Kolchischer Ahorn 'Rubrum' Acer cappadocium 'Rubrum'
Artikelnummer: 1625Produktdetailbeschreibung
Kolchischer Ahorn 'Rubrum' - ein seltener sommergrüner Ahorn mit einem breiten Farbspektrum des Laubes. Es handelt sich um einen sommergrünen Zierbaum mit breit eiförmiger bis kugeliger Krone und einem auffälligen Farbwechsel der Blätter im Jahreslauf. Die Sorte 'Rubrum' ist eine alte europäische Auslese, die in Baumschulquellen seit dem 19. Jahrhundert geführt wird. Der Wuchs ist mittelstark bis recht rasch, ausgewachsen erreicht der Baum gewöhnlich 10–15 m Höhe und 6–10 m Breite. Die Krone ist eher dicht, breit ausladend und bei älteren Bäumen malerisch gerundet. Die Blätter sind gegenständig, handförmig 5- bis 7-lappig, 8–14 cm breit, glänzend und sondern bei Verletzung des Blattstiels Milchsaft ab. Die jungen Blätter treiben kräftig rot bis weinrot aus, später dunkeln sie zu Grün nach, während die rotorangen Blattstiele auch im Sommer auffällig bleiben. Im Herbst wechselt das Laub in gelbe bis goldgelbe Töne. Im Mai erscheinen gelbgrüne Doldenrispen von etwa 5–7 cm, die von Bienen und anderen Bestäuberinsekten gern besucht werden. Die Früchte sind geflügelte Spaltfrüchte, die im Spätsommer reifen. In der Gestaltung kommt die Sorte als Solitär im Rasen, in Parkanlagen, an größeren Wasserflächen und in breiten Straßenalleen zur Geltung. Einen schönen Kontrast bildet sie zu dunkellaubigen Ahornen, Blutbuchen, Eiben und immergrünen Sträuchern.
Kolchischer Ahorn (Acer cappadocicum) ist ein sommergrüner Baum aus der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Er stammt aus Südeuropa und Südwestasien und ist für seine Wuchskraft bekannt, er erreicht 20 bis 30 m Höhe. Typisch ist die gerundete Krone, die dem Baum Eleganz verleiht. Die jungen Triebe sind glatt und glänzend grün, die Blätter sind sommergrün, 3- bis 7-lappig, unterseits zart blassgrün und oberseits dunkelgrün. Im Herbst färben sich die Blätter goldgelb, was der Landschaft ein reizvolles herbstliches Bild verleiht. Die Blüten des Kolchischen Ahorns zeigen Töne von gelblich grün bis hellgelb. Der Baum eignet sich ideal als Solitär, ist jedoch nicht für stark versiegelte Flächen oder Standorte mit Streusalzeinsatz geeignet, da er empfindlich auf Salz reagiert. Auf trockenen und mageren Böden wächst er zudem schlecht. Acer cappadocicum bevorzugt feuchten, humosen Boden. Am besten gedeiht er an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, an dem er weder Zugluft noch starkem Wind ausgesetzt ist. Er schätzt nährstoffreichere, humusreiche Böden, vor allem sandig-lehmige und lehmige Typen. Seine besten Eigenschaften zeigt er auf gut bewässerten Grundstücken.
Anbau: Die Pflanzung erfolgt in voller Sonne bis lichtem Halbschatten, in wärmeren Lagen Deutschlands empfiehlt sich Morgensonne mit Beschattung am Nachmittag. Die jungen Blätter können in der intensiven Frühjahrs- und Frühsommersonne an den Rändern eintrocknen, vor allem bei trockenem Wind. Der Boden sollte tiefgründig, humos, durchlässig und stets leicht feucht sein. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 5,5–7,2, zu trockene und stark kalkhaltige Böden bekommen der Sorte nicht. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, Ballenware am besten von November bis April, sofern der Boden nicht gefroren ist. Bei Solitärpflanzung ist ein Abstand von mindestens 6–8 m zu Gebäuden und kleineren Gehölzen einzuhalten. Für Hecken wird dieser Ahorn nicht verwendet. Nach der Pflanzung sind eine Stammverankerung, ein Gießrand und eine 5–7 cm starke Mulchschicht ohne Kontakt zum Stamm von Vorteil. In den ersten 2–3 Jahren ist in trockenen Wochen durchdringendes Gießen wichtig, später verträgt der Baum kurze Trockenperioden nur auf tiefgründigem Boden. Zur Düngung genügt im Frühjahr Kompost oder ein langsam wirkender Dünger. Der Rückschnitt erfolgt nur minimal im Vorfrühling, entfernt werden lediglich trockene, beschädigte und sich kreuzende Äste. Die Art kann Wurzelschösslinge bilden, die laufend zu entfernen sind. Im Kübel ist die Kultur nur kurzfristig bei jungen Pflanzen möglich. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist der ausgewachsene Baum frosthart bis etwa -23 °C bis -26 °C, junge Pflanzungen schützt eine Mulchschicht im Wurzelbereich. Auftreten können Blattläuse, Gallmilben, Echter Mehltau, Verticillium-Welke oder Sonnenbrand an den Blättern.
Autor: Nikol | Revision: 25.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Raritäten & Sammlerstücke |
|---|---|
| EAN: | 2284900087523 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Acer B: CZ-4282 C: 24/FP/0003 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Acer B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
