Kamtschatka-Heckenkirsche 'Siniczka' Lonicera kamtschatica 'Siniczka'

Artikelnummer: 3750
4,90 € / St Verkaufspreis:
Vorbestellung Herbst 2026 (396 St)
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Die großen, süß-sauren Früchte reifen bereits an der Wende von Mai und Juni. Lonicera kamtschatica 'Siniczka' ist eine frühe Sorte der Kamtschatka-Heckenkirsche mit kompaktem Wuchs, hoher Frostbeständigkeit und regelmäßiger Fruchtbildung. Die länglichen, blau-violetten Früchte haben ein saftiges Fruchtfleisch, einen angenehm aromatischen Geschmack und eignen sich für den Direktverzehr, zum Einfrieren, Trocknen sowie zur Herstellung von Marmeladen, Sirupen und Desserts. Der Strauch gedeiht in der Sonne sowie im Halbschatten und trägt am besten, wenn er zusammen mit einer anderen passenden, im gleichen Zeitraum blühenden Heckenkirschen-Sorte gepflanzt wird.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Siniczka' – stammt aus russischer Züchtung, die auf die Entwicklung sehr widerstandsfähiger und früh tragender Sorten für kühlere Regionen ausgerichtet war. Sie bildet einen dichten, aufrechten bis leicht ausladenden Strauch, der eine Höhe von etwa 1–1,5 m und eine Breite von 1,2–1,5 m erreicht. Die Blätter sind gegenständig, hell- bis mittelgrün und treiben im Frühjahr sehr früh aus. Unauffällige, hellgelbe Blüten erscheinen bereits im März bis April und halten kurzzeitigen Frühlingsfrösten von bis zu −8 bis −10 °C stand, was zu einer zuverlässigen Fruchtbildung beiträgt. Die Früchte reifen an der Wende von Mai zu Juni, oft noch vor den Erdbeeren. Sie sind länglich bis tonnenförmig, dunkelblau mit einer ausgeprägten Wachsschicht und etwa 2–2,5 cm lang. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß-säuerlich, aromatisch und erinnert geschmacklich an Waldheidelbeeren. Sie eignen sich für den Direktverzehr, für Marmeladen, Sirupe, Konfitüren, Desserts oder zum Einfrieren. Die Früchte enthalten Vitamin C, B-Vitamine, Anthocyane, Polyphenole und Mineralstoffe, die einen wertvollen Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung darstellen. Die Sorte ist fremdbefruchtend, daher wird empfohlen, sie zusammen mit den Sorten 'Tomiczka', 'Morena', 'Blue Bird', 'Nimfa' oder 'Leningradski Riese' zu pflanzen, die im gleichen Zeitraum blühen. Dank ihres kompakten Wuchses eignet sie sich nicht nur für Obstgärten, sondern auch als essbarer Bestandteil von gemischten Strauchpflanzungen.

Pflege: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Honigbeere kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Honigbeere ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Honigbeere

Autor: Jana | Revision: 28.07.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren (Honigbeeren)
EAN: 2284900029554
Verpackung: Container C2 - 2 Liter, kräftiger Setzling
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 22/FP/0002 D: PL

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