Klettertrompete 'Madame Galen' Campsis x tagliabuana 'Madame Galen'
Artikelnummer: 69687Produktdetailbeschreibung
Klettertrompete 'Madame Galen' - eine Gartenhybride aus Campsis radicans und Campsis grandiflora. Sie entstand im 19. Jahrhundert in Italien, die Sorte 'Madame Galen' wurde 1889 in den Handel eingeführt. Die Züchtung vereint die größeren Blüten der Chinesischen Trompetenblume mit der höheren Widerstandsfähigkeit der Amerikanischen Klettertrompete. Es entsteht eine mächtige, sommergrüne Liane mit langen, verholzenden Trieben, die sich mithilfe von Haftwurzeln an der Kletterhilfe festhalten. Unter Gartenbedingungen erreicht sie in der Regel etwa 4–6 m Höhe und 2,5–4 m Breite, in warmen Regionen kann sie bei freiem Wuchs auch größer werden. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, aus etwa 7–11 Fiederblättchen zusammengesetzt, sattgrün und glänzend. Im Herbst färben sie sich vor dem Laubfall gelb. Von Juli bis September erscheinen an den Enden der diesjährigen Triebe in Büscheln große, trompetenförmige Blüten von etwa 6–8 cm Länge. Sie sind orangerot bis lachsrot gefärbt, im Inneren der Röhre zeigt sich meist ein gelblicher bis orangefarbener Schlund. Die einzelnen Blüten besitzen einen weit geöffneten Saum und bilden einen auffallenden Kontrast zum dunkelgrünen Laub. Die Blüten produzieren Nektar und sind attraktiv für Bienen, Hummeln und weitere Bestäuberinsekten. Nach der Bestäubung können sich lange, schmale Kapseln mit zahlreichen flachen, geflügelten Samen bilden, unter gewöhnlichen Gartenbedingungen sind die Früchte jedoch kein wesentliches Zierelement. Die Verwendung ist vor allem vertikal. Die Pflanze eignet sich zur Begrünung von Pergolen, großen Spalieren, Säulen und stabilen Konstruktionen, an denen sie einen dichten sommerlichen Sichtschutz bilden kann. Gut kombinieren lässt sie sich mit Waldreben, Kletterrosen oder dunkellaubigen Sträuchern. Es handelt sich um ein sommergrünes Gehölz ohne Dornen. Bei Kontakt mit dem Pflanzensaft kann es bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen kommen.
Anbau: Benötigt wird volle Sonne an einem geschützten, warmen Standort, idealerweise in Süd- oder Südwestlage, die das Ausreifen des Holzes und eine regelmäßige Blüte fördert. Optimal ist ein durchlässiger, humoser Boden mit einem pH-Wert um 6–7 und mäßiger Feuchtigkeit ohne Staunässe. Containerpflanzen werden von April bis Oktober gepflanzt, am besten an Kletterhilfen, Pergolen oder Fassaden, an denen sich die Triebe frei anbinden lassen. Empfohlen wird ein Pflanzabstand von etwa 1,5–2 m, je nach geplanter Breite des Bewuchses. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen sinnvoll, ältere Pflanzen überstehen auch kürzere Trockenperioden. Ein früher Rückschnitt im Frühjahr fördert die Bildung junger, kräftiger Triebe und einen reicheren Blütenansatz, das Entfernen alter oder schwacher Äste hilft, die Pflanze kompakt zu halten. Eine Mulchschicht schützt den Wurzelbereich vor sommerlicher Überhitzung und winterlichem Durchfrieren. Die Frosthärte ausgereifter Exemplare liegt bei etwa -20 °C, daher empfiehlt sich in kühleren Lagen ein Standort an einer wärmespeichernden Mauer. Krankheiten treten eher selten auf, gelegentlich können Blattläuse an jungen Trieben vorkommen. Die Kultur im Kübel ist möglich, sofern ein hochwertiges, gut durchlässiges Substrat verwendet und das Gefäß im Winter vor Durchfrieren geschützt wird.
Autor: Nicol | Revision: 28.08. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kletterpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900521386 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Campsis B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
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