Kletterhortensie 'Mirranda' Hydrangea anomala 'Mirranda'

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Selbstkletternde Hortensiensorte mit panaschiertem Laub und eleganter Sommerblüte. Die herzförmigen, dunkelgrünen Blätter mit breitem gelbem bis cremefarbenem Rand bringen Licht auch in weniger sonnige Bereiche des Gartens. Von Juni bis Juli erscheinen flache, spitzenartige Blütenstände aus kleinen fruchtbaren und größeren sterilen weißen Blüten, die bestäubende Insekten anlocken. Mit Haftwurzeln hält sich die Kletterhortensie 'Mirranda' an Mauern, Pergolen und Baumstämmen fest und bildet nach und nach eindrucksvolle grüne Wände. Sie zeichnet sich durch hohe Winterhärte, Langlebigkeit und einen geringen Pflegeaufwand aus. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kletterhortensie 'Mirranda' - panaschierte Hortensiensorte, die auf eine ostasiatische Art aus den Wäldern Japans, Koreas, Sachalins und Taiwans zurückgeht. Diese sommergrüne, selbstkletternde Sorte bildet kräftige, verholzende Triebe mit Haftwurzeln, mit deren Hilfe sie sich ohne aufwendige Rankhilfen an Mauern, Pergolen, Zäunen und älteren Bäumen festhält. Ausgewachsen erreicht sie üblicherweise 6–10 m Höhe und 2–4 m Breite, unter sehr günstigen Bedingungen auch mehr. Den größten Zierwert besitzen die herzförmigen, 8–10 cm langen Blätter, die in der Mitte dunkelgrün und unregelmäßig gelb bis cremegelb gerandet sind. Gerade diese auffällige Panaschierung hellt schattige Gartenecken auch außerhalb der Blütezeit auf. Im Juni und Juli erscheinen flache, spitzenartige Doldenrispen von 15–25 cm Breite. In der Mitte des Blütenstands sitzen kleine fertile Blüten, die Bestäubern Pollen und Nektar bieten, umgeben von größeren sterilen Blüten in Weiß. Die Blüten duften zart und erscheinen an älteren Pflanzen regelmäßiger als an jungen Exemplaren. Nach der Blüte entstehen kleine Kapselfrüchte ohne Zierwert. Ein reizvolles Detail ist zudem die abblätternde rotbraune Rinde älterer Triebe, die der Pflanze im Winter eine dekorative Wirkung verleiht. Verwendung findet die Sorte vor allem an Nord- und Ostwänden von Gebäuden, an Pergolen und Gartenmauern sowie als bodendeckendes Gehölz an Hängen. Schön lässt sie sich mit Farnen, Funkien, Schaublatt, Christrosen und weiteren Pflanzen für den Halbschatten kombinieren.

Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze im Halbschatten bis lichten Schatten, verträgt bei ausreichend feuchtem Boden aber auch einen sonnigen Standort. Geeignet sind humose, tiefgründige und gut durchlässige Böden mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert von 5,5–7,0. Der Boden sollte gleichmäßig feucht bleiben, jedoch nicht dauerhaft vernässt sein. Die Pflanzung erfolgt von März bis November. In den ersten Jahren wächst die Pflanze langsamer, nach dem Einwurzeln bildet sie jedoch jedes Jahr deutliche Zuwächse. Eine Mulchschicht aus Laubkompost oder Kiefernrinde hilft, die Bodenfeuchte zu halten, und schützt das Wurzelsystem vor Überhitzung. Es empfiehlt sich eine Düngung im Frühjahr mit Kompost oder einem Dünger für Hortensien und Moorbeetpflanzen. Der Rückschnitt fällt gering aus und erfolgt nach der Blüte oder am Ende des Winters durch Entfernen beschädigter und überalterter Triebe. Die Sorte ist vollständig winterhart bis etwa -30 bis -34 °C und überwintert daher problemlos in allen Regionen Deutschlands. Stadtklima wird gut vertragen, nach dem Einwurzeln zeigt die Pflanze eine mittlere Toleranz gegenüber kurzzeitiger Trockenheit. Die häufigsten Probleme sind Trockenschäden, Chlorose auf stark kalkhaltigen Böden oder vereinzelt Blattläuse. Als Bodendecker genügen 1–2 Pflanzen pro m².

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Hortensien 

Autor: Jana | Revision: 02.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kletterpflanzen
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Verpackung: Container
Plant Passport: A: Hydrangea B: CZ-4282 C: 26/FP/0097 D: NL

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