Kirsche 'Vega' Prunus avium 'Vega'

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Kanadische mittelspäte Knorpelkirsche mit sehr großen, hellen Früchten. Geschätzt wird die Sorte für ihren hervorragend süßen Geschmack und ihre hohe Ertragskraft. Sie zählt zu den beliebtesten hellfrüchtigen Knorpelkirschen in Europa. Der Baum wächst mittelstark bis stark und bildet eine breit ausladende Krone. Je nach Unterlage erreicht er etwa 4–6 m Höhe. Die weißen Blüten erscheinen in der zweiten Aprilhälfte bis Anfang Mai. Die Sorte ist fremdbefruchtend und benötigt eine geeignete Befruchtersorte, zum Beispiel 'Burlat', 'Van', 'Kordia', 'Lapins' oder 'Stella'. Die Früchte sind sehr groß und gelb mit ausgeprägter roter Backe. Das Fruchtfleisch ist hellgelb, fest, knackig, saftig und ausgesprochen süß mit geringem Säuregehalt. Die Reife erfolgt in der 4.–5. Kirschwoche, meist in der zweiten Junihälfte. Die Früchte eignen sich hervorragend zum Frischverzehr und vertragen dank des festen Fruchtfleischs auch kurze Transporte gut.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kirsche 'Vega' - kanadische mittelspäte Knorpelkirsche, gezüchtet an der Forschungsstation Summerland in British Columbia. Sie entstand aus einer Kreuzung der Sorten 'Bing' und 'Victor' und wird für ihre außergewöhnlich großen, hell gefärbten Früchte, den hervorragend süßen Geschmack, die hohe Ertragskraft und das attraktive Aussehen geschätzt. Sie gehört zu den bekanntesten hellfrüchtigen Knorpelkirschen in Europa. Der Baum wächst mittelstark bis stark und bildet eine breitkugelige bis ausladende Krone mit stabilen Gerüstästen. Je nach Unterlage erreicht er etwa 4 bis 6 m Höhe und 3 bis 5 m Breite. Die Sorte trägt relativ früh und anschließend regelmäßig und sehr reich. Die Blütezeit ist mittelspät, in der Regel in der zweiten Aprilhälfte bis Anfang Mai. Die großen, reinweißen Blüten stehen in Büscheln und werden von Bienen reichlich besucht. Die Sorte ist fremdbefruchtend und benötigt daher eine geeignete Befruchtersorte. Gute Befruchter sind zum Beispiel 'Burlat', 'Van', 'Kordia', 'Lapins', 'Stella' oder andere gleichzeitig blühende Sorten. Die Früchte sind sehr groß, oft 9 bis 12 g schwer, breit herzförmig bis nierenförmig. Die Schale ist gelb und auf der Sonnenseite von einer leuchtend bis dunkelroten Backe überzogen, die den Großteil der Fruchtoberfläche bedecken kann. Sie ist glatt, fest und glänzend. Das Fruchtfleisch ist hellgelb, sehr fest, knackig, saftig und fleischig. Der Geschmack ist ausgeprägt süß, fein aromatisch und harmonisch, mit sehr geringem Säuregehalt. Die Früchte zählen zu den hochwertigsten Tafelkirschen unter den Knorpelkirschen. Die Reife erfolgt meist in der 4.–5. Kirschwoche, also etwa in der zweiten Junihälfte, abhängig vom Witterungsverlauf und der Anbauregion. Die Früchte sind vor allem für den Frischverzehr bestimmt, vertragen aber auch kurze Transporte gut. 

Auf der Unterlage Gisela 5 veredelt, wächst die Kirsche um 50 % schwächer als auf einer herkömmlichen Unterlage, die Baumhöhe im Alter beträgt ca. 3 m. In den ersten 3–4 Jahren ist ein Stützpfahl erforderlich. Auf der Unterlage Gisela 6 ist der Wuchs um 40 % schwächer als auf einer herkömmlichen Unterlage. Geeignet für alle Böden. Eine Beschreibung der gängigen Unterlagen findet sich hier.

Anbau: Kirschen benötigen tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit guter Durchlässigkeit und ausreichendem Humusgehalt, idealerweise mit neutraler bis leicht alkalischer Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere Tonböden oder dauerhaft vernässte Substrate, in denen das Wurzelsystem geschädigt wird und Krankheiten vermehrt auftreten. Der Standort sollte vollsonnig und vor kalten Winden geschützt sein, denn ausreichend Licht und Wärme fördern die Ausreifung der Früchte und verringern das Risiko von Pilzinfektionen. Die Pflanzung ist vom Frühjahr bis zum Herbst möglich. Bei mehreren Bäumen empfehlen sich Pflanzabstände von etwa 4 bis 6 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage und Wuchs der Sorte. Das Gießen ist vor allem bei jungen Bäumen und in Trockenperioden wichtig, in denen der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden muss. Die Düngung erfolgt im Frühjahr vor dem Austrieb und gegebenenfalls nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Mineraldüngern mit geringerem Stickstoffanteil. Der Rückschnitt erfolgt hauptsächlich nach der Ernte, um die Krone auszulichten, trockene und beschädigte Äste zu entfernen und das Wachstum zu regulieren. Ein Winterschnitt wird nur zurückhaltend durchgeführt, um das Risiko bakterieller Infektionen zu begrenzen. Kirschen sind überwiegend frosthart, junge Bäume sollten jedoch geschützt werden.

Mehr dazu:  Anleitung zum Anbau von Kirschen und Sauerkirschen

Autor: Kamila | Revision: 1. 7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kirschen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Kirschen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-kirschen-und-weichseln/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL

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