sorte 'Blue Moon' blüht im Frühjahr mit weißgelben, leicht duftenden Blüten. Der Ertrag steigt deutlich, wenn eine weitere Befruchtersorte in der Nähe steht. Im Gegensatz zur Kulturheidelbeere gedeiht die Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Moon' in normaler Gartenerde und zeigt bei regelmäßigem Gießen nach der Pflanzung ein stabiles Wachstum. Die länglichen, dunkelblauen Früchte schmecken süßsäuerlich und eignen sich zum Frischverzehr ebenso wie für Konfitüre.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Moon' - zählt zu den sommergrünen Beerensträuchern und stammt aus den kühlen Regionen Nordostasiens sowie weiteren Teilen der Nordhalbkugel, wo sie an feuchteren Rändern borealer Wälder und in Gebüschen wächst. Die Sorte 'Blue Moon' bildet einen niedrigen, dichten Strauch mit einer Höhe und Breite von etwa 0,6–0,9 m und graugrünem, samtig wirkendem Laub. Im Frühjahr erscheinen an den einjährigen Trieben paarweise angeordnete, röhrenförmige Blüten in Weiß bis Blassgelb mit zartem, süßem Duft, die Bienen und Hummeln anlocken. Die Früchte reifen sehr früh, meist von Ende Mai bis Juni. Sie sind länglich, dunkelblau bis blauviolett, bereift und erinnern geschmacklich an eine Verbindung aus Himbeere und Heidelbeere. In der Küche werden sie frisch, im Joghurt, auf Kuchen, als Konfitüre oder tiefgefroren verwendet. Die blaue Färbung geht auf den Gehalt an Anthocyanen zurück, häufig werden außerdem Vitamin C und weitere Polyphenole genannt. Gegenüber der gewöhnlichen Kulturheidelbeere bietet sie eine breitere Toleranz gegenüber dem pH-Wert des Bodens und eine frühe Ernte. Heckenkirschen gelten allgemein als fremdbefruchtend, daher werden für einen guten Fruchtansatz mindestens zwei verschiedene Sorten mit gleicher Blütezeit gepflanzt, zum Beispiel zusammen mit 'Blue Velvet' oder 'Blue Pacific'. Die Sorte ist sehr frosthart.

Anbau: Winterliche Temperaturen weit unter −30 °C werden dauerhaft vertragen, und die Blüten überstehen kurzzeitige Spätfröste von einigen Grad unter dem Gefrierpunkt, was auch in kühleren Lagen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte bildet. Im lichten Halbschatten wächst sie ebenfalls, die Ernte fällt dort jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Ideal ist ein mittelschwerer bis leichter, lehmiger oder lehmig-sandiger, durchlässiger Boden mit höherem Humusgehalt und schwach saurer bis neutraler Reaktion im Bereich von etwa pH 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und ständig nasse Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Gepflanzt wird meist im Frühjahr oder Herbst, Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst gesetzt werden, mit gründlichem Angießen nach der Pflanzung. Empfohlen wird ein Pflanzabstand von etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren genügt ein leichter Erziehungs- und Auslichtungsschnitt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Nach etwa 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jährlich ein Teil der ältesten Äste bodennah herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Gießen ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Heckenkirsche kurze Trockenphasen recht gut. Die Düngung folgt den Grundsätzen für Beerensträucher – im Frühjahr empfiehlt sich eine Gabe Kompost oder ein Langzeitdünger, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben vermieden, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit Rasenschnitt, Laub oder Hackschnitzeln gemulcht, was die Verdunstung und den Unkrautwuchs verringert. Die Heckenkirsche ist in der Regel gesund, nur ausnahmsweise treten Blattläuse oder Echter Mehltau auf. Bei guter Kondition der Pflanzen genügt meist eine schonende, vorbeugend ausgerichtete Pflege. Gestalterisch eignet sie sich für essbare Mischpflanzungen, niedrige frei wachsende Hecken und als Solitär nahe dem Sitzplatz, wo sich die frühen Früchte bequem ernten lassen. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, vertrocknen die Blätter bereits im Laufe des Juli.

Autor: Kristýna | Revision: 19.12.2025

Mehr unter: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Heckenkirsche

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren (Honigbeeren)
EAN: 2284900473463
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100
Blütenfarbe: Creme
Blütezeit: April, Marsch
Ernte-/Reifedatum: Juni, Mai
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 25/FP/0110 D: NL
Plant Passport 2: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL

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