Kirsche 'Rainier' Prunus avium 'Rainier'

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Amerikanische, mittelspäte Knorpelkirsche mit sehr großen, hellen Früchten. Sie wird für ihren ausgezeichneten süßen Geschmack und ihr festes Fruchtfleisch geschätzt und gehört weltweit zu den beliebtesten hellfrüchtigen Kirschen. Der Baum wächst mittelstark bis stark und bildet eine breit ausladende Krone. Je nach Unterlage erreicht er etwa 4–6 m Höhe. Die weißen Blüten erscheinen in der zweiten Aprilhälfte bis Anfang Mai. Die Sorte ist fremdbefruchtend und benötigt eine geeignete Befruchtersorte, etwa 'Van', 'Lapins', 'Kordia', 'Regina' oder 'Stella'. Die Früchte sind sehr groß, hellgelb und tragen eine leuchtend rote Backe. Das hellgelbe Fruchtfleisch ist fest, knackig, sehr saftig und ausgeprägt süß bei geringem Säuregehalt. Die Reife fällt in die 5.–6. Kirschwoche (meist Ende Juni). Die Früchte eignen sich hervorragend zum Frischverzehr, für Obstsalate und Desserts sowie zur kurzfristigen Lagerung.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kirsche 'Rainier' - amerikanische, mittelspäte Knorpelkirsche, gezüchtet an der Versuchsstation der Washington State University aus einer Kreuzung der Sorten 'Bing' und 'Van'. Sie zählt weltweit zu den gefragtesten hellfrüchtigen Kirschen und wird für ihre außergewöhnlich großen Früchte, den ausgezeichneten süßen Geschmack, das feste Fruchtfleisch und die attraktive gelbrote Färbung geschätzt. Der Baum wächst stark und bildet eine breitkugelige bis ausladende, gut verzweigte Krone. Je nach Unterlage erreicht er etwa 4 bis 6 m Höhe und 3 bis 5 m Breite. Er setzt relativ früh mit dem Ertrag ein und trägt unter geeigneten Bedingungen regelmäßig und reichlich. Die Blütezeit liegt im mittelspäten Bereich, in der Regel in der zweiten Aprilhälfte bis Anfang Mai. Die großen, reinweißen Blüten stehen in Büscheln und sind eine wertvolle Nektarquelle für Bienen und andere bestäubende Insekten. Die Sorte ist fremdbefruchtend und benötigt daher eine geeignete Befruchtersorte. Als Befruchter eignen sich beispielsweise 'Van', 'Lapins', 'Kordia', 'Regina', 'Stella' oder andere gleichzeitig blühende Sorten. Die Früchte sind sehr groß, meist 8 bis 12 g schwer und breit herzförmig. Die Haut ist hellgelb und auf der Sonnenseite von einer leuchtend roten bis rosaroten Backe überzogen, die mehr als die Hälfte der Frucht bedecken kann. Sie ist glatt, fest und glänzend. Das Fruchtfleisch ist hellgelb bis cremefarben, sehr fest, knackig, außergewöhnlich saftig und fleischig. Der Geschmack ist ausgeprägt süß, fein und sehr aromatisch bei geringem Säuregehalt. Dank des hohen Zuckergehalts gehört 'Rainier' zu den wohlschmeckendsten Tafelkirschen. Die Früchte reifen meist in der 5.–6. Kirschwoche, also etwa Ende Juni, abhängig von Witterung und Anbaugebiet. Sie sind vor allem für den Frischverzehr bestimmt, eignen sich aber auch hervorragend für Obstsalate, Desserts oder zur kurzfristigen Lagerung. 

Auf der Unterlage Gisela 5 veredelt, wächst die Kirsche um 50% schwächer als auf einer herkömmlichen Unterlage, die Baumhöhe im ausgewachsenen Zustand beträgt ca. 3 m. In den ersten 3-4 Jahren ist ein Stützpfahl erforderlich. Auf der Unterlage Gisela 6 ist der Wuchs um 40% schwächer als auf einer herkömmlichen Unterlage. Beide Unterlagen sind an viele Bodenarten gut anpassungsfähig. Eine Beschreibung der gängigen Unterlagen findet sich hier

Anbau: Kirschen benötigen tiefgründige, mittelschwere bis lehmige, gut durchlässige und humusreiche Böden, idealerweise mit neutraler bis leicht alkalischer Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere Tonböden oder dauerhaft vernässte Substrate, in denen das Wurzelsystem geschädigt wird und Krankheiten verstärkt auftreten. Der Standort sollte vollsonnig und vor kalten Winden geschützt sein, denn ausreichend Licht und Wärme fördern das Ausreifen der Früchte und verringern das Risiko von Pilzinfektionen. Die Pflanzung ist vom Frühjahr bis zum Herbst möglich. Bei mehreren Bäumen empfehlen sich Pflanzabstände von etwa 4 bis 6 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage und der Sorte. Das Gießen ist vor allem bei jungen Bäumen und in Trockenperioden wichtig, dann muss der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden. Gedüngt wird im Frühjahr vor dem Austrieb und gegebenenfalls nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Mineraldüngern mit geringerem Stickstoffanteil. Der Schnitt erfolgt hauptsächlich nach der Ernte, um die Krone auszulichten, trockene und beschädigte Äste zu entfernen und das Wachstum zu regulieren. Ein Winterschnitt wird nur zurückhaltend durchgeführt, um das Risiko von Infektionen mit bakteriellen Krankheiten zu begrenzen. Kirschen sind überwiegend frosthart, junge Bäume sollten jedoch geschützt werden.

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Kirschen und Sauerkirschen

Autor: Kamila | Revision: 2. 7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kirschen
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Kirschen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-kirschen-und-weichseln/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen oder Container
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL

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