Kaukasische Pimpernuss Staphylea colchica
Artikelnummer: 89724Produktdetailbeschreibung
Kaukasische Pimpernuss - stammt aus dem südlichen Kaukasus und aus Westgeorgien, wo sie in lichten Laubwäldern und an Gebüschrändern wächst, oft auf tiefgründigen, humosen Böden mit ausreichender Feuchtigkeit. Im Garten bildet sie einen mehrstämmigen, aufrechten Strauch bis kleinen Baum, der sich mit der Zeit durch Wurzelausläufer verbreitert und ein lockeres Dickicht bilden kann. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie meist 3–4 m Höhe und 2–4 m Breite. Die Blätter sind gegenständig und gefiedert, meist aus 3–5 fein gezähnten Blättchen zusammengesetzt. Die einzelnen Blättchen sind 5–10 cm lang und im Sommer frischgrün. Im Herbst färbt sich das Laub gelb und bildet einen ruhigen Hintergrund für die reifenden Früchte. Im Mai, in warmen Lagen bereits Ende April, erscheinen überhängende Trauben bis Rispen von 8–12 cm Länge mit kleinen weißen, glockenförmigen Blüten, die oft zart duften und bienenfreundlich sind. Nach der Blüte entwickeln sich auffällige, papierartig aufgeblasene Kapseln von meist 5–8 cm Länge. Sie sind grünlich weiß bis hellgrün, reifen etwa im August bis September und bleiben bis in den Herbst dekorativ. Die Art eignet sich als Solitär am Sitzplatz, am Rasenrand und in freiwachsenden Hecken, wo sie natürlich mit Schneeball, Pfeifenstrauch, Hortensien und Farnen in der Unterpflanzung harmoniert.
Anbau: Am besten gedeiht sie in Sonne bis Halbschatten an einem warmen, geschützten Standort, der die Blütenstände vor Frühjahrswind schützt. Geeignet ist ein nährstoffreicher, humoser und durchlässiger Boden, der nicht dauerhaft austrocknet, zugleich aber keine Staunässe aufweist. Auch kalkhaltigere Böden werden vertragen, daher eignet sie sich ebenso für Gärten mit neutralem bis alkalischem Untergrund. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,5–8,0. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober. Bei einer Sommerpflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig, empfehlenswert ist auch eine Mulchschicht aus Laubkompost oder Rinde, die die Feuchtigkeit stabilisiert. Im Frühjahr fördert eine Gabe Kompost oder ein ausgewogener Dünger für Ziersträucher das Wachstum, in leichten Böden auch die Ergänzung eines lehmigen Anteils. Der Schnitt beschränkt sich in der Regel auf ein leichtes Auslichten nach der Blüte oder im Vorfrühling auf das Entfernen beschädigter und sich kreuzender Äste. Ausgewachsene Pflanzen vertragen meist etwa -23 bis -27 °C, junge Pflanzungen können bereits bei -18 bis -22 °C zurückfrieren. Daher empfehlen sich in den ersten Jahren eine Wintermulchschicht und ein geschützter Standort. Als Solitär wird ein Abstand von etwa 2,5–3 m eingeplant, für eine freiwachsende Hecke etwa 1,2–1,5 m. In trockenen Sommern kann Echter Mehltau auftreten, gelegentlich zeigen sich Blattläuse an jungen Trieben. Bei Staunässe steigt das Risiko von Wurzelfäule, deshalb ist eine gute Drainage wichtig.
Autor: Nikol | Revision: 13.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 400 und mehr, 300 und mehr |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Staphylea B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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