Kamtschatka-Heckenkirsche 'Krupnoplodnaja' Lonicera kamtschatica 'Krupnoplodnaja'

Artikelnummer: 81131
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Diese traditionelle russische Sorte macht ihrem Namen „Großfrüchtige“ alle Ehre. Sie gilt als außergewöhnlich zuverlässig. Zu den größten Vorzügen dieses kompakten Strauches zählen beständig hohe Erträge großer, länglich birnenförmiger Früchte mit erfrischendem Geschmack. Hinzu kommt eine genetisch verankerte Widerstandskraft gegenüber rauen Witterungseinflüssen. Damit ist sie eine sichere Wahl für jeden Nutzgarten. Die Pflanze wächst mittelstark und bildet einen kompakten, mitteldichten, eher kugeligen bis leicht ausladenden Wuchs. Ausgewachsen erreicht sie eine Höhe und Breite von etwa 1,2 bis 1,5 Metern. Die Blüte setzt sehr früh im Frühjahr ein, oft bereits Ende März bis Anfang April, mit kleinen, cremegelben Blüten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Krupnoplodnaja' - eine traditionelle und zuverlässige russische Sorte. Wie bereits ihr Name verrät (übersetzt „Großfrüchtige“), zeichnet sie sich durch beständig hohe Erträge, hervorragende Widerstandsfähigkeit und große, saftige Früchte mit ausgewogenem Geschmack aus. Die Sorte stammt aus einem russischen Züchtungsprogramm, das sich auf sibirische Arten konzentriert. Dadurch verfügt sie über die genetische Ausstattung für eine vollkommene Unempfindlichkeit gegenüber ungünstigen Witterungseinflüssen. Die Pflanze wächst mittelstark und bildet einen kompakten, mitteldichten, eher kugeligen bis leicht ausladenden Strauch, der ausgewachsen eine Höhe und Breite von etwa 1,2 bis 1,5 Metern erreicht. Kamtschatka-Heckenkirschen sind zwar teilweise selbstfruchtbar, für eine reiche Ernte und große Früchte ist jedoch eine andere, gleichzeitig blühende Sorte in der Nähe unerlässlich. Als ideale Befruchtersorten haben sich beispielsweise 'Morena', 'Kamtschatka' oder 'Wojtek' bewährt. Die Pflanze blüht sehr früh im Frühjahr (oft bereits Ende März bis Anfang April) mit kleinen, cremegelben Blüten, die Spätfröste bis -7 °C ohne Schaden überstehen. Die Früchte sind auffallend große, länglich birnenförmige bis walzenförmige Beeren mit einer Länge von etwa 2 bis 2,5 cm. Sie zeigen die typische tiefblaue bis stahlblaue Farbe mit einer ausgeprägten silbrigen Wachsschicht. Das saftige Fruchtfleisch besitzt einen sehr angenehmen, erfrischend süßsäuerlichen, typisch heidelbeerartigen Geschmack mit feiner aromatischer Note und nur einem minimalen Anflug von Bitterkeit bei voller Ausfärbung. Die Früchte reifen sehr früh, meist von Ende Mai bis Mitte Juni, und haften verhältnismäßig fest am Strauch, was einen vorzeitigen Fruchtfall vor der Ernte minimiert. Die Beeren sind außerordentlich reich an Vitamin C, Vitamin P, Kalium und Anthocyanen. In der Küche sind diese Früchte vielseitig verwendbar. Sie eignen sich hervorragend zum Frischverzehr als erstes frisches Obst aus dem Garten, passen ausgezeichnet in Obstbecher und Joghurt, zum Backen sommerlicher Kuchen oder zur Verarbeitung zu hausgemachter Marmelade, Konfitüre und Sirup sowie zum Einfrieren. Die Sorte ist in Holz und Wurzeln absolut frosthart bis -40 °C und leidet unter mitteleuropäischen Bedingungen weder unter Krankheiten noch unter Schädlingen. Bei der Pflanzung empfiehlt sich ein Abstand von 1 bis 1,5 Metern. Da die Vegetationszeit in Sibirien kurz ist, vertrocknen die Blätter bereits im Laufe des Juli.

Anbau: Die Pflanze verträgt dauerhaft Wintertemperaturen weit unter −30 °C, und die Blüten überstehen kurzzeitige Spätfröste von einigen Grad unter dem Gefrierpunkt, was auch in kühleren Lagen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie in voller Sonne, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte bildet. Im lichten Halbschatten wächst sie ebenfalls, die Ernte fällt dort jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Ideal ist ein mittelschwerer bis leichterer, lehmiger oder lehmig-sandiger, durchlässiger Boden mit höherem Humusgehalt und schwach saurer bis neutraler Reaktion im Bereich von etwa pH 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und ständig nasse Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Gepflanzt wird meist im Frühjahr oder im Herbst, Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst gesetzt werden, mit gründlichem Angießen nach der Pflanzung. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren erfolgt nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Nach etwa 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jährlich ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Gießen ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Heckenkirsche kurze Trockenphasen recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Beerensträucher – im Frühjahr empfiehlt sich eine Gabe Kompost oder Langzeitdünger, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben eingeschränkt, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit Rasenschnitt, Laub oder Holzhäckseln gemulcht, was die Verdunstung und den Unkrautwuchs vermindert. Die Heckenkirsche ist allgemein gesund, nur ausnahmsweise treten Blattläuse oder Echter Mehltau auf. Bei guter Verfassung des Bestandes genügt meist eine schonende, vorbeugend ausgerichtete Pflege. Gestalterisch kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, in niedrigeren frei wachsenden Hecken sowie als Solitär nahe dem Sitzplatz zur Geltung, wo sich die frühen Früchte bequem ernten lassen.

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Kamtschatka-Heckenkirschen

Autor: Lucie | Revision: 3.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren (Honigbeeren)
EAN: 2284900178177
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 25/FP/0014 D: PL

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