Kamtschatka-Heckenkirsche 'Honeybee' Lonicera kamtschatica 'Honeybee'

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Zuverlässige Kamtschatka-Heckenkirsche 'Honeybee' mit festen, süßlichen Früchten. Diese reifen sehr früh, meist um die Wende von Mai zu Juni. Der Strauch erreicht 1,5–1,8 m und ist gut frost- und trockenheitsverträglich. Benötigt werden ein sonniger Standort und ein humoser, leicht saurer Boden. Die Sorte eignet sich für kleinere Gärten ebenso wie für Obstanlagen. Für eine gute Ernte empfiehlt sich die Kombination mit weiteren frühen Sorten der Kamtschatka-Heckenkirsche.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Honeybee'  - zählt zu den widerstandsfähigsten Beerensträuchern der gemäßigten Zone und stammt ursprünglich aus Kamtschatka, Nordostasien und den Gebirgsregionen Japans. Sie wächst an kühlen, feuchten Waldrändern und an offenen Standorten mit langen Wintern. Die in Nordamerika als ergänzende Befruchtersorte für moderne Sorten gezüchtete Sorte 'Honeybee' wird wegen ihrer sehr frühen Reife, der Festigkeit der Früchte und stabiler Erträge geschätzt. Der Strauch wird 1,5–1,8 m hoch und ähnlich breit und bildet einen aufrechten bis leicht ausladenden Wuchs. Die Blätter sind länglich, mattgrün und fein strukturiert. Die gelblich-cremefarbenen Blüten erscheinen bereits im April und vertragen Spätfröste im Frühjahr gut, was für die Fruchtbarkeit der Art entscheidend ist. Die Früchte sind länglich, 2–3 cm lang, fest, mit süßem, mild honigartigem Geschmack und ausgewogener Säure. Sie neigen weniger zum Abfallen als bei vielen älteren Sorten. Die Reife setzt sehr früh ein – je nach Lage in der Regel Ende Mai oder Anfang Juni. Das Fruchtfleisch ist reich an Vitamin C, Anthocyanen und natürlichen Farbstoffen, wodurch sich die Früchte für den Frischverzehr, zum Einfrieren sowie für Konfitüren und Säfte eignen. 'Honeybee' ist nur teilweise selbstfruchtbar, daher empfiehlt sich die Kombination mit den Sorten 'Aurora', 'Indigo Gem' oder 'Borealis'. 

Anbau: Die Pflanze verträgt dauerhaft Wintertemperaturen weit unter -30 °C, und die Blüten überstehen kurzzeitige Spätfröste von einigen Grad unter dem Gefrierpunkt, was auch in kühleren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie in voller Sonne, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte bildet. Im lichten Halbschatten wächst sie ebenfalls, die Ernte fällt dort jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Ideal ist ein mittelschwerer bis leichterer, lehmiger oder lehmig-sandiger, durchlässiger Boden mit höherem Humusgehalt und leicht saurer bis neutraler Reaktion im Bereich von etwa pH 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft nasse Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Gepflanzt wird meist im Frühjahr oder Herbst, Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst gesetzt werden, mit gründlichem Angießen nach der Pflanzung. Empfohlen wird im Garten ein Pflanzabstand von etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren erfolgt nur ein leichter Erziehungs- und Auslichtungsschnitt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Nach etwa 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jährlich ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe erhalten bleiben. Gießen ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, kurze Trockenphasen verträgt die Kamtschatka-Heckenkirsche ansonsten recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Beerensträucher – im Frühjahr empfiehlt sich eine Gabe Kompost oder Langzeitdünger, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit Rasenschnitt, Laub oder Holzhäcksel gemulcht, was die Verdunstung und den Unkrautwuchs einschränkt. Die Kamtschatka-Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, nur ausnahmsweise treten Blattläuse oder Echter Mehltau auf. Bei guter Verfassung der Pflanzen genügt meist eine schonende, vorbeugend ausgerichtete Pflege. Gestalterisch kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, in niedrigen frei wachsenden Hecken sowie als Solitär nahe dem Sitzplatz zur Geltung, wo sich die frühen Früchte bequem ernten lassen. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, vertrocknen die Blätter bereits im Laufe des Juli.

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Kamtschatka-Heckenkirschen

Autor: Jana | Revision: 5.12. 2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren (Honigbeeren)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Blütenfarbe: Bernstein, Creme
Blütezeit: April
Ernte-/Reifedatum: Juni, Mai
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0122 D: NL

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