Kamtschatka-Heckenkirsche 'Sinoglaska' Lonicera kamtschatica 'Sinoglaska'

Artikelnummer: 137441
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Frühe Ernte aromatischer Früchte und hohe Widerstandskraft auch in kühleren Lagen. Die Sorte 'Sinoglaska' der Kamtschatka-Heckenkirsche bildet einen kompakten Strauch von etwa 1–1,5 m Höhe und rund 1–1,3 m Breite. Die länglichen, dunkelblauen Früchte mit feiner Wachsbereifung reifen von Ende Mai bis zur ersten Junihälfte. Ihr saftiges, süßsäuerliches Fruchtfleisch mit angenehmem Duft eignet sich zum Frischverzehr, zum Einfrieren sowie für Konfitüren, Sirupe und Desserts. Die Sorte gedeiht in der Sonne wie im lichten Halbschatten, verträgt starke Fröste und benötigt kein saures Substrat. Für regelmäßige Erträge empfiehlt sich die Pflanzung einer weiteren, gleichzeitig blühenden Sorte.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Sinoglaska' - russische Sorte, gezüchtet am Südural-Forschungsinstitut für Obst-, Gemüse- und Kartoffelbau. Sie entstand aus freier Abblüte der Sorte 'Smolinskaja', ihre Züchter sind W. I. Putjatin, W. S. Iljin und N. A. Iljina, in das staatliche Sortenregister wurde sie 1994 aufgenommen. Die Sorte bildet einen kompakten bis leicht ausladenden, sommergrünen Strauch von etwa 1–1,5 m Höhe und 1–1,3 m Breite. Die kräftigeren, aufrechten Triebe zeigen einen rotbraunen Ton, die Blätter sind gegenständig, länglich-eiförmig und mattgrün. Die hellgelben bis cremefarbenen Blüten öffnen sich im März und April und bieten Bienen und Hummeln frühe Nahrung. Die Früchte reifen von Ende Mai bis zur ersten Junihälfte. Sie sind länglich-oval, etwa 2 cm lang, dunkelblau bis blauviolett und mit einer Wachsschicht bereift. Das durchschnittliche Fruchtgewicht liegt bei etwa 0,9–1 g. Das Fruchtfleisch ist saftig, aromatisch und süßsäuerlich. Verwendet werden die Früchte frisch, in Joghurt, Kuchen, Konfitüren, Sirupen und Säften sowie zum Einfrieren. Sie enthalten Vitamin C, Anthocyane und weitere Polyphenole, die als wertvoller Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung geschätzt werden. Die Sorte ist fremdbefruchtend, daher werden in der Nähe mindestens zwei weitere, zur gleichen Zeit blühende Sorten gepflanzt, zum Beispiel 'Dlinnoplodnaja', 'Tscheljabinka', 'Wolschebniza', 'Altaj' oder 'Amur'.

Anbau:  Die Pflanze verträgt dauerhaft Wintertemperaturen weit unter −30 °C, und die Blüten überstehen kurze Spätfröste von einigen Grad unter dem Gefrierpunkt, was auch in kühleren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie in voller Sonne, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte bildet. Im lichten Halbschatten wächst sie ebenfalls, die Ernte fällt dort jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Ideal ist ein mittelschwerer bis leichterer, lehmiger oder lehmig-sandiger, gut durchlässiger Boden mit höherem Humusgehalt und schwach saurer bis neutraler Reaktion im Bereich von etwa pH 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Gepflanzt wird meist im Frühjahr oder Herbst, Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Angießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Empfohlen werden im Garten Abstände von etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren erfolgt nur ein leichter Erziehungs- und Auslichtungsschnitt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Nach etwa 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jährlich ein Teil der ältesten Äste bodennah herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Wässern ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Heckenkirsche kurze Trockenheit recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Beerensträucher – im Frühjahr empfiehlt sich eine Gabe Kompost oder Langzeitdünger, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben eingeschränkt, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit Rasenschnitt, Laub oder Holzhäcksel gemulcht, was die Verdunstung und den Unkrautwuchs verringert. Die Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, nur ausnahmsweise treten Blattläuse oder Echter Mehltau auf. Bei guter Verfassung der Pflanzen genügt in der Regel eine schonende, vorbeugend ausgerichtete Pflege. Gestalterisch kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, in niedrigeren frei wachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo sich die frühen Früchte bequem ernten lassen. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, vertrocknen die Blätter bereits im Laufe des Juli.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Kamtschatka-Heckenkirschen

Autor: Jana | Revision: 28.07.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren (Honigbeeren)
EAN: 2284900522802
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100-150
Blütezeit: April, Marsch
Fruchtfarbe: Blau, Lila
Ernte-/Reifedatum: Juni, Mai
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0122 D: NL

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